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Z

Z-Wave

(oder KNX-RF-Funknetzstandard für die Heim- und Gebäudeautomation, d. h. für die Funkfernsteuerung von Schaltern, Dimmern, Thermostaten, Universalfernbedienungen usw. Z-Wave nutzt das ISM-Band im Bereich um 900 MHz [Europa: 868,42 MHz, USA: 908,42 MHz]. Übertragungsrate 9,6 kbit/s oder 40 kbit/s, Reichweite: über 200 m im Freifeld, in Gebäuden im Mittel 30 m)

de.wikipedia.org/wiki/Z-Wave

www.z-wavealliance.org

www.zwave4u.de



Zahlensysteme

→ Number Systems (mathematische Formalismen zur Darstellung von Größen, Werten und Mengen. Für die numerische Darstellung und Verrechnung von Größen interessieren in der Automatisierungstechnik das dezimale, das duale, das oktale und das hexadezimale System. Alle vier gehören zu den sogenannten polyadischen Zahlensystemen. Der Wert einer Zahl Z wird darin als Summe von Produkten dargestellt: Z = znBn + zn-1 Bn-1 + ... + ziBi + ... + z1B1 + z0B0,
von denen jedes aus zwei Faktoren besteht, und zwar aus einer Potenz Bi der frei wählbaren Basis B mit einem ganzzahligen Exponenten i und einer Ziffer zi, die angibt, wie vielmal die Potenz Bi vorhanden ist.

Zur Darstellung der Zahl Z ist die Stellenschreibweise üblich, in der die Ziffern zi der betreffenden Zahl aneinandergereiht sind:
Z = zn zn-1 ... z1z0 .
Je nach Wahl der Basiszahl B erhält man unterschiedliche Zahlensysteme, die mehr oder weniger Ziffern zi haben. Um in Zweifelsfällen den Wert einer Zahl aus einer gegebenen Ziffernfolge richtig ablesen zu können, muss ein Hinweis auf das zugrundeliegende Zahlensystem gegeben werden. Das geschieht entweder durch Anfügen der Basis B als Index oder durch die Buchstaben D für das Dezimalsystem, B für das Dualsystem, Q für das Oktalsystem und H für das Hexadezimalsystem)

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0208031.htm

www.elektroniktutor.de/netze/zahlsyst.html



Zähler

→ Counter (Zähler sind in der Digitaltechnik Schaltungseinheiten zum Abzählen und Abspeichern von Impulsmengen, die z. B. diskreten Werten von Wegen, Winkeln oder Mengen von abzuzählenden Objekten entsprechen. Die gezählten Impulsmengen werden entweder zur Anzeige gebracht oder bestimmte Zählerstände zur Auslösung von Schalthandlungen benutzt, beispielsweise zur Abschaltung des Antriebs einer Wickelmaschine, nachdem die Arbeitswelle eine bestimmte Zahl von Umdrehungen erreicht hat. Eine wichtige Rolle spielt in Mikroprozessoren der sogenannte Befehlszähler, der die Speicheradresse des jeweils in die CPU zu holenden nächsten Befehls enthält.
Elektronische Zähler bestehen aus zweistufigen binären Speicherelementen, meistens JK-Master-Slave-Flipflops. Je nachdem, wie die Ein- und Ausgänge der einzelnen Flipflops miteinander verbunden werden, lassen sich Vorwärts- und Rückwärtszähler und je nach der Zuführung des Taktsignals zu den einzelnen Speicherelementen asynchron bzw. synchron arbeitende Zähler realisieren)

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0210222.htm



Zündschutzarten

→ Ignition Protection Types (elektrische explosionsgeschützte Betriebsmittel können je nach Art und Funktion der Geräte nach Normen der Reihen DIN EN 60079-0 (VDE 0170-1) und DIN EN 61241 (VDE 0170) in den folgenden Zündschutzarten ausgeführt sein: Druckfeste Kapselung "d", Erhöhte Sicherheit "e", Eigensicherheit "i", Vergusskapselung "m", Ölkapselung "o", Überdruckkapselung "p", Sandkapselung "q", oder Zündschutzart "n")

http://explosionsschutz.net/ignition_protection/ignition_protected_01.html

http://service.foxboro-eckardt.com/de/ex/zuendschutzarten.htm

www.ptb.de/de/suche/suche.html > Suche: Zündschutzarten



Zeichen

→ Charakter / Symbol (aus dem Blickwinkel der Linguistik ist ein Zeichen ein [sinnlich wahrnehmbares] "Etwas" [Anhaltspunk, Hinweis, Marke, Indikator, Symbol o. Ä.], das in vereinbarter Weise für "etwas Anderes" [der realen oder virtuellen Welt] steht. Je nach Bezug zum bezeichneten Objekt spricht man von einem "Index", wenn sich das Zeichen als Hinweis auf eine Ursache deuten lässt, von einem "Ikon", wenn das Zeichen zum bezeichneten Objekt eine gewisse bildhafte Ähnlichkeit aufweist und von einem "Symbol", wenn der Bezug zum bezeichneten Objekt willkürlich festgelegt [definiert] ist. Technisch-fachsprachlich gesehen sind Zeichen Elemente aus einer zur Darstellung von Informationen vereinbarten endlichen Menge, dem Zeichenvorrat [Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen u. Ä.])

http://www.uni-koeln.de/ew-fak/Deutsch/materialien/mbm/downloads/PS-SW/ps-sw-01-zeichen.pdf

http://www.kfunigraz.ac.at/iwiwww/archiv/kap1.pdf



Zeitdiskrete Regelung

→ Discrete-time Control (Siehe Abtastregelung)



Zeitdiskrete Systeme

→ Discrete Time Specified Systems, DTSS (spezielle Klasse dynamischer Systeme, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Werte darin auftretender zeitveränderlicher Größen [Signale] nur zu äquidistanten Zeitpunkten ändern, die Größen selber aber jeden beliebigen Wert annehmen können, z. B. die Informationsparameter analog-diskontinuierlicher Signale)

http://www.ti.cs.uni-frankfurt.de/lehre/ss05/systemtheorie/v2.pdf



Zeitkonstante

→ Time Constant (technische Systeme, deren Ein-/Ausgangs-Verhalten durch eine Differentialgleichung erster Ordnung der Form T(dy/dt) + y = x beschrieben werden kann, antworten auf eine sprungförmige Änderung der Eingangsgröße x von 0 auf einen konstanten Wert X bzw. von X auf 0 bezüglich der Ausgangsgröße y nach der Funktion y = X(1-exp[-t/T]) bzw. y = X• exp[-t/T]. Das sind e-Funktionen, in denen die Größe T die Dimension einer Zeit hat. Sie wird als Zeitkonstante bezeichnet und ist ein Charakteristikum für die Schnelligkeit des Übergangsvorgangs. Nach Ablauf der Zeit t = T hat im ersten Fall die Ausgangsgröße y 63 % des stationären Endwerts X erreicht bzw. ist im zweiten Fall auf 37 % des Ausgangswerts X abgeklungen. Nach t = [3... 5]T kann in beiden Fällen der Ausgleichsvorgang als abgeschlossen angesehen werden. Da viele technische Vorgänge zumindest näherungsweise e-Funktionen folgen, wird der Begriff Zeitkonstante in großem Umfang zur Charakterisierung des Zeitverhaltens von Systemen, wie vorstehend beschrieben, genutzt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitkonstante



Zeitkontinuierliche Syteme

Time-continuous Systems / Differential Equation Specified Systems



Zeitplansteuerung / zeitgeführte Ablaufsteuerung

→ time-program control, time-scheduled open loop control (siehe Ablaufsteuerungen)

 



Zeitrelais

→ Timing relays (sind Automatisierungsmittel für die Realisierung von Ein-, Aus- oder Umschaltverzögerungen im Bereich von einigen Sekunden bis 100 Stunden und mehr. Darüber hinaus bieten sie als sogenannte Multifunktions-Zeitrelais eine große Auswahl an gängigen Zeitfunktionen [siehe folgende Website]. Bezüglich ihrer technischen Realisierung ist zwischen motorgetriebenen [Synchronmotor betätigt über ein Untersetzungsgetriebe Schaltkontakte] und elektronischen Zeitrelais [Zeitverzögerung wird mittels einer elektronischen Schaltung realisiert] zu unterscheiden)

http://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=info/timer

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitrelais



Zentrale Antriebstechnik

→ Central Drive Technology (Aufbautechnik für Mehrmotoren-Antriebskonzepte, bei der die zentrale Einspeisung, die Umrichter, die Motorsteuerungen, gegebenenfalls erforderliche Motorregelungen und diverse Schaltgeräte in einem Schaltschrank zusammengefasst sind. Die Motoren, u. a. prozessnahe Stellglieder, werden daraus versorgt und angesteuert und erforderliche Sensorsignale dahin zurückgeführt. Klassisch bewährte und auch künftig vorteilhafte Aufbautechnik für die Antriebsausrüstung bei räumlich sehr kompakten Serienmaschinen, wenn ein breites Spektrum an Antrieben benötigt wird, z. B. Servomotoren, Schrittmotoren, frequenzgesteuerte Drehstrommotoren, und wenn genügend Schaltschrankplatz vorhanden ist. Für größere oder räumlich verteilte Maschinen oder weiträumige Anlagen ist die dezentrale Antriebstechnik besser geeignet)

www.kem.de/home/-/article/16537493/26184666



Zentraler Erdungspunkt

→ Central Earthing Point (ist der aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit in einer Abnehmeranlage mit informationstechnischen Systemen der einzige zulässige Erdungspunkt des Neutralleiters. Er soll vorzugsweise in der Hauptverteilung angeordnet sein. Nur so ist sichergestellt, dass keine vagabundierenden Ströme über das Schutzleitersystem fließen und ein optimaler EMV-Status erreicht wird)

http://www.eib-home.de/software/stabiler_eib_betrieb_emv.pdf

http://www.erdungsmessung.com/html/begriffe.html



ZEP

Zentraler Erdungspunkt



Zertifizierung

→ Certification (abgeleitet vom Lateinischen certum facere = sicher machen bezeichnet Zertifizierung eine Maßnahme, in deren Rahmen eine neutrale, dafür akkreditierte Stelle überprüft, bewertet und schriftlich bestätigt [Zertifikat], dass Produkte, Dienstleistungen, Systeme, Verfahren, Unternehmen oder Personen bestimmten dafür anerkannten in Vorschriften oder Normen fixierten Kriterien entsprechen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Zertifizierung



ZigBee

(drahtloses Überragungsverfahren nach IEEE 802.15.4 für low-power, low-data-rate-Funkapplikationen zur Vernetzung von Geräten und zur drahtlosen Kommunikation und Steuerung in nahezu allen, insbesondere zeit- und energiekritischen Bereichen [Heimvernetzung, Medizintechnik, Automatisierungs- und Sicherheitstechnik, Facility-Management usw.]. Zigbee unterstützt Datenraten von 20 kBit/s, 40 kBit/s und 250 kBit/s in den Frequenzbändern 868 MHz / 2,46 GHz mit Sendeleistungen bis maximal 25 mW [Europa] und 915 MHz / 2,4 GHz mit Sendeleistungen bis 10 mW [USA], Reichweite: 1 m bis 100 m und darüber)

de.wikipedia.org/wiki/ZigBee

www.zigbee.org



Zip

Zipping (eine Art der Komprimierung, d. h. das Verkleinern von Dateien, damit sie weniger Platz auf einem Speichermedium einnehmen)



ZLS

Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (zuständig für die Akkreditierung und Überwachung von Prüflaboratorien, Zertifizierungsstellen und Inspektionsstellen die im Vollzug des europäischen Gemeinschaftsrechts sowie des nationalen Rechts die Sicherheit von Geräten, Maschinen und Anlagen überprüfen und zertifizieren)

www.zls-muenchen.de



ZOH

Zero-order Hold → Halteglied nullter Ordnung (D/A-Wandler, der in Abtastregelkreisen aus einer zeitdiskreten Signalfolge eine zeitkontinuierliche Treppenfunktion mit der Abtastzeit als Stufenbreite erzeugt)

http://regpro.mechatronik.uni-linz.ac.at/downloads/Buecher/DigiReg.pdf



Zufallsausfälle

→ Random Failures (sind gekennzeichnet durch einen nahezu konstanten Wert der Ausfallrate. Sie kennzeichnen das Ausfallverhalten von Bauelementen zwischen Frühausfallphase und Verschleißausfallphase und werden den meisten praktischen Zuverlässigkeitsbetrachtungen zugrundegelegt)

http://www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf



Zufällige Fehler

→ Random Errors / Random Faults (Zufällige Fehler äußern sich bei der Funktionsausübung technischer Objekte im Ausfall bzw. Versagen funktionswichtiger Bauteile [Bauelemente, Verbindungen u.ä.] durch die kombinierte, nicht vorhersehbare Einwirkung vieler Einzeleinflüsse. Sie können sich nach ihrer Beseitigung jederzeit wiederholen. Zufällige Fehler sind eine mögliche Begleiterscheinung bei Hardware. Software kennt keine zufälligen Fehler. Siehe auch Systematische Fehler)



Zufälliger Hardwareausfall

→ Random Hardware Failure (siehe Zufallsausfälle)



Zugriffsverfahren

→ Access Methods (Regeln, wie Teilnehmer auf ein Kommunikations-Medium, z. B. einen Bus, zugreifen können. Grundsätzlich ist zwischen kollisionsbehafteten [CSMA/CD, CSMA/CA] und kollisionsfreien Verfahren [z. B. Token Bus, Token Ring u. a.] zu unterscheiden. Unter Kollision versteht man dabei das Ereignis, wenn zwei oder mehr Stationen zufällig gleichzeitig auf das Übertragungsmedium zugreifen/senden wollen. Kollisionsfreier Betrieb wird durch die Zuteilung einer Sendeberechtigungsmarke [Token] an die einzelnen Netzstationen erreicht)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html

http://www.netzmafia.de/skripten/netze/netz2.html

http://de.mimi.hu/infotech/zugriffsverfahren.html



Zuordnungsarten

→ Types of Coordinations (Für Schütze bzw. Motorstarter sind in IEC 60947-4-1 zwei Zuordnungsarten definiert [Zuordnunngsart 1 und Zuordnungsart 2], die zwei unterschiedlichen Schädigungsgraden nach einem Kurzschluss und den damit im Zusammenhang erforderlichen Wartungsarbeiten entsprechen.
Für beide Zuordnungsarten gilt, dass im Falle eines Kurzschlusses die eingesetzte Kurzschlussschutzeinrichtung den dabei auftretenden Überstrom sicher abschalten muss, ohne dass dabei Personen oder andere Anlagenteile zu Schaden kommen. Darüber hinaus gilt für

www.moeller.net/binary/t0033d.pdf



Zustandsüberwachung

→ Condition Monitoring (ähnlich wie beispielsweise eine regelmäßige medizinische Vorsorgeuntersuchung dazu dient, den Gesundheitszustand eines Menschen zu überwachen und zu beurteilen, sich anbahnende Erkrankungen anhand dafür relevanter Symptome zu erkennen und ein rechtzeitiges Einschreiten dagegen zu veranlassen, basiert das Condition Monitoring auf einer zeit- oder ereignisabhängig gesteuerten oder auch kontinuierlichen Erfassung des Zustands technischer Objekte [Geräte, Maschinen, Anlagen] durch Messung von Größen, die eine aussagefähige Bewertung des Objektzustands in Bezug auf Sicherheit und Wartungsnotwendigkeit zulassen, um ungewollte Stillstände und damit verbundene Produktionsausfälle zu vermeiden. Echtzeitfähige Zustandsüberwachungssysteme [Condition-Monitoring-Systeme] können darüber hinaus im Zusammenspiel mit schnell reagierenden Sicherheitssystemen die Notabschaltung von Anlagen veranlassen und aufgrund der erfassten Daten zur Störfallaufklärung beitragen)

http://www.pruftechnik.com/de/zustandsueberwachung.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Zustandsüberwachung

www.zustandsueberwachung.de



Zustandsgraph

→ State Graph (gerichteter Graph in der Weise, dass die möglichen Zustände eines diskreten Systems den Knoten des Graphen zugeordnet sind und die möglichen Übergänge zwischen Zuständen durch richtungsbehaftete Kanten dargestellt werden. Letztere werden dabei mit den Bedingungen bezeichnet, unter denen jeweils der Zustandsübergang erfolgt. Die Simatic-S7-HiGraph-Programmiersprache beispielsweise benutzt Zustandsgraphen als Mittel zur Beschreibung der Zustandsfolgen bei einfachen technologischen Prozessen)



Zustandsorientierte Instandhaltung

→ Condition-oriented Maintenance (Instandhaltungsmethode, die sich auf die Zustandsüberwachung versagenskritischer Anlagen- bzw. Systemkomponenten stützt. Ziel dabei ist es, auf Basis prägnanter Fehlermerkmale quantifizierbare Aussagen über den aktuellen und nach Möglichkeit auch künftigen Zustand von Komponenten, Maschinen und Anlagen zu erhalten. Dadurch wird eine möglichst frühzeitige Erkennung sich anbahnender Schäden ermöglicht, um eine ausreichend lange Vorwarnzeit zur Vorbereitung und Durchführung von Abhilfemaßnahmen zu gewinnen. Dies versetzt die Anlagenbetreiber in die Lage, Wartungsintervalle zu verlängern, den Anteil unvorhergesehener Störungen zu minimieren und damit den Prozessablauf zu optimieren)

http://www.katiundjoerg.de/joerg/home_joerg/Job/Literatur/AKIDA_02_SMS.pdf



Zustandsregelung

→ State Control (Vektorregelung. Der Zustandsregler berechnet aus dem Führungsgrößenvektor w und dem Zustandsgrößenvektor q den Vektor der Steuergröße u so, dass der Zustandsgrößenvektor auf einer durch ein Gütekriterium vorgegebenen Bahn verläuft)

http://de.wikipedia.org/wiki/Zustandsregelung



Zustimmschalter / Zustimmungsschalter

→ Enabling Switch (manuell zu betätigender Sicherheitsschalter, mit dem unter bestimmten Bedingungen, z. B. im Einricht-, Service- oder Probebetrieb von Maschinen, bewusst die Zustimmung erteilt werden kann, die Schutzwirkung einer Schutzeinrichtung aufzuheben. Mit ihm allein dürfen allerdings keine gefahrbringenden Zustände eingeleitet werden. Dafür ist ein zweiter, bewusst erteilter Befehl erforderlich)



Zuverlässigkeit

→ Reliability / Dependability (in technischem Kontext: Fähigkeit eines Systems an seinem vorgesehenen Einsatzort unter den dort herrschenden Einsatzbeanspruchungen vereinbarte Leistungen, z. B. eine spezifizierte Funktion innerhalb definierter Wahrscheinlichkeitsgrenzen und Zeitabschnitte korrekt zu erbringen bzw. definitiv nach DIN EN 13306: Fähigkeit einer Einrichtung, eine geforderte Funktion unter gegebenen Bedingungen für einen gegebenen Zeitraum zu erfüllen. Das heißt, die Zuverlässigkeit eines technischen Produkts charakterisiert ganz allgemein den Grad seiner Eigenschaft unter gegebenen Einsatzbedingungen während seiner gesamten Lebensdauer verlässlich zu funktionieren. Wichtige charakteristische Zuverlässigkeitskennwerte sind: bei instandsetzbaren Systemen die Verfügbarkeit V, und die mittlere fehlerfreie Betriebszeit MTBF, bei nicht instandsetzbaren Systemen die mittlere Lebensdauer MTTF und bei Bauelementen bzw. Komponenten die sogenannte Ausfallrate. Für die Bewertung und den Nachweis der Zuverlässigkeit von Systemen werden verschiedenen Zuverlässigkeitsmodelle herangezogen. Ergänzend siehe Software-Zuverlässigkeit)

www.ias.uni-stuttgart.de/?page_id=35&show=umdruck

www.fh-fulda.de/~fd9006/Reliability/R&S-Terms.html

de.wikipedia.org/wiki/Zuverlässigkeit_(Technik)

http://goethe.ira.uka.de/seminare/ftv/bewertung



Zuverlässigkeitsblockdiagramm

→ Reliability Block Diagram (Hilfsmittel zur Modellierung und Analyse der Zuverlässigkeit großer Systeme. Ereignisdiagramm, das erkennen lässt, welche Elemente eines Systems zur Erfüllung der geforderten Funktion intakt sein müssen und welche ausfallen können, ohne dass die Systemfunktion beeinträchtigt wird [redundante Elemente]. Die Erstellung des Blockdiagramms erfolgt, indem man das betrachtete System in Elemente zerlegt, die je eine klar definierte Teilfunktion zu erfüllen haben. Diese Elemente werden dann zu einem Blockdiagramm so zusammengefügt, dass darin die für die Erfüllung der Systemfunktion unbedingt erforderlichen Elemente in Serienschaltung und die redundanten Elemente in Parallelschaltung erscheinen)

http://goethe.ira.uka.de/seminare/ftv/bewertung

http://www.reliabilityeducation.com/rbd.pdf



Zuverlässigkeitsmodelle

→ Reliability Models (dienen der Identifikation und dem Nachweis von Zuverlässigkeitsanforderungen)

http://www.ias.uni-stuttgart.de/vorlesungen/rv/vorlesung/WS0708/3_Ringvorlesung_Goehner.pdf

http://v-modell.iabg.de/au251htm/4beschrm/zuvm.htm

http://goethe.ira.uka.de/seminare/ftv/bewertung



ZVEI

Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie → German Electrical and Electronic Manufacturers' Association (vertritt die wirtschafts-, technologie- und umweltpolitischen Interessen der deutschen Elektroindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Automationsrelevant ist die Forschungsgemeinschaft Automation im ZVEI [siehe www.zvei.org/?id=4680#10059])

http://www.zvei.de



Zwangsöffnende Kontakte

→ Positive Break NC Contacts (Öffnerkontakte, bei denen als direktes Ergebnis einer festgelegten Bewegung des Bedienteiles des Schalters über nicht federnde Teile eine Kontakttrenung sichergestellt ist [IEC/DIN EN 60204-1]. Anmerkung: Für elektrische Ausrüstungen von Maschinen ist in allen Sicherheitskreisen die gesicherte Öffnung von Öffnerkontakten vorgeschrieben)



Zwangsgeführte Kontakte

→ Positively Driven Contacts / Positive Action Contacts (im Bereich der Relaistechnik ein Begriff, der bei Sicherheitsrelais Besonderheiten des Kontaktsatzes gemäß EN 50205 kennzeichnet, und zwar besteht ein sogenannter zwangsgeführter Kontaktsatz aus mindestens einem Öffner und mindestens einem Schließer mit einer mechanischen Vorrichtung, die verhindert, dass Öffner und Schließer gleichzeitig geschlossen sein können. Diese Anforderung gilt insbesondere für den gestörten Zustand [Fehler], verursacht z. B. durch Öffnungsversagen eines Kontakts, für die gesamte Lebensdauer. In einer Schaltung hat dies zur Folge, dass ein geöffneter Schließer durch einen geschlossenen Öffner und umgekehrt erkannt werden kann. Der Fehler "Öffnungsversagen", d. h. dass ein Kontakt entgegen der Erwartung nicht öffnet, ist damit detektierbar)

http://www.schaltrelais.de/ccc1.htm



Zweidrahtleitung

→ Two Wire Cable (verdrilltes Adernpaar aus gegeneinander isolierten Kupferdrähten. Übertragungsmedium für Signale. Verfügbar in geschirmter und ungeschirmter Ausführung, einpaarig oder mehrpaarig in einem Kabel. Im Zusammenhang mit LAN-Anwendungen spricht man in der Regel von Twisted Pair-Kabeln oder TP-Kabeln)



Zweifehlersicherheit

(besagt, dass auch nach dem Auftreten zweier Fehler in einer Steuerung die vereinbarte Sicherheitsfunktion erhalten bleibt)



Zweihandrelais

(sind Sicherheitsschaltgeräte, die dem Personenschutz an motorgetriebenen Stanzen und Pressen dienen. Sie werden von zwei vom Arbeitsraum angemessen entfernt angeordneten Tastschaltern [siehe z. B. Safeball] angesteuert, die der Bediener zur Auslösung der Maschinenbewegung gleichzeitig betätigen muss. Darüber hinaus verfügt ein Zweihandrelais über mehrere interne Sicherheitsfunktionen, wie Überwachung der Betätigung beider Taster innerhalb einer definierten Zeitspanne [Synchronzeitüberwachung], Überwachung der Schließzeit beider Tasten, Ausführung der Schließbefehle, Kontrolle der Schütze für den Pressenhub, Überwachung auf interne Fehler, wie z. B. Kleben der Relaiskontakte. Alle erkannten Fehler führen zu einer Nichtauslösung des Pressenhubs)

www.smi-online.net/Schleicher/details_notaus/snz5052.pdf

http://www.helltron.de



Zweihandschaltung / Zweihandsteuerung

→ Two-hand Control Device (Schutzmaßnahme nach EN 574 an Maschinen mit hohem Verletzungsrisiko für den Maschinenbediener, z. B. bei handbeschickten Pressen, Scheren, Stanzen u. ä. Einrichtungen, die Beschickungs- und Entnahmearbeiten in einen gefährlichen Arbeitsraum von Hand erfordern. Zweihandschaltungen sind Befehlsgeräte mit selbsttätiger Rückstellung, die mit beiden Händen innerhalb eines engen Zeitfensters von 0,5 s [Synchronzeitüberwachung] gleichzeitig betätigt werden müssen, um den Betrieb einer Maschine einzuleiten und aufrecht zu erhalten. Das Loslassen eines Betätigungselements beendet den Arbeitvorgang sofort. Er kann erst wieder fortgesetzt werden, wenn beide Bedienelemente in ihre Ausgangslage zurückgekehrt sind und erneut betätigt werden. Das heißt, die Schutzwirkung besteht durch Ortsbindung beider Hände des Bedienenden)

http://www.crautomation.com/imgsensoren/jokab_flyer.pdf

www.haupt-hydraulik.com/files/Haupt_Zweihand-Sicherheitssteuerung.pdf

http://pneumatikpresse.deiters.at/dateien/zweihandsteuerung/en574_zweihandschaltung.pdf



Zweipunktregelung

→ On-off Control / Two-position Control (unstetig arbeitende Regelung. Dabei wird die Regelgröße zwischen zwei Grenzwerten gehalten. Der Mittelwert entspricht dem Sollwert. Beispiel: Füllstandsregelung eines Flüssigkeitsbehälters. Wird ein unterer Pegelstand unterschritten, wird eine Pumpe zugeschaltet. Nach Erreichen eines oberen Pegelstands wird sie selbsttätig wieder abgeschaltet)

http://www.chemgapedia.de/vsengine/topics/de/tra/index.html > Suche Zweipunktregelung



Zwischenkreis-Wechselrichter / Zwischenkreisumrichter

→ Indirect Inverter / DC-link Converter (Umrichtertechnologie für elektrische Antriebe. Stromrichter, der ein- oder mehrphasigen Wechselstrom bestimmter Spannung und Frequenz in Wechselstrom mit einer anderen Spannung und Frequenz umformt. Dazu wird der Eingangswechselstrom zunächst gleichgerichtet, der Gleichstrom im Zwischenkreis geglättet, und danach der geglättete Gleichstrom in Wechselstrom mit anderer Spannung und Frequenz umgeformt. Je nach der Ausführung des Zwischenkreises ist zwischen Spannungszwischenkreisumrichter [U-Umrichter, Voltage Source Inverter, VSI] und Stromzwischenkreisumrichter [I-Umrichter, Current Source Inverter, CSI] zu unterscheiden. Der U-Umrichter arbeitet mit konstanter aber einstellbarer Zwischenkreisspannung. Der I-Umrichter dagegen wird mit einem eingeprägten Strom aus dem speisenden Wechselstromnetz betrieben)