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A



A-Normen

→ Typ A-Standards / Basic Safety Standards / Basic Safety Publications (Typ A-Normen sind europäische Sicherheits-Grundnormen, die in der Maschinenrichtlinie gelistet sind. Sie enthalten Grundbegriffe, Technische Leitsätze und allgemeine Aspekte wie die DIN EN ISO 12100 bzw. allgemein gültige Methoden wie die Risikobeurteilung nach DIN EN ISO 14121, die grundsätzlich für alle Maschinen gelten)

www.arbeitssicherheit.leuze.de/a/a_06.html



AACC

American Automatic Control Council (Nationale US-Mitgliederorganisation der IFAC. Zu ihren Hauptaktivitäten zählt die Organisation die Durchführung der jährlichen American Control Conference ACC)

www.a2c2.org



ABE

Agent-Based Engineering ® Agentenbasiertes Engineering

www-cdr.stanford.edu/ABE



ABK

Anzeige- und Bedienkomponente → Display and Control Component / Operator Station, OS (in Prozessleitwarten unmittelbar an der Bedienerschnittstelle installierte Anzeige-, Visualisierungs- und Bediengerätetechnik, in der Regel PC und Workstations, zur Prozessdatenüberwachung und Einflussnahme auf das Prozessgeschehen über prozessnahe Komponenten, PNK)



Ablaufsprache

→ Sequential Function Chart / SFC (grafische Programmiersprache nach IEC 61131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Strukturierung von SPS-Anwenderprogrammen für Ablaufsteuerungen)

www.bernhard-plagemann.de/plm/Theorie/GRAFCET/Die_Ablaufsprache.ppt

www.3s-software.com/index.shtml?de_Ablauf_d



Ablaufsteuerungen

→ Sequential controls / Sequence Control Systems (bei Ablaufsteuerungen ist der Steuerungsvorgang in einzelne Schritte gegliedert, die entsprechend einem in der Steuereinrichtung hinterlegten Plan/Programm nacheinander abgearbeitet werden. Den einzelnen Schritten sind Befehle zugeordnet, die durch die Steuereinrichtung entweder zeitabhängig oder prozesszustandsabhängig, wenn jeweils die für einen Schritt festgelegten Zeitbedingungen erfüllt oder vereinbarte Ereignisse im Prozessbereich eingetreten sind, an das Steuerobjekt ausgegeben werden. Auf der Grundlage dieses Sachverhalts wird zwischen zeitgeführten und prozessgeführten Ablaufsteuerungen unterschieden. Die Darstellung von Ablaufsteuerungen kann mittels Grafcet oder SFC erfolgen.

In der industriellen Praxis findet man zeit- und prozessgeführte Ablaufsteuerfunktionen in vielfältiger Weise kombiniert. Für die Programmierung von Ablaufsteuerungen kommen Ablaufsteuersprachen zur Anwendung)

www.fh-oow.de/fbi/we/al/pdf/vorlesungen/ps2/ps2_ablaufsteuerung.pdf

www.rts.uni-hannover.de/images/8/86/IS-5-Ablaufsteuerung.pdf

www.ipsta.de/download/automationstechnik/Kap11_AS.pdf

www.bzl-online.de/cd/gummi/content/ablauf.pdf

http://prozess.hbenesch.de/s7gr7gsa.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Ablaufsteuerung

www.bernhard-plagemann.de



Ableitstrom

Leakage Current [wörtlich: Leckstrom] (nach VDE 0100 Strom, der in einem fehlerfreien Stromkreis [über den Isolationswiderstand und parasitäre Koppelkapazitäten über die Schutzerdung] zur Erde oder zu einem fremden leitfähigen Teil abfließt. Bei Verwendung von Filterkondensatoren, die Funkstörungen verringern sollen, kann er eine kapazitive Komponente haben und beim Fehlen oder bei Unterbrechung des Schutzleiters bei Berührung z.B. eines Gerätegehäuses für den Menschen unzulässig hohe Werte annehmen. In diesem Fall sind zusätzliche Schutzmaßnahmen z. B. in Form eines Fehlerschutzschalters erforderlich. Abhängig vom Gerätetyp sind Ableitströme zwischen 0,5 mA und 3,5 mA zulässig, DIN EN 60601-1-1 (VDE 0750-1-1) bzw. DIN EN 60950 (VDE 0805))

www.automatisierungstage.de/n_programm.shtml > Ableitstromkompensation

www.automatisierungstage.de/vortraege/doepke/doepkeDavids.pdf



Abschaltkreis

De-energizing Circuit (Teil einer Steuer- oder Überwachungseinrichtung, mit einem geschlossenen Wirkungsweg. Rückführsignale werden darin solange mit einer Führungsgröße verglichen, bis ein bestimmter Wert, z.B. ein vorgegebener Sollwert oder ein definierter Grenzwert, erreicht ist. Genau zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Unterbrechung des laufenden Vorgangs. Beispiele: Stillsetzen einer Werkzeugmaschine beim Erreichen einer bestimmten Sollposition oder Abschalten eines Pumpenaggregats beim Erreichen eines bestimmten Behälterfüllstands)



ABSE

Agent-Based Software Engineering → agentenbasierendes Software-Engineering (siehe auch AOSE)

www.enel.ucalgary.ca/People/far/res-e/theme02.pdf



Abtastregelung

Sampling Control (auch "Digitale Regelung" oder "Zeitdiskrete Regelung"). In einem digitalen Regelkreis wird eine kontinuierlich arbeitende Regelstrecke von einer digitalen, d.h. mikrorechnerbasierten Regeleinrichtung geregelt, Dazu wird in konstanten Zeitabständen TA [Abtastzeit] über einen Analog-Digital-Umsetzer jeweils ein neuer Istwert der analogen Regelgröße erfasst, über die Zeit TA gehalten, mit der Führungsgröße verglichen, mit der aktuellen Soll-Istwert-Differenz der reglerinterne Rechner beaufschlagt, nach einem eingespeicherten Regelalgorithmus ein neuer Wert für die Stellgröße berechnet und dieser schließlich über einen Digital-Analog-Wandler als geglättetes Stellsignal an die Regelstrecke ausgegeben. Faustregel: Um gute Regelungsergebnisse zu erzielen, darf die Abtastzeit TA höchstens ein Zehntel der größten Streckenzeitkonstante TS betragen)

http://freitag.eit.h-da.de/RT/Ergaenzungen/Abtastregelungen.pdf



Abtasttheorem

→ Sampling Theorem (Das Abtasttheorem interessiert im Zusammenhang mit der Analog-Digital-Umsetzung von Signalen. Es wurde von Shannon aufbauend auf Überlegungen von Nyquist formuliert und besagt, dass ein zeitkontinuierliches bandbegrenztes Signal mit einer Minimalfrequenz von 0 Hz und einer Maximalfrequenz fmax mit einer Frequenz > 2 · fmax abgetastet werden muss, damit man aus dem so erhaltenen zeitdiskreten Signal das Ursprungssignal mit endlichen Aufwand beliebig genau reproduzieren kann)

www.personal.uni-jena.de/~di48jov/Software/Experimente/shannon.html

www.statistics4u.com/fundstat_germ/ee_samplingtheorem.html

de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem



AC

Adaptive Control ® Adaptive Steuerung, Anpasssteuerung (selbstanpassende Steuerung bzw. Regelung, bei der sich der Steuerungs- oder Regelungsalgorithmus selbsttätig so ändert, dass hinsichtlich definierter Zielstellungen ein optimales Ergebnis erreicht wird. In Numerischen Steuerungen beispielsweise lässt sich dadurch erreichen, dass eine automatische Anpassung der Schnittbedingungen [Vorschübe und Drehzahlen] an ein vorgegebenes Optimierungsziel, z.B. maximale Spanleistung erfolgt)



AC-Motors

Aternating Current Motors ® Wechsel- und Drehstrommotoren



ACC

Adaptive Control constraint → Grenzwertregelung bei der AC (bei numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen z.B. können durch ACC Vorschubgeschwindigkeit und Spindeldrehzahl unabhängig vom vorgegebenen Bearbeitungsprogramm selbsttätig so verändert werden, dass der Bearbeitungsvorgang mit maximal möglicher Schnittkraft oder Schnittleistung erfolgt)



ACC

American Control Conference (Bedeutende, jährlich stattfindende, vom AACC und acht anderen amerikanischen Organisationen gesponserte Konferenz zu wissenschaftlichen und praktischen Fragen der Steuerungstechnik und Regelungstechnik)

http://a2c2.org/content/aacc-conferences-congresses-workshops-and-symposia



Access Point / Wireless Access Point

→ Funkzugangspunkt (Teil eines Rechner- bzw. Kommunikationsnetzes, das aus kabelgestützten und funkgestützten Bestandteilen besteht. In WLAN bildet er protokollmäßig die Brücke zu den drahtgebundenen Netzen. Er ist eine in sich geschlossene Funkzelle, die mit allen angeschlossenen Netzknoten in Verbindung steht und zentrale Funktionen wie Filterung, Roaming und Datensicherheit realisiert. Die Reichweite einer solchen Zelle ist abhängig vom Frequenzbereich, dem Übertragungsverfahren und der Übertragungsgeschwindigkeit. Sie liegt im In-House-Bereich zwischen 30 m [DSSS mit 11 Mbit/s] und 80 m [FHSS mit 1 Mbit/s]. Im Freien werden Weiten bis zu mehrere hundert Meter erreicht)

http://de.wikipedia.org/wiki/Access_Point



Account

→ Konto (Persönlicher Zugang zu einem Online-Service, der zum Schutz vor Missbrauch in der Regel nur mit einem Benutzernamen in Verbindung mit einem Passwort in Anspruch genommen werden kann)



ACL

Agent Communication Language ® Kommunikationssprache für den Informationsaustausch zwischen Agenten



ACM – German Chapter

→ Association for Computing Machinery - Deutsche Gruppe

www.informatik.org



ACOS

Advisory Committee on Safety ® Beratender Ausschuss zu Fragen der Sicherheit (Ein dem Standardization Management Board, SMB in der IEC unterstelltes beratendes Gremium für Sicherheitsangelegenheiten)



Actuator

Stellglied



Ad-hoc-Netz

(nach ad-hoc [sinngemäß aus dem Lateinischen für "spontan" bzw. "aus der Situation heraus"] bezeichnet ein Ad-hoc-Netz in der Informationstechnologie eine drahtlose Netzwerktopologie zwischen zwei oder mehreren Endgeräten, die sich ohne feste Infrastruktur selbst verwalten)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ad-hoc-Netz



Adaptive Regelung

→ Adaptive Control (In adaptiven Regelkreisen passen sich die Reglereigenschaften hinsichtlich Struktur und Parameter dem zeitveränderlichen oder unbekannten Verhalten der Regelstrecke an. Das heißt, dem Grundregelkreis ist ein Anpassungssystem überlagert, das in Abhängigkeit von zweckdienlich erfassten Größen die Parameter des adaptiven Reglers fortlaufend verändert, um eine bessere Anpassung an das sich ändernde Streckenverhalten zu erreichen)

www.rst.e-technik.uni-dortmund.de/cms/Medienpool/Downloads/Lehre/Vorlesungen/Regelungssysteme_II/Regelungssysteme_12.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Adaptive_Regelung



Adaptronik

Adaptronics (Wissenschaftszweig und Technologiebereich zur Schaffung intelligenter multifunktionaler mechanischer Strukturen, deren Multifunktionalität sich auf informatormationstechnisch miteinander verknüpfte, sensorisch und aktuatorisch wirkende Werkstoffe wie Piezokeramiken, elektro- und magnetorheologische Flüssigkeiten, elektro- und magnetostriktive Materialien, elektrochrome Schichten, Bimetalle und Formgedächtnislegierungen stützt. Damit ist das Verhalten solcher Strukturen nicht mehr nur von der einmal getroffenen Konstruktion festgelegt, sondern es kann softwaremäßig gestaltet und bestimmten Zielstellungen angepasst werden. Anwendungsfelder für solche Strukuren sind die Lärm- und Schwingungsreduktion im Maschinen- und Fahrzeugbau, Konturverformung und Stabilisierung, Feinstpositionierung, Frühdiagnose und Schadenserkennung usw.)

www.adaptronik.fraunhofer.de

www.lp-adaptronik.de



ADC

Analog-to-Digital Converter ® Analog-Digital-Umsetzer



ADM

Anwendervereinigung DIN-Messbus e.V. → DIN-Measurement Bus User Group

www.measurement-bus.de



Admin

Administrator → Verwalter (im Zusammenhang mit technischen Systemen der Systemadministrator bzw. Systemverwalter, der z.B. die IT-Infrastruktur eines Unternehmens betreut, d.h. sich um die Belange der Sytemnutzer, um die Systemverfügbarkeit und -sicherheit kümmert. Er ist berechtigt auf alle Systemfunktionen und -einstellungen zuzugreifen und diese im Bedarfsfall auch zu verändern)

de.wikipedia.org/wiki/Systemadministrator



Adresse

→ Address (Anschrift bzw. Zielangabe, z.B. Firmenadresse, Email-Adresse, Speicheradresse oder Achsadresse in Form definierten Zeichen oder Zeichenfolgen zur Kennzeichnung eines konkreten Bestimmungsortes für materielle Güter, eines Speicherplatzes oder eines Speicherbereichs, wo Daten hinterlegt und wiedergeholt werden können oder, wie in Werkstückbearbeitungsprogrammen bei numerischen Steuerungen der Achsbezeichner, der in Form eines Symbols den Achsantrieb kennzeichnet für den die dem Symbol folgenden Geometrie- oder Technologiedaten bestimmt sind. Die Angabe einer Adresse wird als Adressierung bezeichnet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Adresse



Adressierung

→ Addressing (als Adressierung wird die Angabe einer Adresse bezeichnet. Sie kann absolut, relativ oder symbolisch erfolgen. Näheres siehe folgende Websites)

de.wikipedia.org/wiki/Adressierung_(Datenverarbeitung)

http://ti.itec.uka.de/Adressierungsarten

http://de.wikipedia.org/wiki/Adresse



ADU

Analog-Digital-Umsetzer



AEC

Advanced Equipment Control ® fortgeschrittene [moderne / anspruchsvollere] Methoden zur Steuerung und Regelung von Geräten und Produktionsmitteln (insbesondere in der Fertigungsindustrie)



AEM

Automated Electrical Monorail System ® Automatisiertes EHB-System



AFE-Umrichter Active-Front-End-Umrichter

→ Frequenzumrichter mit geregeltem Netzgleichrichter (solche Umrichter haben am Eingang anstelle der Dioden aktive Leistungsschalter. Dies erfordert zwar einen höheren Steueraufwand, bietet jedoch einige Vorteile wie Energierückspeisung ins Netz, wenn z.B. vom Motor angetriebene Massen abgebremst werden müssen, fast sinusförmige Stromaufnahme aus dem Netz, die deutlich weniger niederfrequente Oberschwingungen aufweist sowie schnelles Umschalten zwischen motorischem und und generatorischem Betrieb. Netzseitig durch die eingangsseitige Taktung u.U. mögliche Resonanzüberhöhungen lassen sich durch spezielle Filter ausreichend bedämpfen. Typische Anwendungen für AFE-Umrichter sind Be- und Verarbeitungsmaschinen, Pressen und Verpackungsmaschinen, Roboter und Handhabungsgeräte sowie Maschinen für die Herstellung bzw. Bearbeitung von Papier, Vlies,Textil, Glas, Holz und Stein)



Agenten

Agents (umgangssprachlich ist ein Agent jemand, der im Auftrag eines anderen handelt. Fachsprachlich, bezogen auf technische Belange existiert bislang keine allgemein akzeptierte scharfe Definition jedoch ein gewisser Konsens bezüglich der Hauptmerkmale, die mit dem technischen Agenten-Begriff gekoppelt sind. Und zwar werden als Agenten Software- und hardwarebasierte Systeme bezeichnet, die über folgende Basiseigenschaften verfügen.

Interagieren bzw. kooperieren innerhalb eines Systems mehrere Agenten miteinander, spricht man von einem Multi-Agenten-System.
Software-Agenten gehören zum Alltag der Computerwelt. Intelligente Programme, die selbständig die unterschiedlichsten Aufgaben im Computer oder im Internet übernehmen heißen Software-Agenten. Sie arbeiten oft unbemerkt vom Endnutzer im Hintergrund indem sie beispielsweise sich wiederholende Arbeitsabläufe im Betriebssystem automatisieren, eingehende E-Mails nach bestimmten Merkmalen sortieren und weiterleiten oder z.B. im Intranet firmeneigene Datenbanken verwalten.
Hardware-basierte Agenten verfügen gegenüber reinen Software-Agenten über mechatronische Komponenten. Beispiele sind interaktionsfähige Industrieroboter oder mobile autonome mit ihrer technischen Umwelt kooperationsfähige Transportroboter, die z.B. Transportaufträge innerhalb eines Materialflusssystems realisieren)

www.dfki.uni-kl.de/~aabecker/Mosbach/TUWien-AI00-IntelligenteAgenten.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Software-Agent

www.softwareagent.eu



AGV

Automatic Guided Vehicle → Fahrerloses Transportfahrzeug, FTF (flurgebundenes, automatisch gesteuertes Fördermittel für den innerbetrieblichen Transport)

de.wikipedia.org/wiki/Fahrerloses_Transportfahrzeug

www.jbtc-agv.fr/index_de.htm



AHF

Active Harmonic Filter → Aktives harmonisches Filter (Gerät zur Verbesserung der Qualität der einer Verbrauchseinheit [Maschine, Anlage] zugeführten Elektroenergie. Kompensiert in Echtzeit Spannungsschwankungen, Oberschwingungen und Blindleistung und verhindert dadurch mögliche Wirkungen wie die Störung elektronischer Komponenten)

www.impeerium.de/refu/fileadmin/download/AHF/DOK-ReAHF-BA07-DE-AkFilter-NN-P.pdf

www.modl.de/index.php?id=285



AI

Artificial Intelligence → künstliche Intelligenz (KI)



AIM-D

Verband für Automatische Identifikation, Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation Deutschland (AIM ist der globale Industrieverband für Automatische Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation. AIM-D ist das lokale "Chapter" in diesem Netzwerk und Mitglied bei AIM Global, USA, mit allen Rechten und Zugriffsmöglichkeiten auf wissenschaftliche Arbeiten und praktische Erfahrungen, die rund um den Globus gesammelt, ausgewertet und für weitere Produktentwicklungen genutzt werden können)

www.aim-d.de



AJAX

Asynchronous Java Script And XML

http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_(Programmierung)

www.ajax-community.de



Akkreditierung

Accredition (Beglaubigung, Bestätigung, Legitimierung, Zulassung. Abgeleitet vom lateinischen "accredere" = Glauben schenken, beschreibt der Begriff "Akkreditierung" in den verschiedensten Bereichen den Sachverhalt, dass eine allgemein anerkannte Instanz einer anderen die Befähigung zur Erfüllung spezifizierter Eigenschaften bescheinigt. In technischen Bereichen beispielsweise ist Akkreditierung eine Aktion, durch die eine autorisierte Stelle [Akkreditierungsstelle] die Kompetenz eines Prüf- oder Kalibrierlaboratoriums oder einer Zertifizierungsstelle formell anerkennt. Das heißt, dass diese Einrichtung in der Lage ist, definierte Aufgaben anforderungsgerecht auszuführen. Grundlage der Akkreditierung sind die Normen der Reihe DIN EN ISO/IEC 17025. Die Aufgaben und Befugnisse der Akkreditierungsstelle regelt das Akkreditierungsstellengesetz [AkkStelleG] )

http://bundesrecht.juris.de/akkstelleg/index.html

www.dakks.de/was_ist_eine_akkreditierung

http://de.wikipedia.org/wiki/Akkreditierung

www.tga-gmbh.de

www.dar.bam.de



Akkreditierungsstelle

→ Accreditation Authority (autorisierte Stelle, die Akkreditierungen durchführt. Grundlage der Akkreditierung sind die Normen der Reihe DIN EN ISO/IEC 17025. Die Aufgaben und Befugnisse der Akkreditierungsstelle regelt das Akkreditierungsstellengesetz [AkkStelleG])

www.dar.bam.de/ast/index.html



Aktive Netzfilter

Active Power Filters (Netzentstörfilter auf informations- und leistungselektronischer Basis, der die von einem nachgeschalteten Verbraucher generierten Oberschwingungen analysiert und dann gegenphasig das gleiche Oberschwingungsspektrum in die Installation injiziert. Die Oberschwingungsströme werden dadurch am Anschlusspunkt neutralisiert, d.h. sie können nicht mehr auf andere Verbraucher oder das Versorgungsnetz einwirken. Auf diese Weise gelingen Blindleistungskompensation und die Neutralisierung von Verbraucher-Netzrückwirkungen. Aktive Netzfilter sind für die Niederspannungsebene mit Kompensationsströmen von 30 A bis 450 A verfügbar)

www.ewh.ieee.org/r8/ukri/pels/PQ-APF-P4.pdf

www.tit.at/frameset.asp?file=filter-saf.htm

www.tit.at/filter-gesamt.htm



Aktive Sicherheit

(1. Begriff aus der Kfz-Technik. Betrifft alles, was seitens der Automobilhersteller zur Unfallverhütung im Fahrzeug und drum herum erdacht wurde.

2. Begriff aus der Sicherheitstechnologie für kritische IT-Infrastrukturen. Das Ziel ist hier der präventive Schutz vor Angriffen aus dem Internet, das Entdecken und Melden von Viren, Trojanern, Würmern und Hackerangriffen sowie eine adäquate Reaktion)

www.invent-online.de/downloads/VAS-handout-D.pdf

www.flat4.de/sicher.htm



Aktive Teile

→ Live Parts (in der Elektrotechnik sind dies Leiter und leitfähige Teile von Betriebsmitteln, die unter normalen Betriebsbedingungen gegen Erde unter Spannung stehen)



Aktiver Funktionsfehler

siehe Funktionsfehler



Aktivitätsdiagramm

→ Activity Diagram (in Verbindung mit der UML verwendete Diagrammart zur Darstellung von Abläufen. Petri-Netz-ähnlich)

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/43034



Aktuatoren / Aktoren

Actuators (sind Stellglieder, wie Stellmotoren, Schaltkupplungen, Magnetventile, Leistungsschalter u.Ä., zum Eingreifen in den Prozess, d.h. zur Nutzung von Informationen für die Beeinflussung von Stoff- oder Energieströmen in einem gesteuerten Objekt. Es gibt sie für rotatorische und translatorische Bewegungsformen, die auf elektromechanischer, piezoelektrischer oder magnetostriktiver Basis oder ggfs. auch noch nach einem anderen physikalischen Prinzip arbeiten)

www.ifs.rwth-aachen.de/files/v2_aktuatoren_deutsch.pdf

http://de.nanotec.com/linearaktuatoren.html



ALA

Association for Laboratory Automation → Gesellschaft für Laborautomation (weltweite virtuelle Organisation, die das Ziel hat, Wissenschaft und Ausbildung auf dem Gebiet der Laborautomation voranzutreiben, um insbesondere durch den Einsatz von Robotern und Verfahren der künstlichen Intelligenz zu höherer Effizienz und Qualität in der Laborarbeit zu kommen)

http://labautomation.org



Alarm

Alarm (vereinbartes, akustisches oder optisches, manuell oder selbsttätig ausgelöstes Signal mit dem eine bestimmte Zielgruppe wie Maschinenbediener, Anlagenfahrer, Leitstandpersonal, die Belegschaft einer Firma, Rettungsmannschaften, Feuerwehr, Polizei oder die gesamte Bevölkerung auf ein bestimmtes unerwünschtes, in der Regel gefährliches Ereignis aufmerksam gemacht wird, um darauf in vorbedachter Weise möglichst professionell schadenbegrenzend zu reagieren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Alarm



Alarmanlagen

→ Alarm Systems (sind technische, in der Regel elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Eine Alarmanlage soll durch Abschreckung Einbrüchen, Diebstählen und Überfällen vorbeugen, im Notfall hilfeleistende Dienste [Werkschutz, Polizei, Sicherheitsdienst etc.] herbeirufen, die Aktionszeit von unbefugten Eindringlingen minimieren und die unmittelbare Umgebung sowie anwesende Personen warnen. Die Alarmauslösung erfolgt durch automatische, manuell oder mechanisch betätigte Melder, die über Kabel [Drahtalarmanlagen] oder Funk [Funkalarmanlagen] mit der zentralen Einheit der Alarmanlage verbunden sind. Von dort aus wird je nach Art des zu überwachenden Objekts und der verfolgten Schutzzielstellungen ein stiller, ein akustischer oder ein optischer Alarm ausgelöst, werden hilfeleistende Stellen über Funk oder das Festnetz alarmiert, Videoaufzeichnungen an Brennpunkten gestartet sowie die Aufzeichnung aller Daten der störrelevanten Ereignisse veranlasst) 

www.sicherheitstechnik-shop.de/faq/alarmanlagefaq.htm

de.wikipedia.org/wiki/Alarmanlage



Alarmmanagement

Alarm Management (Anwendung von Management-Grundsätzen zur optimalen Beherrschung von Alarmierungssituationen. Das heißt insbesondere, dass die für einen Alarm zuständigen Personen oder Institutionen eindeutig, rechtzeitig und verlässlich informiert werden, dass für den Einzelnen keine irritierenden Alarmüberflutungen auftreten und jeder eindeutig weis, was er im Alarmfall zu tun hat)

www.namur.de/fileadmin/media/Pressespiegel/atp/atp_02_2008_Alarmmanagement.pdf

http://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2556_web.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Alarmmanagement



ALARP

As Low As Reasonable Possible/Practicable → so niedrig wie vernünftiger Weise möglich/machbar (Begriff aus dem Bereich des Risikomanagements)

http://winf5.in.tu-clausthal.de/winf/ss05/UP/UP4.pdf



Algorithmus

Algorithm (nach DIN 19226: vollständig festgelegte endliche Folge von Vorschriften, nach denen aus zulässigen Eingangsgrößen eines Systems gewünschte Ausgangsgrößen erzeugt werden. Er beschreibt, wie etwas zu tun ist. Um im Sinne der Mathematik als Algorithmus zu gelten, muss ein Verfahren mindestens den folgenden Ansprüchen genügen.

Mengentheoretisch betrachtet ist ein Algorithmus eindeutig bestimmt durch eine Menge von Größen [Eingangs-, Zwischen- und Ausgangsgrößen], eine Menge von Elementaroperationen sowie durch eine Vorschrift, die angibt, in welcher Reihenfolge welche Operationen wann auszuführen sind. Aus funktionaler Sicht überführt er eine Menge von Eingangsgrößen [Eingabemenge] in eine Menge von Ausgangsgrößen [Ausgabemenge]. Seine Darstellung kann textuell in einer natürlichen oder künstlichen formalen Sprache oder mittels grafischer Darstellungen [Graph, Programmablaufplan, Struktogramm, Petri-Netze u.Ä.] erfolgen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus



ALT

Accelerated Lifetime Test → Beschleunigter Lebensdauertest (von Produkten. Der Test erfolgt in der Regel bei hohen oder tiefen Temperaturen oder bei Beaufschlagung des Prüfobjekts mit einer Temperaturrampe, mit temperaturwechseln oder mit Vibrations- oder Schockbeanspruchungen. Erzielbare Beschleunigungsfaktoren liegen zwischen 3 und 20)



Alternierende Pulsmodulation

→ Alternating Puls Modulation / APM (Modulationsverfahren zur gleichstromfreien und störstrahlungsarmen seriellen Datenübertragung im Basisband. Genutzt im AS-Interface. Funktionsweise siehe folgende Website)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html



AMA — Fachverband für Sensorik e. V.

(1980 als "Arbeitsgemeinschaft Messwertaufnehmer" [AMA] gegründet. Heute ca. 450 Mitglieder aus Industrie und Forschung. AMA versteht sich als Interessenvertretung all derer, die sich im Verlauf der Wertschöpfungskette mit technischen Messsystemen [messend oder schaltend] für unterschiedlichste Anwendungen befassen. Da jedes moderne Messsystem eine Anwendung der Mikrosystemtechnik darstellt, ist der AMA Fachverband als Branchenvertreter der Sensorik gleichzeitig einer der wichtigsten Repräsentanten der Mikrosystemtechnik)

www.ama-sensorik.de



AML

AutomationML Automation Markup Language



Amplitudenmodulation

→ Amplitude Modulation (Modulationsverfahren, bei dem der Amplitude eines hochfrequenten Trägersignals ein niederfrequentes Nutzsignal aufgeprägt wird) 

de.wikipedia.org/wiki/Amplitudenmodulation

www.elektroniktutor.de/signale/am.html



AMR Automatic Meter Reading

→ Automatische Messdatenerfassung / Automatische Zählerauslesung (mittels fernauslesbarer elektronischer Messgeräte für Strom, Gas, Wasser und Wärme auf draht- oder funkgestützten Übertragungswegen)



Amtsblatt der europäischen Union

Official Journal of the European Union (maßgebende Quelle für EU-Recht und das einzige Periodikum, das in den 23 Amts- und Arbeitssprachen der Europäischen Union erscheint. Es besteht aus zwei zusammenhängenden Reihen, u. zwar der Reihe L "Rechtsvorschriften" und der Reihe C "Mitteilungen und Bekanntmachungen", sowie einem Supplement "Amtsblatt Reihe S — Ausschreibungen". Die folgende Website bietet den unmittelbaren kostenfreien Zugriff zu den Rechtsvorschriften der EU)

http://eur-lex.europa.eu/de/index.htm



Analog-Digital-Wandler

→ Analog-to-Digital Converter (Funktionseinheit, die ein analoges Signal in ein digitales Signal umsetzt)



Analoges Signal

→ Analogue Signal / Analog Signal [US] (Signal, dessen Informationsparameter innerhalb technisch bedingter Grenzen beliebig viele Werte annehmen kann [IEV 351-21-53]. Sie haben theoretisch ein unendlich hohes Auflösungsvermögen. Praktisch ist es jedoch auf einen Bereich von höchstens 1 zu 104 beschränkt. Darüber hinaus bereitet die Langzeitspeicherung sowie die Verrechnung vieler Größen Probleme. In der modernen Automatisierungstechnik werden daher überwiegend digitale Signale verwendet)



Analyse

Analysis (Auflösung, Aufgliederung, Aufschlüsselung, Zerlegung, Zergliederung, [Gegenteil von Synthese]. Systematische Untersuchung, bei der Objekte in Bezug auf die Feststellung interessierender Sachverhalte zielgerichtet physisch oder virtuell in ihre Bestandteile zerlegt und deren Wechselwirkungen sowie ihr Einfluss auf das Objekt-Gesamtverhalten erkundet werden. Analysen werden durchgeführt, um Objekt-Ist-Zustände festzustellen oder die Ursachen für einen bestehenden Ist-Zustand zu erkunden. Sie sind der erste notwendige Schritt, um bestehende Probleme zu lösen oder eine bestehende Situation zielgerichtet zu verbessern. Fallbeispiele siehe: Bedrohungsanalyse, Fehlerbaumanalyse, Gefahrenanalyse, Kosten-Nutzen-Analyse, Risikoanalyse, Systemanalyse, Ausfallartanalyse, Ausfalleffektanalyse)

http://de.wikipedia.org/wiki/Analyse



Anerkannte Regeln der Technik

→ Recognized/Acknowledged Rules of Technology (sind theoretisch richtige technische Regeln bzw. Festlegungen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie müssen von der Mehrheit der für ihre Anwendung in Betracht kommenden Fachleute anerkannt und mit Erfolg praktiziert worden sein. Bei den Europäischen Normen EN und den DIN-Normen kann vermutet werden, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen)



Anlage

→ Plant / Fixed Installation (Der Begriff "Anlage" bezeichnet aus technischer Sicht eine ortsfeste, in der Regel aus vielen Komponenten und Geräten bestehende, auf Dauer an einem bestimmten Ort installierte und betriebene Einrichtung, die der Erfüllung einer bestimmten Aufgabe dient, z.B. Telefonanlage, Industrieanlage, Kläranlage, Müllverbrennungsanlage, Kraftwerksanlage, Automatisierungsanlage, Blitzschutzanlage usw.)



Anlagenautomatisierung

Plant Automation (Automatisierung komplexer technischer Prozesse, die auf größeren, oft räumlich weit ausgedehnten technischen Anlagen ablaufen. Beispiele: Kraftwerksanlagen, Walzwerksanlagen, fertigungstechnische und verfahrenstechnische Produktionsanlagen, Hochregallager, Klär- und Wasserwerke, Energieversorgungsnetze, Pipelines und ähnliche. In der Regel handelt es sich hier um Einzelobjekte mit jeweils spezifischen Automatisierungskonzepten)

www4.informatik.uni-erlangen.de/Lehre/WS04/V_PA/Skript/Kap1.ppt.pdf

www.vescon.com/index.php?id=671



Anlagensicherheit

Plant Safety (Industrieanlagen können aufgrund des Vorhandenseins von gefährlichen Stoffen sowie der darin ablaufenden technischen Prozesse ein hohes Gefahrenpotenzial darstellen. Zweck der Anlagensicherheit ist es, das Auftreten von gefährlichen Ereignissen zu verhindern bzw. deren Auswirkungen auf Menschen, Sachwerte und Umwelt zu begrenzen.

In Deutschland wird die Anlagensicherheit durch zahlreiche Gesetze, Verordnungen, technische Regelwerke und Normen reglementiert, die auch den Arbeits- und Immissionsschutz umfassen. Der Ratgeber Anlagensicherheit Online [www.ratgeber-anlagensicherheit.de] unterstützt wirkungsvoll die Erreichung wesentlicher damit im Zusammenhang stehender Zielstellungen und Maßahmen wie
• Ermittlung und Beurteilung der Gefahren und Risiken von Anlagen
• Festlegen von Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Umwelt
• Verhinderung von Störfällen und Begrenzung von Störfallauswirkungen
• Gewährleistung der Geräte- und Produktsicherheit bezogen auf Produkte und Leistungen des Betriebes
• Ganzheitliche Betrachtung der Sicherheitsaspekte bei Planung, Errichtung, Betrieb, Beseitigung und Sanierung von Anlagen
• Erstellung eines prozessorientierten Managementsystems
• Erfüllung der Anforderungen aus dem Leitbild „Nachhaltige Entwicklung")

www.bmu.de/anlagensicherheit/kurzinfo/doc/4011.php

www.kas-bmu.de



Anlassdrosseln

→ Starting Reactors (sind induktive Wechselstromwiderstände zur Begrenzung des Anlaufstroms von Wechsel- und Drehstrommotoren. Sie werden beim Anlassen in die Ständerzuleitungen des Motors eingeschaltet, begrenzen den Anlaufstrom auf etwa den dreifachen Wert des Motornennstroms und werden nach Hochlauf des Motors durch ein Schütz überbrückt. Sie sind für Kurzzeitbetrieb ausgelegt und ggfs. für mehrstufiges Anlassen mit Anzapfungen versehen.) 

www.getra.de/H01.pdf

www.getra.de/H04.pdf



Anlassschwere

→ Starting duty / Starting Load (Die Anlassschwere f charakterisiert in der elektrischen Antriebstechnik die Belastungsverhältnisse des Motors während des Anlassens. Sie wird der Anlasserdimensionierung zugrunde gelegt und ist definiert als 

• Verhältnis des mittleren Motor-Anlassmoments MM zum Motor-Nennmoment MN : f = MM /MN oder als
• Verhältnis des mittleren Motor-Anlassstroms IM zum Motor-Nennstrom IN : f = IM /IN oder auch als
• Verhältnis des maximalen Motor-Anlaufmoments MMax zum Motor-Nennmoment MN : f = MMax /MN .
Für die vier möglichen Kategorien der Anlassschwere eines Antriebs gelten folgende Richtwerte:
Halblastanlauf → Semi-load Start: f = 0,7
Nennlastanlauf → Rated load Start: f = 1
Volllastanlauf → Full-load Start: f = 1,4
Schweranlauf → Heavy Duty Start: f = 2)

www.mks-anlasser.de/files/afa-anlasserbeschreibung_de.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Anlassschwere

 



Anlasstransformatoren

→ Starting Transformers (Anlasstransformatoren sind eine Sonderform von Spartransformatoren, die in schwachen Netzen oder am Ende langer Stichleitungen bei mittleren und großen Drehstrom-Kurzschlussläufermotoren [bis zu 25 MW Nennleistung] als Anlasshilfe für den Teilspannungsanlauf genutzt werden, um den Anlaufstrom des Motors zu vermindern und die Netzrückwirkungen während des Anlaufs in Grenzen zu halten. Ein bekanntes Verfahren ist der Teilspannungsanlauf nach der sogenannten 3-Schalter-Methode. Dabei versorgt ein Spartransformator den Motor in einer ersten Startstufe mit einer reduzierten Spannung. Nach kurzer Zeit [Sekundenbereich], wenn der Motor etwa 80% bis 90% seiner Betriebsdrehzahl erreicht hat, werden Teilwicklungen des Spartransformators als Drossel vor dem Motor geschaltet und anschließend, nach erfolgtem Hochlauf der Motor schließlich ans Netz gelegt. Schaltbilder siehe folgende Website)

www.mocotech.de/cms/fileadmin/user_upload/PDFs/408_KAE_Produktb_D.pdf



Anlassverfahren

Starting Methods (sind Methoden, die in elektrischen Antrieben dazu dienen, während des Anlaufs den Anlaufstrom der Elektromotoren zur Schonung des Netzes zu reduzieren, d.h. um in schwachen Netzen unliebsame Spanungseinbrüche und dadurch bedingte unerwünschte Auswirkungen auf andere Verbraucher zu vermeiden oder Drehmomentstöße von den angetriebenen Mechanismen und Maschinen fernzuhalten oder auch, um das Hochfahren eines Antriebs speziellen technologischen Erfordernissen anzupassen. Je nach Art und Leistung des Motors sowie den jeweils gegebenen Netz- und Lastverhältnissen kommen verschiedene technische Hilfsmittel wie Stern-Dreieck-Schalter, Anlasswiderstände, Anlassdrosseln, Anlasstransformatoren, Anlaufkondensatoren, Anlaufkupplungen, Anwurfmotoren, Sanftanlaufgeräte, und Anlassschaltungen mit Frequenzumrichtern zur Anwendung. Einzelheiten siehe folgende Websites)

http://literature.rockwellautomation.com/idc/groups/literature/documents/wp/icg-wp002_-de-p.pdf

http://wiki.verkata.com/de/wiki/Anlassverfahren

de.wikipedia.org/wiki/Anlassverfahren



Anlasswiderstände

→ Starting Resistors (sind stellbare, hoch belastbare elektrische Widerstandsbauelemente mit niedrigen Widerstandswerten zur Begrenzung des Anlaufstroms von Elektromotoren. Sie kommen in Draht-, Blech- oder Gussausführung als Ständeranlasswiderstände für Drehstrommotoren mit Käfigläufer und Läuferanlasswiderstände für Drehstrommotoren mit Schleifringläufer und ggfs. auch für große Gleichstrommotoren zur Anwendung. Darüber hinaus werden bei sehr großen Schleifringläufermotoren auch Flüssigkeitsanlasser eingesetzt. Widerstandsmaterial ist hier ein Elektrolyt)

www.moeller.net/binary/ar_references/ref_gino_de.pdf

http://wapedia.mobi/de/Anlasswiderstand

de.wikipedia.org/wiki/Anlasswiderstand



Anlaufhäufigkeit

→ Number of Starts per Hour (Sie gibt an, wieviel Anläufe pro Stunde ein Elektromotor betriebsbedingt ausführt. Da jeder Anlauf durch die dabei entstehende Anlaufwärme den Motor thermisch belastet, ist unter gegebenen Anlaufverhältnissen [Anlassschwere, Anlassverfahren] jeweils nur eine bestimmte Anlaufhäufigkeit zulässig)



Anlaufkondensatoren

→ Starting Capacitors (Anlaufkondensatoren werden für Einphasen-Wechselstrommotoren und Drehstrom-Asynchronmotoren in Steinmetzschaltung verwendet, die unter erschwerten Anlaufbedingungen arbeiten, d.h. für die ein normaler Betriebskondensator nicht ausreicht. Anlaufkondensatoren werden parallel zum Betriebskondensator angeschaltet und müssen nach erfolgtem Anlauf durch ein geeignetes Schaltglied [Fliehkraftschalter, Zeitrelais oder ähnliches] abgeschaltet werden. Sie sind nur für eine begrenzte Einschaltdauer, z.B. von 1,7% ausgelegt, was etwa 20 Einschaltungen von je 3 Sekunden Dauer je Stunde entspricht. Bezüglich der Auswahl und Bemessung von Anlaufkondensatoren siehe folgende Websites)

www.elektro-kahlhorn.de/Anlaufkondensatoren---21_188_25.html

www.elosal.de/ratgeber/trmotorkondensator/index.php

www.jedermensch.de/sk/steinmetzschaltung.pdf



Anlaufkupplungen

→ Starting Clutches (sind drehzahlabhängig selbstschaltende oder steuerbare Kupplungen [Fliehkraftkupplungen, Induktionskupplungen, Hydrodynamische Kupplungen], die als Anlasshilfen in Antriebssystemen zur Anwendung kommen, wo während des Anlaufs hohe Gegenmomente zu überwinden und/oder große Massen zu beschleunigen sind. Sie ermöglichen zunächst den Leeranlauf des Antriebsmotors und danach die volle Nutzung seiner Überlastungsfähigkeit zum gezielten Anfahren der Arbeitsmaschine. Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz der betriebssicheren und kostengünstigen Kurzschlussläufermotoren auch unter Schwerlastverhältnissen)

www.bauergear.info/Main/DANWeb/Vault/CommLit/ABP_DE_Gesamt_ms.pdf



Anlaufsperre

→ Start Interlock (Einrichtung, die eine BWS veranlasst, in den Verriegelungszustand zu gehen, wenn die Stromversorgung der BWS eingeschaltet oder unterbrochen und wieder eingeschaltet wird)

http://schmersal.com > Glossar



Anlaufstrom

→ Starting Current (Stromaufnahme eines Elektromotors während seines Anlaufs. Er kann, je nach Motorart und Lastverhältnissen über kürzere oder längere Zeit ein Mehrfaches des Motornennstroms betragen und in schwachen Netzen zu unerwünschten Spannungseinbrüchen führen, die andere Betriebsmittel störend beeinflussen. Auch kann er den Motor während des Anlaufs unzulässig erwärmen. Um diese Nebenwirkungen in Grenzen zu halten, werden bei den verschiedenen Motorarten und -leistungen unterschiedliche applikationsspezifische Anlassverfahren und Anlaufstrombegrenzungen angewandt)



ANP

Ausschuss Normenpraxis (im DIN. Wichtigstes Forum für den Erfahrungsaustausch alle an der Normung interessierten Kreise)

www.anp.din.de



Anpassung

Adaption / Adjustment / Matching (bezeichnet aus allgemeiner Sicht, z.B. nach Schubert/Klein, eine aktive oder passive Leistung, die auf Übereinstimmung oder Anschlussfähigkeit mit vorgegebenen Größen, Formen, Normen, Strukturen oder Tatsachen zielt. Anpassungsprozesse können dabei individuell begründet sein oder auch sozialen, politischen oder wirtschaftlich-technischen Erfordernissen folgen. Speziell zu den Fragen der Anpassung elektrischer Größen wie Leistungsanpassung, Spannungsanpassung, Stromanpassung, Impedanzanpassung siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Anpassung_(Elektrotechnik)



Anregelzeit

→ Control Rise Time (siehe Regelgüte)



ANSI

American National Standards Institute → Amerikanisches Nationales Institut für Normung (ähnlich DIN)

www.ansi.org



Ansprechzeit / Reaktionszeit

→ Response Time / Reaction Time / Tripping Time / Operating Time / Pick time (Zeitspanne, die vergeht bis ein mechanisches, elektromechanisches oder elektronisches System infolge systemimmanenter Trägheiten oder systeminterner, bei Schutz- und Überwachungseinheiten auch einstellbarer Funktionsabläufe benötigt, um auf eine Systemanregung in beabsichtigter Weise zu reagieren. Bei Relais beispielsweise ist die Ansprechzeit die Zeitspanne zwischen dem Anlegen der Spannung an die Relaisspule und dem Schließen der Arbeitskontakte oder bei einer Überwachungseinrichtung die Verzugszeit zwischen dem Erfassen und Melden bzw. Reagieren auf eine Gefahrensituation)

www.enzyklo.de/Begriff/Ansprechzeit



Antriebstechnik

Drive Technology / Drive Engineering (elektrische Antriebssysteme sind Einrichtungen zur elektromechanischen Energieumwandlung, die unter Nutzung von Elektromotoren und anderen antriebsspezifischen Betriebsmitteln [Umrichter, Getriebe, Kupplungen, Bremsen, Sensoren sowie Steuerungs- und Regeleinrichtungen] dazu dienen, in informationstechnischen und feinmechanischen Geräten, Elektrowerkzeugen und Konsumgütern, in Aggregaten der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, bei Produktions- und Hilfseinrichtungen in den verschiedenen Zweigen der Fertigungsindustrie und der Verfahrenstechnik, bei elektrifizierten Transportmitteln im Verkehrswesen und bei Anwendungen in vielen anderen Bereichenden den für die jeweilige Aufgabenstellung erforderlichen Bewegungsablauf zu realisieren. Dabei werden Leistungen von einigen µW bis zu 100 MW in einer Einheit, Drehzahlen von einigen Umdrehungen in der Stunde bis zu mehreren hunderttausend je Minute und Drehzahlstellbereiche von 1:10 000 ohne Getriebumschaltung beherrscht. Etwa die Hälfte der erzeugten Elektroenergie wird in Elektroantrieben umgesetzt. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Einsatz von Energiesparmotoren sowie die Anwendung verlustarmer Drehzahlstellverfahren. Bezüglich der grundsätzlichen Aufbautechnik siehe Zentrale Antriebstechnik und Dezentrale Antriebstechnik)

www.eas.e-technik.uni-erlangen.de/Aktuelles/Ringvorlesung_EEI.pdf

www.elektromotoren.de/Lexikon.html

www.schaltungsbuch.de



Anwenderprogramm

→ Application Program / User Program (Anwenderprogramme zählen zur Anwendungs-Software)



Anwendungs-Software

→ Application Software / User Software (Software, die nicht dem Betrieb eines Rechners selbst dient, sondern der Nutzung eines Computers zur Bearbeitung eines konkreten Anwenderproblems. Sie setzt auf die System-Software auf bzw. benutzt diese zur Erfüllung eigener Aufgaben. Anwendungssoftware lässt sich grob gliedern in



Anwurfmotoren

→ Hand-started Single-phase Motors / Starting Motors (Als Anwurfmotoren werden einerseits kleine Einphasen-Asynchronmotoren ohne Hilfsphase bezeichnet, die im Stillstand kein Drehmoment entwickeln und daher [in der Regel von Hand] angeworfen werden müssen und andererseits werden als Anwurfmotoren Anlasshilfen wie Gleichstrommotoren oder Drehstrom-Schleifringläufermotoren bezeichnet, die dazu dienen, Maschinensätze mit leistungsstarken Drehstrommotoren bis nahe der Synchrondrehzahl hochzufahren. Danach wird der angeworfene leistungsstarke Motor an das Netz gelegt und der Anwurfmotor abgekuppelt und ausgeschaltet. Hohe Anlaufströme werde dadurch vermieden)



AOP

Advanced Operator Panel → Klartextbedienfeld (erweitertes BOP, das ein erheblich komfortableres Kommunizieren, Konfigurieren und Parametrieren von Umrichtern zulässt)

http://electro.ltett.lu/T3EE/documents_T3EE/MACEL_T3EE/AOPGerman.pdf



AOPD

Active Opto-electronic Protective Device → Aktive optoelektronische Schutzeinrichtung (ein Gerät, dessen Sensorfunktion durch optoelektronische Sende- und Empfangseinheiten erzeugt wird [Sicherheitslichtschranke]. Die Unterbrechung der im Gerät erzeugten Strahlung durch einen undurchsichtigen Gegenstand [Person] innerhalb des festgelegten Schutzbereichs generiert ein Stoppsignal)

www.leuze.de/downloads/las/12/ba_cpset-m20_2009-01_de.pdf



AOPDDR

Active Opto-electronic Protective Device responsive to Diffuse Reflection → Aktive optoelektronische diffuse Reflexion nutzende Schutzeinrichtung zur Flächenüberwachung
www.schmersal.net/bilddata/broschue/k-info/bpi45pp1.pdf



AOSE

Agent-Oriented Software Engineering → Agentenorientiertes Software-Engineering (Ingenieurwissenschaftliche Disziplin, die sich speziell mit der Erstellung und Implementierung von Software für Agenten- und Multiagentensysteme befasst)

www.personeel.unimaas.nl/gerhard-weiss/publications/A10.pdf

http://www1.uni-hamburg.de/IWI/mas/folien10.pdf



APC

Advanced Process Control → gehobene [höherwertigere, anspruchsvollere] Methoden der Prozessführung (sie implizieren modellgestützte prädiktive Mehrgrößenregelungen [MPC], Fuzzy-Control, KNN und Softsensoren. APC-Verfahren kommen insbesondere in der Prozessindustrie zur Anwendung. In der chemischen Großproduktion beispielsweise dienen sie der Regelung von Reaktoren, Destillationskolonnen, Zentrifugen und gekoppelten Systemen sowie der optimalen Steuerung von Anfahr-, Last- und Produktwechselvorgängen. Schwankungen kritischer Prozessgrößen können reduziert, Störungen schneller ausgeregelt und so Rohstoff- und Energieverbrauch minimiert sowie Durchsatz und Produktqualität gesteigert werden)

http://lorien.ncl.ac.uk/ming/advcontrl/apc.htm



APEC

Applied Power Electronics Conference and Exposition → Konferenz mit Ausstellung für angewandte Leistungselektronik

www.apec-conf.org



API

Application Programming Interface → Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung (Schnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt werden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle



APM

Alternierende Pulsmodulation



Applet

Application Snippet → Anwendungs-Schnipsel (kleines Stück Programmkode, das im Rahmen einer größeren Anwendung von einem Server auf den Rechner eines Internet-Nutzers geladen und dort ausgeführt wird)

www.lexitron.de/main.php?detail=true&eintrag=46



Application Layer

→ Anwendungsschicht (Schicht 7 des OSI-Referenzmodells. Sie ist die Schicht, in der Anwendungen auf die Netzwerkdienste zugreifen. Sie hält Dienste bereit, die Anwendungen direkt unterstützen, z.B. Software für Datenübertragung, Datenbankzugriff und elektronische Post)



AR

Augmented Reality → Erweiterte Realität, erweiterte Wirklichkeit



Arbeitssicherheit

→ Occupational Safety / Industrial Safety / Safety at work / Operational Safety. (Situation bzw. Zustand des Arbeitsumfeldes, dadurch gekennzeichnet, dass darin Gefahren für die Gesundheit des Arbeitnehmers weitestgehend vermieden bzw. minimiert sind. Verantwortlich dafür ist der Arbeitgeber. Es gehört zu seinen Pflichten, Unfallgefahren im Betrieb zu vermindern und für Sicherheit und Gesundheitsschutz zu sorgen. Das heißt, er muss in technischer und organisatorischer Hinsicht alle Maßnahmen ergreifen, um Gefahrenherde zu beseitigen, alle Mitarbeiter durch Instruktion und Kontrolle in die Unfallverhütung zu integrieren und schließlich darum, Vorsorgemaßnahmen getroffen zu haben, sollte es trotz aller Vorkehrungen zu einem Unfall kommen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitssicherheit

www.arbeitssicherheit-online.com

www.arbeitssicherheit.leuze.de



Arbitration Unit, Arbiter

(Arbitration, übersetzt: Schlichtung bzw. Vermittlung; in Multi-Master-Systemen bezeichnet die Arbitration Unit diejenige Komponente, die die Zugriffe gleichzeitig um die Vergabe einer Ressource nachsuchender Einheiten priorisiert und die Ressource zeitlich nacheinander an alle diese Einheiten vergibt. Die dazu erforderliche Funktionalität lässt sich auf Hardware- oder Software-Basis verwirklichen. Die Realisierung per Hardware ist schneller und wird deswegen häufig bevorzugt. In der Regel verfügen Arbitration Units über Watchdog-Timer, die den Bus-Mastern den Bus entziehen können, falls diese den Bus nicht rechtzeitig zurückgeben. Damit können maximale Antwortzeiten für Requests garantiert werden. Die Arbitration Unit wird auch als Bus-Arbiter oder System-Arbiter bezeichnet)



Arcnet

(Echtzeit-fähiger Feldbus für industrielle Hochgeschwindigkeitsanwendungen speziell zur Vernetzung intelligenter Einheiten, beispielsweise zur Kommunikation zwischen Controllern oder SPS-Systemen mit PC-Anwendungen. Datenraten: optional 30 bps bis 10 Mbps, standard 2,5 Mbps. Variable Paketlängen von 1 bis 5507 Datenbytes. Übertragungsmedien: Koax-Kabel, Lichtwellenleiter oder Zweidrahtleitung)

www.arcnet.de



ARCP-Umrichter

(Auxiliary Resonant Commutated Pole)-Umrichter

www.imab.tu-bs.de/paper/1998/tarei_98.htm



ARCPI

Auxiliary Resonant Commutated Pole Inverter → ARCP-Umrichter

www.imab.tu-bs.de/paper/2007/7Lesc_07.pdf

www.imab.tu-bs.de/paper/2002/hi-ta_02.htm



ARMAR

Augmented Reality for Maintenance and Repair → Virtuelle Realität für Wartung und Instandsetzung

http://graphics.cs.columbia.edu/projects/armar/index.htm



ARQ

Automatic Repeat Request → Automatische Wiederholungsanfrage, Rückwärtsfehlerkorrektur (Verfahren zur Senkung der Fehlerrate bei der Übertragung digitaler Daten. Im fehlerfreien Betrieb sendet der Empfänger nach Erhalt eines Datenpakets eine positive Rückmeldung an den Sender. Dadurch wird dieser veranlasst, das nächste Datenpaket abzuschicken. Bleibt dies aus oder ist es fehlerhaft, schickt der Empfänger eine negative Rückmeldung. Dies initiiert den Sender das gleiche Datenpaket erneut zu senden. Haben sich in der Zwischenzeit die Übertragungsbedingungen, z. B. Störbeeinflussungen verändert und kommt das Datenpaket nunmehr fehlerfrei an, wurde auf diese Weise eine automatische Fehlerkorrektur realisiert).

http://de.wikipedia.org/wiki/ARQ-Protokoll



AS

Ablaufsteuersprache (grafische Programmiersprache nach IEC 61131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Strukturierung von SPS-Anwenderprogrammen)



AS Aktiver Sternkoppler

(in einem LWL-Netz)



AS-i

AS-Interface



AS-i SaW

AS-Interface Safety at Work (Sicheres Bussystem auf Basis des offenen Standards AS-International EN 50295 [SIL 3 nach DIN EN 61508 erreichbar]. Konzept, das die Integration von sicherheitsgerichteten Komponenten in ein AS-Interface Netz ermöglicht. Das heißt, Sicherheitskomponenten wie NOT-HALT, Sicherheitsschalter, Zuhaltungen oder Sicherheitslichtvorhänge lassen sich einfach über die AS-Interface Profilleitung miteinander vernetzten. Das bedeutet ferner, nur eine Busleitung ist für die Übertragung von sicheren und nicht sicheren Daten erforderlich)

www.kleissler-online.de/Siemens%20Schulungsunterlagen/D13_CPU315F_AS-I-Monitor.pdf

www.schmersal.com/kasbase/bilddata/broschue/b_as8p01.pdf

http://as-interface.net/DE/System/Safety/Description



AS-Interface

Aktuator-Sensor-Interface → Aktuator-Sensor-Schnittstelle (Offenes, herstellerunabhängiges Bussystem für die unterste Automatisierungsebene. Ermöglicht den einfachen Anschluß von Sensoren, Aktuatoren und integrierten Systemen an die erste Steuerungsebene auch mittels Durchdringungstechnik. Master/Slave-Prinzip mit zyklischem Polling, bis zu 248 binäre Ein- und Ausgänge pro Netz, analoge E/As möglich, elektronische Einstellung der Adresse über den Busanschluß, ungeschirmte 2-Draht-Flachleitung, Information und Energie [24 VDC, max. 8 A] auf einer Leitung, verpolsichere Anschlußtechnik, 100 m Leitungslänge oder bis zu 300 m mit Repeater, freie Topologie des Netzes [Baum, Linie , Ring, Stern], Schutzart bis IP 67, Zykluszeit < 5 ms, nutzbare Datenübertragungsrate ca. 50 kBit/s, hohe Störfestigkeit und Abstrahlsicherheit durch spezielle Signalmodulation [Alternierende Pulsmodulation], seit 1999 international genormt nach EN 50295 bzw. IEC 62026-2)

http://as-interface.net//academy/content/sys/start/start_asi.de.html

www.gsi.de/informationen/wti/ee/kontrollsysteme/bus_asi.html

www.ifr.ing.tu-bs.de/lehre/downloads/skripte/dbf-asi.pdf

https://prof.hti.bfh.ch/uploads/media/ASI-Interface.pdf

www.as-interface.net



AS-International Association e. V.

→ Verein zur Förderung busfähiger Interfaces für binäre Aktuatoren und Sensoren (1991 als Nutzerorganisation für Hersteller und Anwender der Systemlösung AS-Interface® gegründet. Langfristig wird die vollständige, weltweite Marktdurchdringung mit AS-i-Produkten für die untere Automatisierungsebene angestrebt)

www.as-interface.net



ASAC

Active Structural Acoustic Control → Aktive Schallabstrahlungsminderung an Strukturen (Wissenschaftszweig, der sich mit mechanischen Strukturen bzw. Struktursystemen befasst, die sich selbst an wechselnde Randbedingungen oder Umgebungen anpassen können. Zweck dieser aktiven Struktursysteme ist eine Reduktion auftretender Schwingungen und somit zum einen eine Verbesserung der dynamischen Eigenschaften z.B. einer Werkzeugmaschine und zum anderen eine Reduktion der Geräuschabstrahlung. Der gewünschte Effekt der Kompensation störender Eigenmoden wird mit strukturintegrierter Aktorik und Sensorik unter Zuhilfenahme digitaler, adaptiver Regler erreicht. Physikalisch wird die Übertragungsfunktion der mechanischen Struktur genutzt, um mit einem Aktor und einem Sensor — die beide zugleich Teil der mechanischen Struktur sind —genau einen Eigenmode der Struktur mit einer Gegenschwingung auszulöschen)

http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2006/2753



ASAM

Association for Standardisation of Automation and Measuring Systems
→ Eingetragener Verein für Normung von Automatisierungs- und Messsystemen (1998 auf Initiative deutscher Kraftfahrzeughersteller gegründet. Sitz: Höhenkirchen, D und Royal Oak, USA)

www.asam.net



ASCII

American Standard Code for Information Interchange → amerikanischer Normkode für die Datenübertragung (weltweit angewandt, Ziffern, Buchstaben, Sonder- und Gerätesteuerzeichen werden als 7-Bit-Binärkombinationen dargestellt. Der Standard-ASCII-Zeichensatz umfasst damit insgesamt 27 = 128 Zeichen. Ein achtes Bit dient jeweils als sogenanntes Paritätsbit zur Fehlererkennung bei der Übertragung von ASCII-Dateien. Bei gerader Paritätsprüfung wird dieses Bit auf "0" gesetzt, wenn die Anzahl der "Einsen" in den verbleibenden sieben Bits gerade ist, anderenfalls auf "1". Der erweiterte ASCII-Zeichensatz verzichtet auf die Paritätsprüfung. Hier wird das höchstwertige Bit dazu benutzt, um vom Standardzeichensatz auf die Erweiterung umzuschalten. dadurch entsteht Platz für länderspezifische Sonderzeichen wie die Umlaute in der deutschen Sprache)

www.asciitable.com



ASD

Adjustable Speed Drive → drehzahlstellbarer Antrieb



ASHRAE

American Society of Heating,Refrigeration, and Air Conditioning Engineers → Amerikanische Ingenieurverband für Heizungs-, Klima- und Kältetechnik.

www.ashrae.org



ASI

(siehe AS-i)



ASIC

Application-specific Integrated Circuit → Anwendungsspezifische Integrierte Schaltung (Kundenwunsch-Schaltkreis; zu unterscheiden sind: full custom ASICs, die völlig kundenspezifisch entwickelt werden [nur für große Stückzahlen rentabel] und semi-custom ASICs. Letztere haben vorgefertigte Strukturen, die kundenspezifisch verbunden werden. Das kann im Zuge der Herstellung durch Aufbringen einer Metallisierungsschicht geschehen wie bei den Masken-ROMs oder durch den Anwender selbst, vor Ort mittels eines Programmiergeräts wie bei den EPROMs oder EEPROMs)

http://de.wikipedia.org/wiki/Application_Specific_Integrated_Circuit



ASIPM

Application Specific Intelligent Power Module → anwendungsspezifisches intelligentes Leistungsmodul (in einem einzigen kompakten Gehäuse sind die Leistungshalbleiter für dreiphasige Umrichteranwendungen sowie ein Hochvolt-IC für Ansteuerung, Schutz und Sensorik integriert. Die Gesamtabmessungen von Umrichtersystemen werden dadurch reduziert und die Zuverlässigkeit stark verbessert)



ASisafe

AS-Intersafe Safety at Work (Siehe AS-i SaW)



ASK

Amplitude Shift Keying → Amplitudenumtastung (digitale Modulationsart, bei der die Amplitude des Trägersignals diskret verändert wird. Bei der Übertragung binärer Informationen [Binary ASK] beispielsweise wird in Abhängigkeit vom darzustellenden Wert "0" oder "1" im einfachsten Fall nur die Trägerfrequenz an- oder abgeschaltet)

www.elektroniktutor.de/signale/ask.html



ASM

Abnormal Situation Management → Beherrschung und Umgang mit außergewöhnlichen Situationen und deren Folgen (in der Prozessindustrie. Schwere Havarien in der Prozessindustrie sind meistens von umfangreichen materiellen, Umwelt- und Personenschäden oder gar Todesfällen begleitet. Zu dieser Problematik verfolgt das 1994 gegründete ASM-Konsortium, eine von Honeywell koordinierte Forschungs- und Entwicklungsgruppe führender Unternehmen und Universitäten neue Ansätze und Vorgehensweisen für die Betriebsführung komplexer Industrieanlagen. Dadurch werden Betriebe in die Lage versetzt, sich anbahnende gefährliche Situationen rascher zu erkennen, sie nach Möglichkeit zu vermeiden bzw. besser auf sie zu reagieren und die Folgen zu begrenzen)

www.asmconsortium.net



ASP

Application Service Provider → Anwendungsdienstleister (übernehmen u.A. die Betreuung der kommunikationstechnischen Infrastruktur in Unternehmen)



ASQF

Arbeitskreis Software-Qualität Franken e.V. (Kompetenznetzwerk der Softwareentwicklungs-Branche im gesamten deutschsprachigen Raum9

www.asqf.de



ASRS

Automatic Storage and Retrieval System → automatisiertes Hochregallager



Assembler

→ Maschinensprache (mnemotechnische Sprache, in der die Maschinenbefehle eines Prozessors durch Mnemonics, d.h. durch einprägsame Kürzel aus alphanumerischen Zeichen zum Ausdruck gebracht werden. Beispielsweise wird in einem bekannten Prozessorsystem beim Programmieren für den Befehl "Register D0 löschen" anstelle des binären Befehlskodes 01000010 01000000 die mnemotechnische Abkürzung clr D0 benutzt. Diese Art der Programmierung wird als Assemblerprogrammierung bezeichnet. Das Ergebnis ist ein Assemblerprogramm. Ein symbolischer Befehl entspricht darin genau einem Maschinenbefehl. Ein Assemblerprogramm wird vor der Programmausführung durch ein Übersetzungsprogramm, das ebenfalls als Assembler bezeichnet wird, in die Bitfolgen des Maschinenkodes umgesetzt und dann in den Programmspeicher des Rechner- oder Controllersystems geladen. Die Assemblersprache ist im Gegensatz zu höheren Programmiersprachen, wie Pascal, C++, JAVA etc. prozessorspezifisch, d.h. an den Befehlsatz eines bestimmten Prozessors gebunden)



Asset Management

→ Anlagengüterverwaltung (Verwaltung des Inventars bzw. der Vermögenswerte [Assets] einer Firma aus betriebswirtschaftlicher und physikalischer Sicht. Der Begriff "Asset Management" wird jedoch sehr unterschiedlich verwendet. Im Börsenwesen beispielsweise bedeutet Asset Management die Steuerung eines Bestandes an Wertpapieren. Man vergewissere sich daher stets genau, von welchen Assets in welchen Zusammenhängen die Rede ist)

http://de.wikipedia.org/wiki/Asset_Management_System



Assets

→ Aktivposten, Vermögenswerte, Anlagenwerte (eines Unternehmens zu denen auch das gesamte Inventar, d.h., die vorhandenen technischen Objekte und Einrichtungen gehören. In verfahrenstechnischen Produktionsanlagen beispielsweise sind Assets die Komponenten dieser Anlagen wie Apparate, Behälter, Rohrleitungen, Maschinen sowie die Geräte und Einrichtungen der Prozessleittechnik. Um die Produktionseffektivität zu gewährleisten, ist es Aufgabe der technischen Betriebsbetreuung aufwandsoptimal für die erforderliche Verfügbarkeit der Assets zu sorgen, d.h. ein anlagennahes Asset Management zu realisieren)



ASSP

Application-Specific Standard Product → anwendungsspezifisches Standardprodukt (Schaltkreistyp mit auf eine bestimmte Anwendung zugeschnittener Funktionalität, der als Standardprodukt vertrieben wird)



AST

Accelerated Stress Test → Beschleunigter Stresstest (beschleunigter Test zur raschen Aufdeckung von vermuteten Schwachstellen in Produkten)



Asynchronmotoren

→ Asynchronous Motors / Induction Motors (sind die am häufigsten, mit Nennleistungen bis in den Megawatt-Bereich industriell eingesetzten Motoren. Sie haben im Stator eine ein- oder zweisträngige Wicklung [Einphasen-Asynchronmotoren, Einphasenmotoren mit Hilfsphase, Zweiphasen-Stellmotoren] oder eine dreisträngige Wicklung [Drehstrom-Asynchronmotoren], die ein Drehfeld erzeugen. Im Rotor ist entweder eine sogenannte Käfigwicklung [Kurzschlussläufermotoren bzw. Käfigläufermotoren] oder eine von außen über Schleifringe zugängliche Wicklung [Schleifringläufermotoren] untergebracht. Asynchronmotoren zeigen sogenanntes Nebenschlussverhalten, d.h. die Drehzahl ändert sich nur geringfügig mit zunehmender Belastung. Beim Überschreiten des Kippmoments [zwei- bis dreifacher Wert des Nennmoments] bleibt die Maschine unter hoher Stromaufnahme stehen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Asynchronmotor

www.energie.ch/asynchronmaschine



ATA

Arcnet Trade Association (Organisation von ARCNET-Anwendern und Herstellern, die ARCNET-Usern ein breites Informationsforum bietet)

www.arcnet.com



ATEX

Atmosphére ExplosibleExplosionsschutz (der Begriff ATEX wird umgangsfachsprachlich als Synonym für die beiden EG-Explosionsschutz-Richtlinien verwendet, und zwar für die Richtlinie 94/9/EG [ATEX 95] und für die Richtlinie 1999/92/EG [ATEX 137]. Sie betreffen die Beschaffenheit von Komponenten, Geräten und Schutzsystemen für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären sowie Mindestanforderungen an das Errichten und Betreiben von Anlagen, in denen explosible Atmosphären vorhanden sind)

http://de.wikipedia.org/wiki/ATEX



ATM

Asynchronous Transfer Mode → Asynchroner Transfermodus (paketorientiertes Übertragungsverfahren, mit dem sich Sprache und Daten mit hoher Geschwindigkeit bis zu 155 Mbit/s über ein Netz übertragen lassen. Derzeit primär für Backbone-Lösungen genutzt. Im Zug des technischen Fortschritts ist künftig auch ein Einsatz bis zum Arbeitsplatz denkbar)



Atom-Prozessor

→ Intel Atom Processor (Intel-Produkt-Familie preiswerter, leistungsfähiger, energiesparsamer 32-bit- oder 64-bit-Prozessoren auf kleinstem Raum. Rund 47 Mio. Transistoren auf ca. 25 mm2, Leistungsaufnahme je nach Taktfrequenz [1,1 GHz bis 2 GHz] und Auslastung im Mittel etwa 2 W. Ursprünglich entwickelt für ultramobile PC finden sie zunehmend auch Einsatz in der Automatisierungsgerätetechnik, wenn lüfterlose kompakte Gerätebauformen gefragt sind)

http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Atom



AUCOPLAN

(High-End-Engineeringsystem für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Elektro-, Mess- und regelungstechnischen Anlagen. Produkt der Firma AUCOTEC)

www.aucotec.cn



Audit

→ Anhörung (Methode zur Überprüfung der Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit einer Organisation /eines Unternehmens, d.h., inwieweit beabsichtigte Ziele richtig verfolgt, vorgegebene Richtlinien und Normen eingehalten werden und die damit im Zusammenhang durchgeführten Aktivitäten zufriedenstellende Ergebnisse zeigen. Praktisch überprüft ein Team anhand festgelegter Prüfkriterien unter Führung eines Audit-Leiters die genannten Sachverhalte und leitet aus erkannten Defiziten Verbesserungshinweise ab, deren Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuweisen ist)

http://de.wikipedia.org/wiki/Audit



AUG

ARCNET USER GROUP e.V (Ziel des Vereins ist die Verbreitung des ARCNET-Feldbusses durch Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Förderung der Normungsbestrebungen)

www,arcnet.de



Augendiagramm

→ Eye Diagram / Eye Pattern (bekanntes Hilfsmittel, um die Qualität von Datenübertragungsstrecken auf dem Physical Layer zu prüfen und zu beurteilen)

www.itwissen.info/definition/lexikon/Augendiagramm-eye-pattern.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Augendiagramm



Augmented Reality

→ Erweiterte Realität, erweiterte Wirklichkeit (Technologie zur Effektivierung der Mensch-Technik-Interaktion bei komplexen industriellen Arbeitsprozessen wie Montieren, Diagnostizieren, Bedienen und Warten im Maschinen- und Anlagenbau. Virtuelle Informationen werden in Verbindung mit der realen Umwelt in Echtzeit zur Anwendung gebracht. So können z.B. einem Monteur über einen mobilen Computer mit Hilfe einer Datenbrille situationsgerechte Bedien-, Service- oder Montagehinweise einer zu betreibenden, zu wartenden oder zu reparierenden Maschine eingeblendet werden. Dadurch erübrigt sich das Blättern in herkömmlichen Service- bzw. Montageanleitungen.)

www.arvika.de



Ausfall

Failure (nach DIN EN 61508 (VDE 0803): Beendigung der Fähigkeit einer Funktionseinheit, eine geforderte Funktion auszuführen. In Bezug auf sicherheitsgerichtete Systeme wird, je nach dem ein Ausfall das System in einen gefährlichen oder ungefährlichen Zustand versetzt, zwischen gefährlichen [Dangerous Failure] und ungefährlichen [Safe Failure] Ausfällen unterschieden. Die Ausfallursache kann dabei belastungs- oder alterungsbedingt rein zufälliger Natur sein, man spricht dann von einem zufälligen Ausfall, oder durch einen systemimmanenten Mangel bedingt sein. In diesem Fall spricht man von einem systematischen Ausfall. Ein solcher kann auch durch dem System innewohnende elektromagnetische Unverträglichkeiten, z.B. mangelnde Störfestigkeit gegenüber einwirkenden elektromagnetischen Störgrößen bedingt sein.
Anmerkung: Im praktischen Sprachgebrauch werden die Begriffe Ausfall und Fehler häufig synonym benutzt)



Ausfallartanalyse

→ Failure Mode Analysis (systematische Untersuchung der Komponenten eines Systems in Bezug auf mögliche Ausfälle, d.h. der Art der möglichen Ausfälle, der dazu führenden Ursachen und der zu erwartenden Ausfallfhäufigkeiten. Voraussetzung für die Ausfalleffektanalyse, d.h. der Untersuchung der Auswirkungen, die der Ausfall einer Systemkomponente zur Folge haben kann)

www.rams.de/beratung/fmeca.html



Ausfalleffektanalyse

→ Failure Mode and Effects Analysis, FMEA (auch Fehlermöglichkeits- und Fehlereffektanalyse oder Fehlerwirkungsanalyse nach DIN 25448, Methode zur vorausschauenden Qualitätsbewertung von Produkten. Wichtiges Instrumentarium, um Fehler und Mängel von Produkten und Prozessen präventiv zu vermeiden. Mit der Durchführung befassen sich Arbeitsgruppen, in denen Fachleute aus den Bereichen Entwicklung, Fertigungsplanung, Qualitätswesen und Kundendienst mitwirken. Im einzelnen werden alle möglichen Fehler eines Produkts aufgelistet und auf ihre Folgen für den Kunden beurteilt, die möglichen Fehlerursachen bestimmt und die vorgesehenen Produktspezifikationen bzw. Prozessüberwachungen in Hinblick auf die Erkennung und Vermeidung dieser Fehler bewertet sowie entsprechende konstruktive bzw. fertigungs- und prüftechnische Maßnahmen festgelegt und die Verantwortlichkeiten für deren Durchführung bestimmt)

www.cloodt.de/6afmea.pdf



Ausfallorientierte Wartung

Corrective Maintenance (Wartungskonzept, bei dem im Gegensatz zur vorbeugenden Wartung erst bei Ausfall einer Einheit fehlerbehebende Wartungsmaßnahmen eingeleitet werden)



Ausfallrate

Failure Rate (Maß für das Ausfallverhalten von Betrachtungseinheiten [Bauelemente, Komponenten, Funktionseinheiten]. Sie interessiert im Zusammenhang mit Zuverlässigkeits- und Sicherheitsbetrachtungen. Als Ausfallrate λ [Lambda] wird der Bruchteil von Ausfällen je Zeiteinheit, bezogen auf die Gesamtzahl einer betrachteten Population von Elementen, bezeichnet. Besitzt beispielsweise ein integrierter Schaltkreistyp eine Ausfallrate von 10–9 pro Stunde, so bedeutet dies, der Schaltkreis fällt in einer Stunde Betriebszeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 10–9 aus, oder anders betrachtet: wären in einer Funktionseinheit 109 Schaltkreise beteiligt, ist im Mittel jede Stunde mit einem Ausfall zu rechnen. Die Ausfallrate ist innerhalb der Elemente-Lebensdauer nicht gleichbleibend. In Abhängigkeit von der Zeit folgt sie der sogenannten Badewannenkurve. Das heißt, bei Einsatzbeginn eines Bauelements ist sie unter dem Einfluss der sogenannten Frühausfälle hoch, dann bleibt sie während einer bestimmten Zeitspanne in etwa gleich, hier treten die sogenannten Zufallsausfälle in Erscheinung, und gegen Ende der Lebensdauer steigt sie unter dem Einfluss der Verschleißausfälle wieder an)

www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausfallrate



Ausfallsicherheit

→ Failure Security / Reliability (Zustand der für ein Betrachtungsobjekt dann besteht, wenn seine Ausfallwahrscheinlichkeit im Bereich zulässiger Werte liegt. Entsprechende Wertebereiche für sicherheitsgerichtete Maschinensteuerungen z.B. siehe Performance Level, PL und Safety Integrity Level, SIL. In technischen Systemen wird angemessene Ausfallsicherheit erreicht durch eine konsequent sicherheitsgerichtete konstruktive bzw. anlagentechnische Konzipierung und Ausführung, d.h. durch die Umsetzung bewährter Sicherheitsprinzipien wie Überdimensionierung, Redundanz, Hardware- und Software-Diversität, EMV-gerechte Gestaltung u.Ä., durch die Beistellung unterbrechungsfreier Stromversorgungsanlagen, durch den Einsatz sicherheitsbewährter Bauteile, Geräte, Subsysteme und Produkte, die entsprechenden Sicherheitsspezifikationen genügen, sowie durch die zielgerichtete Systemausstattung mit Beobachtungs-, Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen, um sich anbahnende, Schaden auslösende Ereignisse möglichst frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen wie Alarme und automatische Gegenmaßnahmen zu unterbinden)



Ausfallwahrscheinlichkeit

→ Failure Probability / Probability of Failure (auch Versagenswahrscheinlichkeit. Aus technischer Sicht: Wahrscheinlichkeit des Versagens bzw. des Ausfalls einer Betrachtungseinheit [Objekt, System, Systemkomponente oder Systemfunktion, beispielsweise der Sicherheitsfunktion eines sicherheitsbezogenen Systems]. Statistische Kenngröße. Sie interessiert im Zusammehang mit Zuverlässigkeits- und Sicherheitsbetrachtungen)

www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf



Ausregelzeit

Control Setting Time
(siehe Regelgüte)



Ausschaltverzögertes Relais

→ Off-delay Relay (Relais, das nach dem Einschalten sofort anzieht und nach dem Ausschalten um eine bestimmte Zeit verzögert abfällt)



Ausschaltwischendes Relais

→ Cut-out Passing Relay (Zeitrelais mit Hilfsstromversorgung, das beim Abschalten der Erregungsgröße und eingeschalteter Hilfsversorgung den Wischkontakt in Arbeitsstellung schaltet und ihn nach Ablauf einer vorgewählten Zeit wieder in die Ruhestellung zurücksetzt. Wird während der Wischzeit die Erregungsgröße eingeschaltet oder die Hilfsversorgung abgeschaltet, schaltet der Wischkontakt sofort in die Ruhestellung)



Automat

→ Automaton (ein Automat, abgeleitet vom griechischen "autómatos" = sich selbst bewegend, ist realisierungstechnisch gesehen, jede Einrichtung, bei der nach Erfüllung bestimmter Startbedingungen nach dem Erteilen eines Startkommandos ein beabsichtigter Prozess selbsttätig abläuft. Geldautomaten beispielsweise versorgen einen Kontoinhaber, nachdem er seinen Bedarf angemeldet und er sich identifiziert hat, mit einem bestimmten Geldbetrag, Münzautomaten verabfolgen nach Einwurf eines Geldstückes und Realisierung eines Auswahlvorgangs z.B. eine Ware [Zigaretten, Süßigkeiten, Getränke] oder sie ermöglichen eine Dienstleistung [Telefonieren, Schuhe putzen, Wäsche waschen] und bei Werkzeugmaschinen sind Dreh-, Bohr-, Fräs-, Schleif- und Schweißautomaten zur selbsttätigen Ausführung entsprechender Tätigkeiten bekannt.
Abstrakt gesehen, im Sinne der klassischen Automatentheorie, ist ein Automat eine von technischen Details freie mathematische Struktur, in der aus Eingabe- und Zustandsdaten nach einer definierten Vorschrift Ausgabedaten und neue Zustandsdaten gebildet werden. Sie lässt sich analytisch durch das folgende Fünftupel [Quintupel] beschreiben.
A = (X,Y,Z,f,g). Darin bezeichnen:
X : Menge der Eingangskombinationen x
Y
: Menge der Ausgangskombinationen y
Z
: Menge der Zustandskombinationen z
f: Überführungsfunktion oder Zustandsübergangsfunktion [sie ist eine eindeutige Abbildung von Z×X in Z]
g: Ausgabefunktion oder Ergebnisfunktion [sie ist eine eindeutige Abbildung von Z×X in Y]
Z×X ist dabei die Menge der Paare
[z, x], die im Sinne des Kreuzprodukts jeweils aus einem Zustand
zεZ und einer Eingangskombination xεX bestehen. Sind die Mengen X, Y, Z endlich, handelt es sich um einen sogenannten Endlichen Automaten [Finite State Machine, FSM].
Aus der Vielzahl der denkbaren Automatenstrukturen sind zwei praktisch interessant, und zwar der sogenannte Mealy-Automat und der Moore-Automat. Für den Mealy-Automaten gelten unter Verwendung des Ergibtzeichens [:=] die Beziehungen: z := f(z,x) für die Überführungsfunktion und y = g(z,x) für die Ausgabefunktion. Für den Moore-Automaten gilt entsprechend z := f(z,x) und y = g(z). Das heißt, während beim Mealy-Automaten die Eingangssignale sich direkt auf die Ausgangssignale auswirken können, hängt der Wert der Ausgangssignale beim Moore-Automaten nur vom aktuellen Zustand ab. Das theoretische Gefüge der endlichen Automaten wird zur Entwicklung und Implementierung von sequentiellen Schaltungen [Schaltwerke, Steuerwerke] benutzt)

http://ira.informatik.uni-freiburg.de/teaching/vhdl-2002/7fsm.pdf

http://rosw.cs.tu-berlin.de/info2/ss01/Folien-Kapitel3.4up.pdf

http://wwwlrh.fh-bielefeld.de/vhdl_vor/VHDL_V_C.htm#aut



Automatica

(internationale Fachmesse, die alle Segmente des Bereiches Robotik und Automation unter einem Dach vereint. Sie findet seit 2004 im zweijährigen Turnus auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Fokus der Messe ist, die komplette Wertschöpfungskette darzustellen. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der Automatica stehen die Messe München GmbH und der VDMA- Fachverband Robotik+Automation als ideell-fachlicher Träger der Messe)

www.automatica-munich.com



Automatikbetrieb

→ Automation Mode / Automatic Mode (Betriebsart, in der ein Objekt [Gerät, Maschine, Anlage] nach dem Erteilen eines Startsignals ohne menschlichen Eingriff entsprechend einem vorgegebenen Programm selbsttätig arbeitet)



Automation 2020

(Bedeutung und Entwicklung der Automation bis zum Jahr 2020, Thesen und Handlungsfelder)

www.vdi.de/gma/automation2020



Automation Award

(Wird jährlich anlässlich der Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg vergeben. Die Aussteller der Messe können sich mit Ihrem neuen innovativen Produkt bewerben. Eine Jury aus VDMA, ZVEI und eA-Redaktion nominiert vorab zehn Produkte. Aus diesen „Top10-Produkten" wählen die Besucher während der Messe ihren Favoriten, dem dann der Preis zuerkannt wird)

www.wirautomatisierer.de/automationaward



Automation Federation

(Dachorganisation für Verbände und Fachgesellschaften, die sich auf den Gebieten der Fertigungs- und Prozessautomatisierung engagieren. Sitz: USA)

www.automationfederation.org



Automation Security

→ IT-Sicherheit in der Industrieautomation / Sicherheit in Produktionsnetzen [gegenüber von außen über Informationskanäle auf ein Automatisierungssystem einwirkende Gefahren] (IT-Sicherheitslücken in Produktionsbereichen können, ausgelöst durch Bedienfehler, Viren, Spionageaktivitäten, Sabotageakte, Manipulation oder Hacker-Angriffe zum Verlust von Produktionsdaten, zu Produktionsausfällen, Personen-, Sach- oder Umweltschäden und auch zu Imageverlusten führen. Die Beherrschung entsprechender Risiken ist daher ein vorrangiges Erfordernis und in erster Linie eine Organisations- und Managementaufgabe.
Der Fachausschuss 5.22 Security der GMA bietet Anlagenbetreibern und Anwendern der Automatisierungstechnik sowie Herstellern und Anbietern von automatisierungstechnischen Systemen und Komponenten eine neutrale Plattform zur Diskussion und Definition einer zielgerichteten Vorgehensweise und hat mit der VDI-Richtlinie [VDI/VDE 2182 Blatt 1: Informationssicherheit in der industriellen Automatisierung - Allgemeines Vorgehensmodell] eine Arbeitsanleitung auf den Weg gebracht, wie durch die Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen Informationssicherheit im gesamten Lebenszyklus von Automatisierungsgeräten, -systemen und -anwendungen erreicht werden kann. Fünf weitere Richtlinienblätter finden sich unter www.vdi.de/2182. Darüber hinaus arbeitet zurzeit das SP99-Komitee [Manufacturing and Control Systems Security] der ISA an der internationalen Norm IEC 62443 [Industrial Network and System Security] die das Ziel hat, einen sogenannten Security Assurance Level [SAL] als quantitatives Maß für Automation Security zu etablieren)

www.anapur.de/data/Chemanager_1_2_2011_Chefsache_Automation_Security.pdf

www.isa.org/autowest/pdf/Industrial-Networking-and-Security/Phinneydone.pdf

www.security-in-automation.com/content/index_ger.html

www.vdi.de/6647.0.html



Automation und Gesellschaft

→ Automation and Society (aus ganzheitlich gesellschaftlicher, technischer, ökonomischer und ökologischer Sicht präsentiert sich die Automatisierungstechnik als ein leistungsfähiges Werkzeug für effektives, nachhaltiges und umweltbewusstes Wirtschaften, einer zwingenden Notwendigkeit für den langfristigen Erhalt des Biotops Erde. Für das richtige Zusammenspiel von Wissenschaft, Forschung, Technik, Ökologie und Wirtschaft zu sorgen, ist Aufgabe der Politik. Dem Automatisierungs- und Antriebstechniker hingegen fällt die Aufgabe zu, entsprechende, sicher und verlässlich arbeitende Komponenten und Systeme mit den jeweils aktuellen technischen und organisatorischen Mitteln projektspezifisch kostengünstig und nachhaltig zu planen, zu realisieren, zu betreiben und schließlich umweltfreundlich zu entsorgen)

www.sociologyguide.com/automation-society/index.php

www.habiger.com/files/Automation_Gesellschaft.pdf



Automation University

(kostenfreie, in der Regel mehrtägige Veranstaltung der Firma Rockwell Automation mit Vorträgen, Workshops und Live-Demos zu neuen Technologien und aktuellen Trends in der Automatisierungstechnik. Entsprechende Veranstaltungen werden weltweit durchgeführt)

www.automationuniversity.eu/emea



Automation Valley Nordbayern

(Initiative von nordbayerischen Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Automatisierungstechnik. Die Koordination dieser Initiative erfolgt durch die Industrie- und Handelskammern in Bayreuth, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt sowie der Innovationsoffensive Ostbayern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Von den mitwirkenden Unternehmen bzw. Institutionen wird allerdings eine aktive Mitarbeit erwartet. Die Initiative zielt auf eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie der Innovationskraft der nordbayerischen Automatisierungpotenziale insbesondere durch die bildung von unternehmensübergreifenden Netzwerken und Koordinierung der regionalen Aktivitäten im Bereich der Automatisierungstechnik)

www.automation-valley.de



Automation.com

(englischsprachige Online-Informationsquelle für Automatisierungs-Fachleute)

www.automation.com



AutomationML

Automation Markup Language → Automations-Auszeichnungssprache (herstellerneutrales, auf XML basierendes Datenformat für die Speicherung und den durchgehenden Austausch von Engineering-Daten. 2006 von DaimlerChrysler initiiert. Die AutomationML-Spezifikation steht seit der Hannover Messe 2008 als kostenfreier, offener Standard zur Verfügung. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme und dem fortlaufenden Betrieb fertigungstechnischer Anlagen gibt es damit eine einheitliche Lösung zum Datenaustausch für Anlagentopologie, Geometrie, Kinematik und Verhalten, die bereits heute zur wirtschaftlicheren Engineering-Prozessen beiträgt und in Software-Werkzeugen implementiert wird. AutomationML wird von dem im April 2009 gegründeten Industrieverein AutomationML e.V. weiterentwickelt und gepflegt. Durch Mitgliedschaft in diesem Gremium ist es jedem Unternehmen und jeder Hochschule möglich, aktiv zur Spezifikation und Anwendung von AutomationML beizutragen)

www.heise.de/tr/artikel/Doppelt-produziert-besser-276629.html

www.automationml.org > Download



Automatisierung

Automation (nach Brockhaus: Anwendung von technischen Mitteln, mit deren Hilfe ohne Einflussnahme des Menschen Arbeitsmittel teilweise oder ganz nach vorgegebenen Programmen bestimmte Operationen durchführen. Allgemeine Automatisierungsziele sind: Erhöhung der Produktivität, Verbesserung der Produktqualität, höhere Zuverlässigkeit und Sicherheit, wirtschaftlicherer Rohstoff- und Energieeinsatz, Schonung der Umwelt, Humanisierung der Arbeit sowie insbesondere die Ermöglichung von Prozessen, die bei manueller Prozessführung infolge der dem Menschen innewohnenden Unzulänglichkeiten nicht durchführbar sind. Zu unterscheiden ist zwischen Produktautomatisierung und Anlagenautomatisierung)

www4.informatik.uni-erlangen.de/Lehre/WS04/V_PA/Skript/Kap1.ppt.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Automatisierung



Automatisierungs-Software

→ Automation Software (Gesamtheit aller Programme [einschließlich ihrer Dokumentation], die zur Realisierung aller Aufgaben in einem automatisierten Objekt erforderlich sind. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Anwendungs-Software und System-Software)

www.automation-valley.de > Suche: Automatisierungssoftware



Automatisierungsgrad

Degree of Automation/Level of Automation /Grade of Automation (Maß für den Anteil der in einem System in die Automatisierung einbezogenen Operationen. Konkret nach IEV 351-21-41: Verhältnis des Anteils der automatisierten Funktionen eines Systems zur Gesamtzahl der im System vorhandenen Funktionen)

de.wikipedia.org/wiki/Automatisierungsgrad



Automatisierungshierarchie

Automation Hierarchy (der Begriff Hierarchie charakterisiert die Rangordnung der Elemente eines Systems, die entsprechend der ihnen in einem bestimmten Kontext zugewiesenen Bedeutung verschiedenen, einander über- oder untergeordneten Hierarchieebenen zugeordnet sind. In der Automatisierungstechnik sind dies in der Rangfolge vom Prozessbereich bis zum Unternehmensmanagement, von unten nach oben aufsteigend, folgenden Ebenen: Feldebene, Einzelleitebene, Gruppenleitebene, Prozessleitebene, Betriebsleitebene, Unternehmensleitebene. Dazu ist zu bemerken, dass Bezeichnung und Anzahl der einzelnen Ebenen je nach Branche und Größe des Automatisierungssystems variieren. Zur Verdeutlichung der Leitstruktur wird die Gesamtheit der Hierarchieebenen in einer sogenannten Automatisierungspyramide dargestellt)

www.van-eu.eu/sites/van/pages/files/HMI_Forum_2006-Ind_Komm.pdf

www.gsi.de/informationen/wti/ee/kontrollsysteme/bus_hierarchie.html

http://wapedia.mobi/de/Leittechnik



Automatisierungsobjekt

Equipment under Control, EUC (das Automatisierungsobjekt, auch Steuerstrecke, Steuerobjekt oder Prozessbereich genannt, wird durch eine Prozesssteuereinrichtung bzw. ein Prozessleitsystem zielgerichtet beeinflusst. Gerätemäßig umfasst es die Gesamtheit der mechanischen prozessspezifischen Einrichtungen, in denen ein beabsichtigter technologischer Prozess, z.B. ein fertigungstechnischer- oder verfahrenstechnischer Prozess oder auch ein Transportprozess abläuft. Mögliche Eingangsgrößen sind Stoffe, Energien und/oder Informationen, die innerhalb dieses Objektes in gewollter Weise der einen oder anderen oder auch allen fünf möglichen Behandlungsformen wie Gewinnen, Übertragen, Umwandeln, Speichern oder Nutzen unterworfen werden. Sie verlassen als Ausgangsgrößen das Automatisierungsobjekt in entsprechend modifizierter Form.
In Bezug auf die räumliche Ausdehnung und Überschaubarkeit und dadurch bedingt auch hinsichtlich der Vorschriften und Normen zum Errichten und Betreiben der dazugehörenden energetischen und automatisierungstechnischen Ausrüstungen sind grundsätzlich zwei Klassen industrieller Automatisierungsobjekte zu unterscheiden, und zwar Maschinen und großtechnische Anlagen.



Automatisierungspyramide

Automation Pyramid (grafische Darstellung der Automatisierungshierarchie eines automatisierten Systems mit allen Hierarchieebenen zur Verdeutlichung der Prozessführungsstruktur)

http://web.fhnw.ch/personenseiten/juerg.keller1/opc/Automatisierungspyramide.pdf

http://servotechnik.de/fachwissen/trends/f_beitr_00_10.htm

de.wikipedia.org/wiki/Automatisierungspyramide



Automatisierungstechnik

Automation / Automation Technology (fachgebietsübergreifende Querschnittsdisziplin, welche die selbsttätige Steuerung, Regelung, Überwachung und Optimierung technischer Prozesse einschließlich aller dazu gehörenden Engineeringprozesse [Entwicklung, Planung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Inbetriebnahme, Betriebsführung und Wartung bis hin zur Entsorgung von automatisierungstechnischen Geräten und Anlagen] zum Gegenstand hat. Zur Branche der Automatisierungstechnik zählen daher einerseits Hersteller industrieller Komponenten und Geräte und andererseits Hersteller komplexer industrieller Anlagen und Systeme.
Typisch für die Automatisierungstechnik sind materiell-technische Systeme, die aus zwei informationell miteinander gekoppelten Teilsystemen bestehen. Das eine Teilsystem, das Automatisierungsobjekt, wird gezielt beeinflusst. Das andere Teilsystem realisiert diese Beeinflussung und wird demzufolge als Steuerungssystem bzw. Prozessleitsystem bezeichnet. Gerätemäßig umfasst es die Gesamtheit aller Einrichtungen, die die zur selbsttätigen Prozessführung erforderliche Informationserfassung, -übertragung, -verarbeitung, -speicherung und –ausgabe realisieren. Eingangsgrößen des Steuerungssystems sind einerseits Führungsinformationen, die vom Bedienpersonal erteilt werden oder von übergeordneten Automatisierungsebenen zufließen, und andererseits Informationen aus dem Automatisierungsobjekt, die sich auf Qualitäts- und Quantitätmerkmale zu- und abgeführter Stoffe, Energien und Informationen beziehen bzw. Aussagen über zur Prozessführung wichtige Hilfsgrößen sowie über den Betriebszustand und die Betriebsfähigkeit der im Automatisierungsobjekt vorhandenen Betriebmittel repräsentieren.
Die Automatisierungstechnik ermöglicht


Die betriebswirtschaftliche Zielsetzung, mit möglichst wenig Personal hohe Produktionskapazitäten zu erreichen und dabei den ständig wachsenden Qualitätsanforderungen an die Produkte zu genügen, lassen immer leistungsfähigere und komplexere automatisierte Produktionsstätten entstehen. Eine wesentliche Herausforderung an die Ingenieurswelt besteht hier darin, deren Verlässlichkeit, angemessene Sicherheit und Beherrschbarkeit zu gewährleisten)
Eine der Kerndisziplinen der Automatisierungstechnik ist die Regelungstechnik, die in den 40er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand. Bis heute hat sich zu dieser Kerndisziplin ein breites Spektrum artverwandter Disziplinen gesellt. Heutzutage ist die Automatisierungstechnik ein Sammelbegriff für die Verbindung moderner Steuerungs- und Regelungstechnik mit einschlägigen Bereichen der industriellen Informationstechnik sowie der technischen Informatik und speziellen Elementen relevanter Anwendungsgebiete. Automatisierungstechnik ist im Wesentlichen ein interdisziplinäres Fachgebiet, das quer über die ingenieurtechnischen Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau und Chemieingenieurwesen angesiedelt ist. Die Methoden und die technischen Ausprägungen der Automatisierungstechnik sind daher breit gefächert und unterliegen teilweise einem rasanten Wandel.
Nach Automation 2020 ist die Automatisierungstechnik aus heutiger und künftiger Sicht ein Fachgebiet der Ingenieurwissenschaften; sie umfasst soft- und hardwaretechnische Konzepte, Methoden, Werkzeuge, Produkte und Lösungen zur Steuerung und Regelung sowie zum selbstablaufenden [automatisierten] oder teilweise selbstablaufenden [teilautomatisierten] Betrieb eines Prozesses einschließlich Planung, Entwurf und Umsetzung. Ziel der Automatisierungstechnik sind Konzeptentwicklungen und -realisierungen mit konkretem Nutzen für alle Beteiligte. Dabei geht es genauso um die Führung einfacher wie um die Beherrschung komplexer Prozesse. Die Automatisierungstechnik sorgt für eine Optimerung von Prozessen nach bestimmten vorgegebenen Kriterien [z.B. größtmögliche Ressourcenschonung, geringstmögliche Umweltbeeinträchtigung oder möglichst hohe Produktqualität], den Schutz des Menschen in gefährlichen, unzugänglichen oder gesundheitsschädigenden Prozessen sowie für Unterstützung und Hilfe für den Menschen in seinen planerischen und ausführenden beruflichen Entscheidungs-, Engineering- und Dienstleistungsprozessen wie bei seinen persönlichen Tätigkeiten. Die momentane oder generelle Zielvorgabe kann dabei selbstfindend oder durch menschlichen Eingriff erfolgen)

www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/gma_dateien/AT_2020_INTERNET.pdf

www.itm-tum.de/downloads/125_Kap05_Industrielle%20Kommunikation-skript.pdf

www.iks.hs-merseburg.de/~tlange/pdf/Steuerungstechnik.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Automatisierungstechnik



Autorisierung

→ Authorization (Einräumung von Befugnissen bzw. Rechten gegenüber Anderen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Autorisierung



Availability

Verfügbarkeit



Avatare

→ Avarars (sind virtuelle Figuren, d.h. am Computer generierte Wesen, die je nach Anwendungszweck möglichst natürliche oder idealisierte oder auch einseitig überzeichnete menschliche Züge und Eigenschaften aufweisen. Man findet sie in Computerspielen, als Pseudo-Stars im Entertainment sowie als Moderatoren in TV-Sendungen und Werbespots. Ihre sinnvolle Anwendung in der Technik erscheint möglich, z.B. um die Mensch-Maschine-Kommunikation zu erleichtern, den Gebrauch von Geräten zu erläutern oder auch in vielfältiger Hinsicht, die Funktion eines persönlichen Sekretärs zu übernehmen. Im Übrigen kommt der Begriff Avatar aus der hinduistischen Vorstellungswelt. Er bezeichnet darin wiedergeborene Wesen, die auf die Erde herabsteigen)

www.www.meine-erste-homepage.com/avatare/indey.php

www.avatomatic.de

www.gedonsoft.de



AVN

Automation Valley Nordbayern (Initiative von nordbayerischen Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Automatisierungstechnik)

www.automation-valley.de



AVR

Automatic Voltage Regulator → Automatischer Spannungsregler (Synonym für Power Line Conditioner)



AWL

Anweisungsliste → Statement List / STL (textuelle, assemblerähnliche Programmiersprache nach IEC 61131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen. Siehe auch IL)

www.3s-software.com/index.shtml?de_AWL_D