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e

E-Business

Electronic Business (E-Business umfasst die Unterstützung und Abwicklung aller automatisierbaren Geschäftsprozesse und Beziehungen zwischen Unternehmen, Mitarbeitern und Kunden mittels moderner elektronischer Medien und Kommunikationsdienste. Er impliziert die Teilbereiche E-Commerce, E-Procurement und E-Organization)

http://iab.fhbb.ch/eb/publications.nsf/id/99



E-CAD

Electrical CAD → Elektro CAD (E-CAD-Systeme sind Projektierungswerkzeuge, welche die effiziente Erstellung, Bearbeitung und Dokumentation elektrischer Schalt- und Schemapläne sowie davon ausgehend die automatische Generierung von Querverweislisten, Kabel- und Klemmenplänen, Stücklisten u.a. Bestell- und Fertigungsunterlagen ermöglichen. Bekannte Systeme sind AUCOPLAN, ELEKTROCAD, EPLAN, RUPLAN und viel andere, siehe Marktübersicht auf folgender Website)

www.sps-magazin.de/?inc=mues/funcs&send=39



E-CAE

Elektrisches CAE (E-CAE-Systeme unterstützen als Planungsinstrumente für elektrotechnische Anlagen den gesamten Engineering-Prozess durch ein umfassendes produktorientiertes Datenmodell, dessen Daten als Grundlage für Fertigung, Montage und Wartung dienen und die in anderen IT-Systemen, z. B. ERP, CAM und PDM, nutzbar sind)



E-Commerce

Electronic Commerce → Elektronischer Geschäftsverkehr / Elektronischer Handel (Marketingbegriff, bezeichnet im weitesten Sinn den Handel mit Gütern aber auch die Abwicklung von Geldgeschäften unter Nutzung moderner Kommunikationstechnologien. Als Teil des E-Business ist er speziell auf die Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung rechtsverbindlicher Geschäftstransaktionen ausgerichtet. Von der Verbreitung des E-Commerce werden durch den Wegfall herkömmlicher Zwischenstufen des Handels und der Rationalisierung des Verkaufsvorgangs durch elektronisch gestützte Selbstbedienung hohe Effizienzgewinne erwartet. Bezüglich der beteiligten Medien steht momentan vor allem das Internet im Zentrum des Interesses. Darüber hinaus werden Mobiltelefon und PDA in Verbindung mit UMTS und GPRS als weitere erfolgversprechende Plattformen für den elektronischen Handel diskutiert [M-Commerce]. Vier verschiedene Ausprägungsformen des E-Commerce sind zu unterscheiden:

Nach übereinstimmenden Expertenmeinungen wird in absehbarer Zeit das größte Volumen des elektronischen Handels auf den Handel zwischen Unternehmen entfallen)

www.deutsche-wirtschaft.de/ecom_was.html



E-Energy

Electronic Energy bzw. Internet der Energie (E-Energy, bzw. "IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft", ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in ressortübergreifender Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Zielstellung ist, Lösungen zu finden, die den Anforderungen des Wandels zu dezentralen und volatilen Erzeugungsstrukturen sowie zur Elektromobilität Rechnung tragen und dabei ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit garantieren.
Informations- und Kommunikationstechnologien werden dabei eine zentrale Rolle spielen, denn nur mit ihrer Hilfe wird es möglich sein, Energiesysteme im Sinne der oben genannten Ziele zu betreiben, in denen viele Erzeugungsanlagen, zunehmend auch solche für erneuerbare Energien, mit den übrigen Betriebsmitteln der Stromnetze und den Strom verbrauchenden Endsystemen kommunizieren. Viele der Initiativen und Aktivitäten auf diesem Gebiet werden international unter dem Begriff Smart Grid zusammengefasst)

www.e-energy.de



E-Fulfillment

→ IT/Internet-basierte Abwicklung des Erfüllungsgeschäfts (Zahlungsabwicklung, Übertragung der Eigentumsrechte im Rahmen von Kauftransaktionen)

http://de.wikipedia.org/wiki/E-fulfillment



E-Manufacturing

→ Fertigung von Endprodukten, Funktionsteilen, Formen, Werkzeugen oder Modellen direkt aus elektronischen Daten (ermöglicht individualisierte Serienfertigung aus CAD-Daten per Laser-Sinter-Technologie)

www.rtejournal.de/ausgabe1/14



E-Organization

→ E-Organisation (steht als Begriff für die elektronische Unterstützung der unternehmensinternen Kommunikationsprozesse insbesondere mittels Intranet und darin genutzter Internettechnologien. Ziel dieses unternehmensintern ausgerichteten Zweigs des E-Business ist es, die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Mitarbeitergruppen sowie den Zugriff zu arbeitsrelevanten Daten, Dokumenten und Firmen-Know-how zu erleichtern und zu beschleunigen)



E-Procurement

Electronic Procurement → elektronisches Beschaffungswesen (unter Nutzung moderner elektronischer Medien insbesondere des Internet, d. h. IT/Internet-basierte Einkaufsabwicklung. In webbasierten Katalogen werden die benötigten Teile ausgesucht und der Bestellvorgang ausgelöst. Alle dazu gehörenden Geschäftsprozesse von der Auftragsbestätigung bis zum Rechnungswesen sowohl beim Anbieter wie beim Kunden werden im Idealfall automatisch abgewickelt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Beschaffung



E/E/PE-Device

Electrical/Electronic/Programmable Electronic Device (nach DIN EN 61508 eine Einrichtung [Gerät, System], das auf elektrischer [E], und/oder elektronischer [E] und/oder Programmierbarer Elektronik [PE] Technologie beruht. Die Bezeichnung bezieht sich sowohl auf elektromechanische wie auch auf nichtprogrammierbare elektronische und auf Computertechnologie basierende programmierbare Einrichtungen)



E/E/PES

Electrical/Electronic/Programmable Electronic System → Elektriktrisch/Elektronisch/Programmierbar Elektronisches System (Nach DIN EN 61508: System zur Steuerung, zum Schutz oder zur Überwachung von Maschinen und Anlagen, basierend auf einem oder mehreren elektrischen/elektronischen/programmierbaren elektronischen Geräten, einschließlich aller zugehörenden Elemente des Systems wie z.B. Energieversorgung, Sensoren und anderen Eingabegeräten, Datenverbindungen und anderen Kommunikationswegen sowie Aktoren und anderen Ausgabeeinrichtungen)



E2Brain

Embedded Electronic Brain (gesprochen: E-Quadrat-Brain. Von Kontron entwickelter und offengelegter Standard für RISC-gestützte Computer-Module. Interessant für Embedded-Computer-Anwendungen in RISC-Architektur, in denen bisher proprietäre Lösungen vorherrschen)

http://emea.kontron.com/e2brain



EAM

Enterprise Asset Management (Begriff für das umfassende Anlagegüterverwaltungssystems eines Unternehmens. Siehe Asset Management)



EAROM

Electrically Alterable ROM → Elektrisch [vom Anwender gezielt] umprogrammierbarer Festwertspeicher



EAV

Endanwendungsverträglichkeit (betrifft die Funkverträglichkeit von Wireless-Technologien im industriellen Umfeld)

www.AuD24.net/PDF/ADK605010



EBA

Ereignisbaumanalyse



EBN

Entwicklungsbegleitende Normung (Ziel: den Wissens- und Technologietransfer in Bereichen mit hohem Innovationsgrad zu fördern und zu beschleunigen)

www.ebn.din.de



EBPG

Energiebetriebene-Produkte-Gesetz → Energy-using Products Act (Gesetz über die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte vom 27. Februar 2008. Es dient der Umsetzung der Richtline 2005/32/EG des Europäischen Parlaments)

http://bundesrecht.juris.de/ebpg



EBS

Equipotential Bonding System → Potentialausgleichsanlage (Gesamtheit der Verbindungen zwischen elektrisch leitfähigen Teilen zur Erzielung von Potenzialgleichheit. Je nachdem ob der Potentialausgleich und damit die Potentialausgleichsanlage allein aus Funktionsgründen oder allein aus Sicherheitsgründen, d. h. zum Schutz gegen elektrischen Schlag hergestellt worden ist, wird zwischen Funktionspotentialausgleichsanlagen [Functional Equipotential Bonding Systems] und Schutzpotentialausgleichsanlagen [Protective Equipotential Bonding Systems] unterschieden. Darüber hinaus gibt es kombinierte Potentialausgleichsanlagen, die sowohl der Herstellung des Funktions- als auch des Schutzpotentialausgleichs dienen)



EC Motors

Electronically Commutated Motors → elektronisch kommutierte Motoren (Elektronikmotoren)



ECC

European Control Conference (von der EUCA aller zwei Jahre organisierte Konferenz)



ECDoC

EC Declaration of Conformity → EG-Konformitätserklärung



Echtzeit

→ Real-time (ein System arbeitet in Echtzeit bzw. ist echtzeitfähig, wenn es Eingangsgrößen [z. B. Signale, Daten) in einer definierten Zeitspanne aufnimmt, verarbeitet und die Ergebnisse rechtzeitig für ein Partnersystem oder die Systemumgebung bereitstellt. Hierzu siehe auch Echtzeitanforderungen und Echtzeitsystem)

www.habiger.com/files/Echtzeitfaehigkeit.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeit

www.echtzeit-pc.de

www.real-time.de



Echtzeit-Ethernet

→ Real-Time Ethernet (im Zug der vertikalen Integration [siehe CVI] ist man bemüht, von der Leitebene im Bürobereich bis hin zu den Feldgeräten in industriellen Produktionsanlagen ein einiges Rechnernetz zu schaffen. Dazu war es notwendig, das im Bürobereich seit Langem eingeführte Ethernet den in Industrieanlagen erforderlichen Echtzeitanforderungen und Umgebungsbedingungen anzupassen. Diesen Ansprüchen genügt das Echtzeit-Ethernet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeit-Ethernet

www.pdv.reutlingen-university.de/rte

www.realtime-ethernet.de



Echtzeitanforderungen

→ Real-time Requirements (Echtzeitsysteme haben die Eigenschaft, auf eine äußere Anregung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne [in Echtzeit] verlässlich zu reagieren. Bezüglich der Einhaltung der zeitlichen Limitierung wird dabei zwischen harten und weichen Echtzeitanforderungen unterschieden. Eine harte Echtzeitanforderung liegt vor, wenn alle erforderlichen Systemantworten auf eine äußere Anregung innerhalb einer fest vorgegebenen Zeitspanne absolut verlässlich eintreffen müssen, da andernfalls erheblicher Schaden droht. Eine weiche Echtzeitanforderung dagegen besteht, wenn die Überschreitung eines vorgegebenen Zeitlimits bis zu einem gewissen Grad toleriert werden kann, da keine fatalen Folgen zu befürchten sind)



Echtzeitklassen

→ Real-time Classes (die Echtzeitanforderungen an Rechen-, Steuerungs-, Regelungs- und Kommunikationssysteme werden durch das physische Umfeld, in dem sie arbeiten bzw. durch die Partnersysteme, mit denen sie zusammenwirken, bestimmt. Um diesen Sachverhalt zur Orientierung technisch greifbarer zu verdeutlichen, hatte seinerzeit die Real-Time-Arbeitsgruppe der IAONA für Netzwerke eine Klassifizierung der Echtzeitumgebungen vorgenommen, ohne allerdings ein offizielles Papier dazu zu verabschieden. Danach werden vier Echtzeitklassen unterschieden.

Eine Übersicht über Echtzeitklassen findet sich auf folgenden Websites)

www.bs.informatik.uni-siegen.de/web/wismueller/vl/ws07/rn2/v04.pdf

www.pdv.reutlingen-university.de/rte/schwager2004-1.pdf



Echtzeitsystem

→ Real-time System (System, welches auf ein äußeres Ereignis innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne definiert antwortet. Schnelligkeit steht dabei nicht zwingend im Vordergrund. Die erforderliche Reaktionsgeschwindigkeit richtet sich vielmehr nach dem Umfeld bzw. dem Partnerobjekt, mit dem das System in einer konkreten Anwendung kooperiert. Schnelle digitale Regelungen beispielsweise erfordern Echtzeitsysteme, deren Reaktionszeiten im Mikrosekundenbereich liegen, Automatisierungslösungen mit speicherprogrammierbaren Steuerungen dagegen kommen mit Reaktionszeiten im Millisekundenbereich aus, und für langsame Systeme in der Prozessindustrie, z. B. Temperaturregelungen sind Reaktionszeiten im Bereich von Sekunden oder gar Minuten ausreichend. Bezüglich der Einhaltung des Zeitlimits ist zwischen harten und weichen Echtzeitanforderungen zu unterscheiden. Eine harte Echtzeitforderung liegt vor, wenn alle erforderlichen Systemantworten auf eine äußere Anregung innerhalb einer fest vorgegebenen Zeitspanne unter allen möglichen Bedingungen absolut verlässlich eintreffen müssen, da andernfalls erheblicher Schaden droht. Eine weiche Echtzeitforderung dagegen besteht, wenn die Überschreitung eines vorgegebenen Zeitlimits bis zu einem gewissen Grad toleriert werden kann, da keine fatalen Folgen zu befürchten sind. Die Echtzeitfähigkeit eines Systems selbst hängt von einer Vielzahl von Einflussgrößen ab. Speziell in der Automatisierungstechnik spielen Signallaufzeiten, Zykluszeiten, Latenzzeiten, Jitter, Synchronitätserfordernisse und der zu bewältigende Datendurchsatz eine maßgebliche Rolle)

http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeitsystem

www.real-time.de



eCl@ss

(International ausgerichteter offener Standard zur Klassifizierung und Beschreibung von Materialien, Produkten, Waren und Dienstleistungen, der dazu dienen soll, eine erhöhte Markttransparenz zu gewährleisten und Beschaffungsprozesse zu optimieren)

www.eclass.de



Ecma International

(Internationale Normungsorganisation für Informations- und Kommunikationstechnik sowie den Consumer-Bereich, die das Ziel hat, die Kompatibilität der Hard- und Software unterschiedlicher Hersteller weitgehend zu gewährleisten. 1994 hervorgegangen aus der European Computer Manufacturers Association ECMA)

www.ecma-international.org



ECMs

Electronically Commutated Motors → elektronisch kommutierte Motoren (Elektronikmotoren)



ECN

Ergonomic Competence Network → Ergonomie Kompetenz Netzwerk (Ergonomie-Kompetenznetzwerk, das vorwiegend industrielle klein- und mittelständische Unternehmen bei ergonomischen Fragestellungen unterstützt. Dazu werden bei der Gestaltung und Optimierung von Arbeitsplätzen und Produkten Beratungsleistungen, Lösungen und Qualifizierungsmaßnahmen vermittelt und bereitgestellt)

www.lfe.mw.tum.de/ECN



ECoMoS

Energieautarkes Condition Monitoring System (Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundvorhaben [Laufzeit: 2008 bis 2011], das sich mit der Zustandsüberwachung komplexer Maschinen und Anlagen mittels verteilter energieautarker drahtloser Sensornetzwerke befasst. Die Projektergebnisse sollen nach Abschluss des Vorhabens gebündelt für Anwender zur Verfügung stehen)

www.mstonline.de/foerderung/projektliste/printable_pdf?vb_nr=V3EAS029%20

www.mstonline.de/mikrosystemtechnik/mst-fuer-energie/medien/ECoMoS.pdf

www.aud24.net/PDF/AD8506360



ECPE

Engineering Center for Power Electronics (2003 gegründetes Kompetenzzentrum, dessen Zielstellung darin besteht, auf dem Gebiet der Leistungselektronik den Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Wissenschaft zu fördern, die Forschung zu intensivieren sowie die Aus- und Weiterbildung besonders zu unterstützen)

www.ecpe.org



ECT

Electronic Current Transducer → Elektronischer Stromwandler



ECT

Embedded Computer Technology (siehe Embedded Systems)



ECU

Electronic Control Unit → Elektronische Steuereinheit



EDA

Electronic Design Automation → Automatisierter Entwurf elektronischer Schaltungen (Teilgebiet des rechnergestützten Entwurfs von Systemen [CAD]. Daher auch die Bezeichnung ECAD [Electronic CAD], jedoch nicht zu verwechseln mit Electrical CAD wofür häufig auch die Kurzbezeichnung ECAD benutzt wird)

de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Design_Automation

www.bmbf.de/pub/von_der_idee_zum_chip.pdf

www.edac.org



EDD

Electronic Device Description → Elektronische Gerätebeschreibung



EDDL

Electronic Device Description Language → Gerätebeschreibungssprache (eine von IEC und CENELEC genormte textuelle Sprache zur Beschreibung von Feldgeräten bezüglich ihrer automatisierungstechnischen Eigenschaften und Funktionen, die von einem Host System interpretiert wird)

www.automation.siemens.com/w1/efiles/weighing/techn_publications/Description.pdf



eddyNCDT

Eddy-current Non-contact Displacement Transducer → Berührungslos nach dem Wirbelstromprinzip arbeitender Wegaufnehmer (für Messbereiche zwischen 0,4 bis 80 mm mit Auflösungen bis zu maximal 0,09 nm)

www.micro-epsilon.de/displacement-position-sensors/eddy-current-sensor/index.html

www.micro-epsilon.de/glossar/Wirbelstrom.html



EDGE

Enhanced Data Rates für GSM Evolution → Erhöhte Datenraten durch Weiterentwicklung bestehender GSM-Netze (Technik zur Erhöhung der Datenrate [bis zu 384 kbit/s] in GSM-Mobilfunknetzen mittels eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Zwischenschritt auf dem Weg zu UMTS. EDGE wird auch für die M2M-Kommunikation in der Fernwirktechnik genutzt)

http://de.wikipedia.org/wiki/EDGE



EDM

Engineering-Data-Management → Engineering-Daten-Management (Schlüsseltechnologie zur Effektivierung des Umgangs mit an Produkten gebundenen Daten und Informationen. Das EDM betrifft die rechnerunterstützte Verwaltung aller Informationen, die an den verschiedenen Stellen im Zug des Requirement Engineering, des Entwurfs, der Entwicklung, der Auslieferung und der Pflege von Produkten im gesamten Lebenszyklus anfallen)

www.blien.de/ralf/cad/db/edm.htm

www.edmpdm.de



EDM

External Device Monitoring → Überwachung von angesteuerten Aktuatoren (siehe Schützkontrolle)



EDPC

Electric Drives Production Conference → Internationaler Kongress zur Produktion elektrischer Antriebe (Plattform zum Erfahrungsaustausch für Entwickler, Forscher und Anwender. Erstmals September 2011 in Nürnberg, Deutschland)

http://edpc.eu



eDRAM

Embedded DRAM (eingebettet besagt, dass sich der DRAM-Speicher auf einem Chip befinden, auf dem noch weitere Logikfunktionen untergebracht sind)



EDS

Electronic Data Sheet → Elektronisches Datenblatt (das EDS ist eine ASCII-Textdatei, die alle relevanten Informationen einer Anwenderapplikation [Gerät] enthält. Solche Dateien werden von Konfigurations-Tools und Steuerungen genutzt, um beispielsweise Sensoren oder Feldbuskomponenten in Netzwerke einzubinden und zu konfigurieren. Künftig werden diese Dateien von XML-Gerätebeschreibungen nach ISO 15745 abgelöst werden)



EDS

Ereignisdiskrete Systeme → Discrete Event Specified Systems, DESS



EEC

EPLAN Engineering Center (Das EPLAN Engineering Center steht für disziplinübergreifendes, baukastenorientiertes, Funktionales Engineering, das die Brücke zwischen Mechanik, Elektrotechnik, Steuerungstechnik und Dokumentation schlägt und signifikante Einsparungen ermöglicht, die aus verkürzten Prozessen und gesteigerter Qualität resultieren. Baukastenbasiert werden im EEC vordefinierte Standards disziplinübergreifend in einer zentralen Datenbank abgelegt. Auf Basis dieser Baukästen ist ein Projekteur in der Lage, schnell und einfach eine Maschine funktional zusammenzustellen. Per Knopfdruck generiert dann das EEC alle Unterlagen, die für die Fertigung und die Dokumentation erforderlich sind: Elektroschaltpläne und Fluidpläne, Sensor-/Aktorlisten, Stücklisten, Mechanik-Konstruktionen, technische Beschreibungen bis hin zu kompletten SPS-Programmen)

www.eplan.de/produkte/mechatronik/eplan-engineering-center.html

www.automationnet.de/index.cfm?pid=1440&pk=28219



EEM

Energy Efficient Motors → Energieeffiziente (Elektro)motoren (siehe auch Wirkungsgradklassen)



EEPLD

Electrically Erasable Programmable Logic Device → Elektrisch löschbarer programmierbarer Logikbaustein



EEPROM

Electrically Erasable PROM → elektrisch [gezielt] löschbarer PROM



EEQ

Elektroenergiequalität



EFAC

European Factory Automation Committee → Europäisches Komitee für Fabrikautomation (versteht sich als Kommunikations- und Informationsplattform der europäischen Hersteller von Montage- und Handhabungstechnik. Im Jahr 2000 von Handelsverbänden aus Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Schweden und der Schweiz in Zürich gegründet)

www.efac.org



Efficiency Classes

Wirkungsgradklassen



Efficient Infeed Technology

→ Siemenskonzept zur Energierückspeisung bei Antriebsumrichtern

www.automation.siemens.com/sd/sinamicsg120/html_00/efficient_infeed_technology.htm



EFM

European Forum for Manufacturing → Europäisches Forum für Produktionstechnik

http://euromanuforum.com



EG-Konformitätserklärung

→ EC Declaration of Conformity / ECDoC (Feststellung eines Anbieters, der unter alleiniger Verantwortung erklärt, dass ein Erzeugnis, Verfahren oder eine Dienstleistung mit einer bestimmten europäischen Norm übereinstimmt. Sie ist die Grundlage für die CE-Kennzeichnung des entsprechenden Produkts. Die notwendige inhaltliche Beschaffenheit einer EG-Konformitätserklärung ist in den einzelnen EG-Richtlinien definitiv vorgeschrieben)

http://de.wikipedia.org/wiki/Konformitätserklärung



EG-Richtlinien

→ EU Directives (sind gemäß dem EG-Vertrag vom 25. März 1957 für jeden EU-Mitgliedstaat hinsichtlich der darin formulierten Zielstellungen verbindlich. Sie gelten in den Mitgliedstaaten nicht unmittelbar als nationales Recht, jedoch müssen die Mitgliedstaaten erlassene Richtlinien innerhalb einer gesetzten Frist in nationales Recht umsetzen. Bedeutung für den Bereich der Automatisierungstechnik haben u. a. die Niederspannungsrichtlinie, die Maschinenrichtlinie und die EMV-Richtlinie)

www.newapproach.org/Directives/DirectiveList.asp

www.eg-richtlinien-online.de



EGB

Elektrostatisch Gefährdete Bauteile → Electrostatic Sensitive Devices (Bauteile, die durch Entladungen statischer Elektrizität geschädigt oder zerstört werden können. Betrifft nahezu alle elektronischen Bauelemente und Baugruppen)

www.mbr.ch/esdbasics2.htm



EHB

Elektrohängebahn → Electric Monorail System



EHL

Electronic Handwheel → Elektronisches Handrad



EIA

Electronic Industries Alliance → Verband der Elektronikindustrie [USA] (Er repräsentiert über 80% der Firmen im Elektroniksektor. Seine Zielstellung besteht darin, die Marktentwicklung zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit der US-High-Tech-Industrie sicherzustellen)

www.eia.org



EIA-232

(auch RS-232. Schnittstellenstandard für leitungsgebundene, unsymmetrische, serielle Datenübertragung)

http://de.wikipedia.org/wiki/EIA-232



EIA-422

(auch RS-422. Schnittstellenstandard für leitungsgebundene, symmetrische, serielle Datenübertragung)

http://de.wikipedia.org/wiki/EIA-422



EIA-485

(auch RS-485. Schnittstellen-Standard für leitungsgebundene, symmetrische, serielle Datenübertragung)

http://de.wikipedia.org/wiki/EIA-485



EIB

European Installation Bus → Europäischer Installationsbus (Elektroinstallation in Bus-Technik. Vorläufer des KNX)



EIBA

European Installation Bus Association [EIB Association] (Zusammenschluss von ca. 100 führenden europäischen Unternehmen der Gebäudeinstallationstechnik, der heute unter dem Namen KNX Association firmiert. Die EIBA spezifizierte den EIB als einheitlichen Gebäude-Installationsbus, dessen Weiterentwicklung in den heutigen Busstandard KNX mündete)

www.datenschutz-praxis.de/lexikon/e/eib_association.html



Eigensicherheit

→ Intrinsic Safety (Schutzart explosionsgeschützter elektrischer Betriebsmittel. Sie wird im Zug der Auslegung dieser Betriebsmittel durch Beschränkung der Energie in den eigensicheren Stromkreisen erreicht, d. h. durch Beschränkung der Strom- und Spannungswerte und durch Beschränkung der diesbezüglichen Speichermöglichkeiten, also der in den Stromkreisen wirksamen Induktivitäts- und Kapazitätswerte. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass auch bei Kurzschluss keine zündfähigen Funken entstehen oder durch Strom erhitzte Oberflächen zu einer Zündung potenziell möglicher Gas-/Luftgemische führen. Durch Anwendung des sogenannten DART-Konzepts gelingt es neuerdings, eigensichere Wirkleistungen bis zu 50 W zu realisieren.
Da die Eigensicherheit durch elektromagnetische Beeinflussung, d. h. durch die unbeabsichtigte Einkopplung von elektrischer Störenergie beeinträchtigt werden kann, kommt der EMV-gerechten Gestaltung eigensicherer Stromkreise besondere Bedeutung zu. Dabei sind die Anforderungen an und normative Festlegungen für eigensichere Stromkreise aus der Sicht des Explosionsschutzes einerseits und die der elektromagnetischen Verträglichkeit andererseits zu berücksichtigen)

www.explosionsschutz.ptb.de > Suche: Eigensicherheit

www.mtl.de/pdfs/news/Eigensicherheit.pdf



Einfehlersicherheit

(besagt, dass nach dem Auftreten eines Fehlers in einer Steuerung die vereinbarte Sicherheitsfunktion gewährleistet ist. Dies erfordert bei Maschinensteuerungen die Steuerungskategorie 3 nach DIN EN 954-1 [noch bis Ende 2011 gültig] bzw. DIN EN ISO 13849-1 oder SIL 2 nach DIN EN 62061 (VDE 113-50))



Eingebettete Systeme

Embedded Systems



Einphasen-Asynchronmotoren

Single-Phase Asynchronous Motors / Single-phase Induction Motors (sind Elektromotoren für den Betrieb am Einphasen-Wechselstromnetz. Die Läuferwicklung ist als Kurzschlusskäfig ausgebildet, die Statorwicklung dagegen besteht gewöhnlich aus zwei Strängen [Haupt- und Hilfsstrang], deren magnetische Achsen um eine halbe Polteilung, d. h. 90° elektrisch, räumlich gegeneinander versetzt angeordnet sind. Der Hilfsstrang dient dazu, im Luftspalt der Maschine eine Drehfeldkomponente zu erzeugen, um das selbstständige Anlaufen des Motors zu ermöglichen. Dazu wird er beim Einschalten des Motors vorübergehend über einen Widerstand oder über einen sogenannten Anlaufkondensator [siehe Anlaufkondensatoren] an das Netz gelegt. Bei Motoren mit Betriebskondensator [Kondensatormotoren] bleibt er auch während des Betriebs eingeschaltet. Einphasen-Asynchronmotoren werden in großen Stückzahlen in Antrieben kleiner Leistung unterhalb 1 kW eingesetzt. Für sehr kleine Leistungen bis etwa 150 W gibt es den Einphasen-Asynchronmotor als sogenannten Spaltpolmotor. Ein solcher Motor hat in der Regel einen Stator mit ausgeprägten Polen, in denen ein oder mehrere Kurzschlusswindungen liegen, die die Aufgabe des Hilfsstrangs erfüllen. Alle Einphasen-Asynchronmotoren zeigen typisches Nebenschlussverhalten, d. h. ihre Drehzahl fällt mit zunehmender Belastung leicht ab. Überschreitet das Belastungsmoment das sogenannte Kippmoment, bleiben sie stehen. Einphasen-Asynchronmotoren ohne Hilfsstrang im Stator entwickeln im Stillstand kein Drehmoment und müssen deshalb [in der Regel von Hand] angeworfen werden. Sie werden daher als Anwurfmotoren bezeichnet. Man findet sie noch gelegentlich in Küchengeräten)

www.toenne-online.de/Download/Motorenfibel.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor

www.atas.cz Produkte



Einphasen-Synchronmotoren

Single-Phase Synchronous Motors / 1-Phase Synchronous Motors (sind Elektromotoren kleiner und kleinster Leistung für den Betrieb am Wechselstromnetz. Die Statorwicklung besteht wie bei den Einphasen-Asynchronmotoren aus einem Haupt- und einem Hilfsstrang. Letzterer wird zur Erzeugung eines Drehfeldes über einen Kondensator vom Netz erregt oder er ist als Spaltpolwicklung ausgeführt. Je nach Ausführung des Läufers sind Permanentmagnetmotoren, Hysteresemotoren und Reluktanzmotoren zu unterscheiden. Alle Einphasen-Synchronmotoren zeigen typisches Synchronverhalten, d. h. sie laufen mit einer durch Netzfrequenz und Polpaarzahl fixierten konstanten Drehzahl, fallen beim Überschreiten des Kippmoments außer Tritt, bleiben stehen oder laufen asynchron weiter)

www.toenne-online.de/Download/Motorenfibel.pdf

www.otto-huber.de/html/synchron.html



Einrichtbetrieb

Initial Setup Mode (die Betriebsart Einrichtbetrieb dient bei automatisierten Maschinen der Vorbereitung des Automatikbetriebs. Hier kann der Maschinenbediener bei geöffneter Schutztür, deutlich verlangsamten Geschwindigkeiten und weiteren Sicherheitsmaßnahmen entsprechende Einstell- und Justierarbeiten durchführen)



Einschaltdauer

Duty Cycle / Duty Factor / Operating Factor (Die Einschaltdauer ED ist die Zeit, in der eine Komponente, ein Gerät oder System eingeschaltet ist, d. h. betrieben wird)



Einschaltdauer, relative

Cyclic Duration Factor (Als relative Einschaltdauer EDr wird das prozentuale Verhältnis von Einschaltdauer ED zur Spielzeit T einer dauernden Folge gleicher Spiele bezeichnet. Es gilt EDr /% = 100•(ED)/T. Speziell bei Elektromotoren ergibt sich die relative Einschaltdauer aus dem Verhältnis der Belastungsdauer tB, einschließlich der Anlaufzeit tA und der Dauer der elektrischen Bremsung tBr, zur Dauer T eines Spiels, bei periodischem Betrieb mit einer dauernden Folge gleicher Spiele, wie in den Nennbetriebsarten S3 bis S6. Als Prozentwert folgt hier: EDr /% = 100•(tB + tA + tBr)/T. Siehe auch IEV 411-51-09)



Einschaltverzögertes Relais

→ On-delay Relay (Relais, das nach dem Einschalten um eine bestimmte Zeit verzögert anzieht und nach dem Ausschalten sofort abfällt)



Einschaltwischendes Relais

→ Cut-in Passing Relay (Nach dem Einschalten zieht das Relais sofort für eine bestimmte, einstellbare Zeit [Wischzeit] an. Während dieser Zeit werden weitere Relaisansteuersignale ignoriert)



Einzelleitebene

Unit Control Level (in der Einzelleitebene befinden sich alle Komponenten eines Automatisierungssystems [Regeleinrichtungen, SPS, Schützsteuerungen], welche unmittelbar über die Stellglieder auf den Prozess einwirken)



Elastomerkupplungen

→ Elastomer Couplings / Jaw Couplings (stoß- und schwingungsdämpfende, in Lateral-, Angular- und Axialrichtung versatzausgleichende, elektrisch isolierende Kupplungen insbesondere für die Servoantriebstechnik, jedoch auch noch viele andere Anwendungen in der industriellen Antriebstechnik)

www.rw-kupplungen.de/PDF/rw-elastomerkupplungen-ek.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Elastomerkupplung



ELCAD

(High-End Engineeringsystem für die Elektrotechnik und Mechatronik im Maschinen- und Anlagenbau für die verschiedensten Branchen. Das heißt, ELCAD ist ein Elektro-CAE-System für die Erstellung aller erforderlichen Dokumente branchenspezifischer elektrotechnischer Anlagen wie Stromlaufpläne, Klemmen- und Anschlusspläne, Bestell- und Stücklisten, Inhaltsverzeichnisse, Verdrahtungs- und Kabellisten, Montagepläne, Zuordnungslisten usw. Produkt der Firma AUCODEC)

www.aucodec.cn



Electrical CAD

(siehe E-CAD)



Elektrische Drehverbindung

Slip Ring Systems (Schleifringübertrager zur Energie- und/oder Datenübertragung von einer stationären auf eine rotierende Struktur oder umgekehrt)

www.schleifringuebertrager.de

www.schleifring.de



Elektrische Kleinantriebe

Fractional Horsepower Drives (obere Leistungsgrenze bei etwa 1 kW. Applikationsfelder: Elektrowerkzeuge, Haushaltgeräte, Laborgeräte, medizinische Gerätetechnik, EDV-Gerätetechnik. Als Antriebsmotoren dienen Gleich- und Wechselstrommotoren in Form von Elektronikmotoren, Hysteresemotoren, Kondensatormotoren, Linearmotoren, Permanentmagnetmotoren, Piezomotoren, Reluktanzmotoren, Schrittmotoren, Servomotoren, Spaltpolmotoren, Tauchspulenmotoren und Universalmotoren)

www.studentshelp.de/p/referate/02/2278.htm#



Elektrische Sicherheit

Electrical Safety (Schutz vor Gefährdung durch Elektrizität. Elektrische und elektronische Baugruppen, Komponenten, Geräte, Maschinen, Ausrüstungen und Anlagen müssen für den Nutzer bzw. Bediener einen gefahrlosen Betrieb, entsprechend dafür geltender Sicherheitsvorschriften und Normen, gewährleisten. Bekannte Schutzmaßnahmen sind Schutzerdung, Schutztrennung, Schutzisolierung, die Anwendung von Schutzkleinspannungen, der Einsatz von Fehlerstromschutzeinrichtungen [FI-Schutzschalter] sowie der Schutz durch Abstand, Hindernisse und Barrieren, die ein direktes Berühren spannungsführender Teile ausschließen)

www.schaltungsbuch.de/norm010.html



Elektrische Welle

→ Electrical Shaft (als klassische Elektrische Welle bezeichnet man die ständerseitige und läuferseitige gleichphasige Zusammenschaltung von zwei oder mehreren Drehstrom-Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bzw. im Bereich sehr kleiner Leistungen von Drehmeldern, mit dem Ziel des Winkelgleichlaufs zweier oder mehrerer Antriebe oder der Winkelfernübertragung. In den Statorwicklungen der Wellenmaschinen werden gleichphasig umlaufende Drehfelder aufgebaut, die Spannungen in den Läuferwicklungen induzieren. Belastungsbedingte Differenzen zwischen den Verdrehungswinkeln der Wicklungsachsen der Sekundärwicklungen gegenüber dem von der Statorwicklung erzeugten Drehfeld äußern sich als Phasenverschiebung zwischen den in den Läuferwicklungen induzierten Spannungen. Dadurch treten in den Läuferwicklungen Differenzspannungen auf, die ein Abbild der vorhandenen Winkeldifferenz sind. Sie treiben Läuferströme an, die Drehmomente zur Folge haben, die ihre Ursache, die Winkeldifferenz, verkleinern. Das heißt, es liegt eine strukturimmanente Winkelregelung vor. Zusammenschaltungen von Asynchronmotoren im Sinne einer elektrischen Welle werden auch als Gleichlaufschaltungen bezeichnet. Solche Schaltungen findet man heute noch in Kranfahrwerken, um ein Verkanten der Kranbrücke zu vermeiden und allenfalls auch noch in älteren Schiffshebewerken. In neuerer Zeit findet man die Bezeichnung "Elektrische Welle" für Antriebsanordnungen, in denen zwei oder mehrere Achsen über elektronische Regelungen winkelsynchron geführt werden)

www.jat-gmbh.de/dt/app/12_elektrische_welle.html



ELEKTROCAD

(CAE-Software zur vollständigen Dokumentationserstellung in allen Phasen der elektrotechnischen Planung. [Produkt der WSCAD electronic GmbH])

www.aucos-elektrocad.de/deutsch/home.php



Elektroenergiequalität EEQ

→ Power Quality / Electric Power Quality (Produkteigenschaft der Elektroenergie, die von Versorgungsunternehmen an vereinbarten Übergabestellen unter normalen Betriebsbedingungen an Abnehmer geliefert wird. Die EEQ wird durch Parameter charakterisiert, welche die Amplitude, die Frequenz, die Wellenform und in Dreiphasensystemen auch die Symmetrie der Versorgungsspannung betreffen. Diese Parameter hängen sowohl von den Eigenschaften des Versorgungssystems, ganz entscheidend aber auch von den beim Abnehmer vorhandenen Verbrauchern und der Art und Weise ihrer Installation und Betriebsweise ab. Um die Funktionssicherheit wichtiger, gegenüber EEQ-Schwankungen empfindlicher elektronischer Komponenten in industriellen Umgebungen zu gewährleisten, werden häufig sogenannte Power Line Conditioner eingesetzt)

http://web.reo-ag.com/uploads/pics/Produktflyer_PQ_de.pdf

http://powerstandards.com/tutor.htm

www.mtm.at Download



Elektrohängebahn, EHB

→ Electric Monorail System (Hängefördertechnik mit aktiven Einzelfahrzeugen [Transportgehängen] für den innerbetrieblichen Transport von Fertigungsobjekten z.B. in den Montagelinien der Autoindustrie oder von Stückgütern in Warenverteilzentren. Ein EHB-System besteht aus einem vernetzten, dem gewünschten Förderverlauf und der benötigten Förderleistung angepassten Schienensystem, auf dem individuell angetriebene Fahrzeuge fahren. Die Fahreinheiten einer EHB sind einzeln adressier- und steuerbar. Ihr Antrieb erfolgt über frequenzgesteuerte, stufenlos in der Drehzahl verstellbare Drehstrommotoren. Die Antriebsleistung liegt im unteren kW-Bereich von ca. 0,75 bis 30 kW. Energie-, Daten- und Signalübertragung erfolgen bei konventionellen Systemen über Schleifleitungen, bei modernen Systemen berührungsfrei vorzugsweise auf induktiver bzw. auf Funkbasis. Hierzu siehe CPS®, ICS, IPT® )

www.eisenmann.de/index.php?ci=183



Elektrohubzylinder

→ Electric lifting Cylinders (Siehe Elektromechanische Zylinder)



Elektrohydraulik

→ Electrohydraulics / Electric Hydraulics (Elektrohydraulischen Anlagen bestehen aus einem elektrischen Signalteil zur Eingabe und Verarbeitung elektrischer Signale und einem Hydraulik-Leistungsteil zur Steuerung des hydraulischen Volumenstroms über Magnetventile und Aktuatoren zur Umwandlung der hydraulischen Energie in mechanische Bewegungsenergie. Die Magnetventile bilden die Schnittstelle zwischen Signal- und Leistungsteil)

www.festo-didactic.com/ov3/media/customers/1100/0873792001130943683.pdf

www.atos-ost.de/web/elektrohydraulik-fuer-abkantpressen



Elektromagnet

→ Solenoid (Elektromagnete sind Betätigungselemente, die durch eine mit Gleich- oder Wechselstrom durchflossene Spule mit ferromagnetischem Kern ein Magnetfeld erzeugen. Durch Kombination mit entsprechenden mechanischen Konstruktionselementen entstehen elektromechanische Aktuatoren, die endliche lineare [Linearmagnete], drehende [Rotationsmagnete] oder klappende [Klappankermagnete] Bewegungen erzeugen. Zum Schutz des Schaltelements, der Spulenisolation und zwecks Vermeidung von Störbeeinflussungen werden die Erregerspulen der Elektromagnete mittels entsprechender Entstörmodule beschaltet)

http://intertec-components.de/common/db/pdf/magnet/whitepaper_Elektromagnete.pdf

www.ledex.com/de/solenoid/solenoid-basics.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnet

www.elektromagnete-24.de

www.magnetbasics.de

www.ledex.com/de



Elektromagnetische Beeinflussung

→ Electromagnetic Interference (Verminderung der Funktionsfähigkeit eines Geräts, Übertragungskanals oder Systems, die durch eine elektromagnetische Störgröße verursacht wird [IEV 161-01-06])



Elektromagnetische Emission

→ Electromagnetic Emission (Erscheinung, bei der in beabsichtigter oder auf unbeabsichtigte Weise elektromagnetische Energie aus einer Quelle austritt [IEV 161-01-08])



Elektromagnetische Funktionsstörung

→ Electromagnetic Interference (Verminderung der Funktionsfähigkeit eines Geräts, Übertragungskanals oder Systems, die durch eine elektromagnetische Störgröße verursacht wird [IEV 161-01-06]. Inwieweit eine solche Funktionsminderung toleriert werden kann, hängt von der Anwendungsspezifik des beeinflussten Systems und den damit im Zusammenhang stehenden Anforderungen an die Funktionsstabilität ab. Die Vermeidung elektromagnetischer Funktionsstörungen ist ein Anliegen der EMV)



Elektromagnetische Störgröße

→ Electromagnetic Disturbance (jede elektromagnetische Erscheinung, welche die Güte einer Schaltung, eines Geräts oder eines Systems herabsetzen oder lebende oder tote Materie ungünstig beeinflussen kann. Anm.: es kann sich dabei um ein elektromagnetisches Phänomen, um ein unerwünschtes Signal aber auch um eine Parameterveränderung im Übertragungsweg handeln [IEV 161-01-05])



Elektromagnetische Umgebung

Electromagnetic Environment (Gesamtheit der elektromagnetischen Phänomene, die an einem gegebenen Ort existieren [IEV 161-01-01]. Beschreibbar durch Auflistung und Charakterisierung der am Betrachtungsort wirkenden Störquellen und Störgrößen, der Installationsbesonderheiten, der realisierten bzw. nicht realisierten EMV-Maßnahmen sowie der EMV-relevanten nichtelektrischen Umgebungsbedingungen (Luftfeuchte, vor Ort befindliche triboelektrische Materialien u. Ä.). Im Allgemeinen ist die Intensität der vor Ort wirkenden Phänomene zeitabhängig und mehr oder weniger zufälliger Natur. Im Übrigen ist die elektromagnetische Umgebung kein zeitlich konstantes Phänomen, sondern sie unterliegt ständig dem Einfluss verschiedenster Tendenzen, beispielsweise der Einführung neuer Technologien oder der zunehmenden Verbreitung und damit der Dichte von als Störquellen wirkenden Betriebsmitteln. Dies ist sehr offensichtlich im Fall der drahtlosen Kommunikationssysteme und der funkgestützten Technologien, wie WLAN, Bluetooth usw. In den Arbeiten zur zweiten Ausgabe der IEC 61000-2-5 wird der Versuch unternommen, elektromagnetische Umgebungsklassen aus praktischer Sicht zu definieren. Weitere Details siehe IEC 61000-2-1 bis 14)



Elektromagnetische Umgebungsklassen

→ Electromagnetic Environmental Classes (Klassifizierungsschema für elektromagnetische Umgebungen. Grundvorstellung ist dabei, typische Betrachtungsorte mit den dort vorherrschenden elektromagnetischen Phänomenen zu beschreiben und Verträglichkeitspegel dafür zu nominieren. In der IEC/TS 61000-2-5 werden vorläufig acht Umgebungsklassen unterschieden:



Elektromagnetische Verträglichkeit, EMV

electromagnetic compatibility, EMC (Fähigkeit eines Betriebsmittels, in seiner elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für andere in derselben Umgebung arbeitende Betriebsmittel unannehmbar wären [IEV 161-01-07, EMVG und EMV-Richtlinie].
Diese von elektrotechnischen Produkten geforderte Fähigkeit ist heute angesichts der Überfrachtung der industriellen, privaten und öffentlichen Bereiche mit funktionsintensiver, oft zuverlässigkeits- und sicherheitsgerichteter elektrischer und elektronischer Informations-, Kommunikations-, Rechen- und Energietechnik ein brisantes technisches aber auch wirtschaftliches Problem und damit die EMV notwendigerweise ein gesetzlich geregeltes Schutzanliegen [siehe EMVG]. Rein technisch gesehen, repräsentiert sie in der Menge der von einem elektrotechnischen Erzeugnis geforderten Produktmerkmale ein zwar sehr komplexes, aber doch einzelnes Attribut, das ebenso wie andere geforderte Produkteigenschaften im Zug der Planung, Entwicklung und Herstellung von Betriebsmitteln zunächst vereinbart und danach zielgerichtet zu verwirklichen und am fertigen Erzeugnis nachzuweisen und zu pflegen ist)
Anmerkung: Der Begriff "Elektromagnetische Verträglichkeit" ist nach EMVG als Produkteigenschaft definiert, d. h. an einem Objekt festgemacht. Verträglichkeit charakterisiert begriffsinhaltlich aber eigentlich die Qualität eines Beziehungsgefüges zwischen mindestens zwei oder mehreren oder auch sehr vielen Partnern, Betrachtungsobjekten, Sachverhalten oder Phänomenen. Aus dieser Sicht wäre bei Beschränkung auf die zwischen elektrischen und elektronischen Objekten bestehenden elektromagnetischen Beziehungen die "Elektromagnetische Verträglichkeit" eigentlich der Zustand des elektromagnetischen Beziehungsgefüges, bei dem alle beteiligten Einrichtungen/Systeme in beabsichtigter Weise funktionieren, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. In diesem Sinn wird der Begriff EMV unbeschadet der im EMVG gegebenen Definition auch tatsächlich oftmals interpretiert [siehe z. B. Intrasystem-EMV oder Intersystem EMV]. Diesen Zustand unabhängig vom technischen Fortschritt zu konservieren, ist letztlich auch das Bestreben aller Bemühungen der EMV-Normung und der technischen EMV-Arbeit. Um diesen Zustand zu erreichen, müssen Produkte in gegebenen Umfeldern normungsbasierte Vorgaben für zulässige Störaussendungen und erforderliche Störfestigkeitswerte erfüllen. d. h., sie müssen, ebenso wie viele andere im Zug des Gestaltungsprozesses zu verwirklichende Eigenschaften, auch bestimmte EMV-Eigenschaften haben. Treffender, auch aus philologischer Sicht, und weniger irreführend wäre es deshalb gewesen, den Begriff "EMV" in diesem Sinn als Zustandsgröße und nicht als Produkteigenschaft zu definieren und die heute verbindliche EMV-Definition, siehe oben, als Anforderungscharakteristik für die verträglichkeitsgerechte Gestaltung von Produkten zu verwenden)

www.demvt.de Beitrag: EMV – eine Begriffsanalyse



Elektromagnetischer Verträglichkeitspegel

→ Electromagnetic Compatibility Level (spezifizierter Wert einer elektromagnetischen Störgröße, bei dem das verträgliche Zusammenwirken aller Einrichtungen einer Anlage bzw. eines Systems in Bezug auf diese Störgröße mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist. Er dient als Referenzwert zur Festlegung von Emissions- und Störfestigkeitsgrenzwerten der zum Einsatz kommenden Gerätetechnik.
Anmerkungen: Er kann phänomen-, zeit- oder ortsabhängig sein. Gewöhnlich wird er so festgelegt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er von tatsächlich auftretenden Störpegeln überschritten wird, sehr gering ist. Elektromagnetische Verträglichkeit wird nur erreicht, wenn die Emissions- und Immunitätspegel so eingestellt sind, dass an jedem Ort der von der Gesamtheit aller Emissionen herrührende Störpegel niedriger ist als der Störfestigkeitspegel jedes Geräts oder Systems am gleichen Ort [IEV 161-03-10]. Die für verschiedene elektromagnetische Umgebungsklassen spezifizierten Verträglichkeitspegel sind in der IEC 61000-2-5 näher spezifiziert)



Elektromechanische Zylinder

→ Electromechanical Cylinders (sind elektromechanische lineare Aktuatoren, bestehend aus einer von einem Elektromotor [Getriebe-, Servo- oder Schrittmotor] angetriebenen Kugelumlaufspindel oder Trapezgewindespindel zur Erzeugung linearer Verstellkräfte bis 1000 kN und Verstellbewegungen mit Verstellwegen bis 3 m und Verstellgeschwindigkeiten bis 1500 mm/s. Es gibt verschiedene Bauformen, die sich hinsichtlich der Verbindung von Motor und Gewindespindel unterscheiden [Stirnradgetriebe, Schneckengetriebe oder Zahnriementriebe]. Elektromechanische Zylinder sind auch unter der Bezeichnung Elektrohubzylinder [Electric lifting Cylinders] bekannt)

www.hiwin.de/DownloadCenter/files/LA-06-0-D-1011-K.pdf

www.atm-antriebstechnik.com/documents/L02-03.pdf

www.sr-gmbh.de/cms/front_content.php?idcat=6

www.boie.de/ftp/pub/skf/5338DE.pdf



Elektromotoren

→ Electric Motors (sind elektromechanische Energiewandler, die motorisch und generatorisch, d. h. treibend und bremsend, arbeiten können. Von beiden Möglichkeiten macht man praktisch Gebrauch. Da einerseits elektrische Versorgungssysteme unterschiedlicher Spannung, Frequenz und Phasenzahl existieren [Gleichstrom-, Wechselstrom-, Drehstromsysteme] und andererseits die mechanische Energie hinsichtlich ihrer Parameter [Drehzahl, Drehmoment, Kraft, Geschwindigkeit] in vielen Formen bereitgestellt werden muss, gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Ausführungen.

Im Übrigen gibt es, benannt nach spezifischen Schaltungs-, Konstruktions- oder Applikationsmerkmalen, eine Vielzahl an Typensortimenten für unterschiedliche Anwendungen, wie Bremsmotoren, DDR-Motoren, Drehmomentmotoren, Elektronikmotoren, Energiesparmotoren, Frequenzumrichtermotoren, Getriebemotoren, Gleichpolmotoren, HohlwellenmotorenHysteresemotoren, Kondensatormotoren, Konusläufermotoren, Mikromotoren, Permanentmagnetmotoren, Piezomotoren, polumschaltbare Motoren, Reluktanzmotoren, Rüttelmotoren, Schrittmotoren, Segmentmotoren, Servomotoren, Spaltpolmotoren, Spindelmotoren, Stillstandsmotoren, Tauchspulenmotoren, Torquemotoren, Universalmotoren, Unwuchtmotoren, Verschiebeläufer-Bremsmotoren, Vibrationsmotoren, Wechselpolmotoren usw.)

www.vm.tu-berlin.de/uploads/media/WZM_I_VL_06_-_Motoren__Getriebe_und_Kupplungen_01.pdf

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=74&s=0&l=141

www.toenne-online.de/Download/Motorenfibel.pdf

www.elektrosoftware.com/extras/ETHMotoren.pdf

www.aps-systems.ch/de/Motoren-Info.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotor

www.directindustry.de



Elektronikmotoren

→ Electronically Commutated Motors / EC Motors / Brushless Direct Current Motors / BLDC-Motors (Synonym für Elektronisch kommutierte Motoren, Bürstenlose Gleichstrom-Motoren, Bürstenlose DC-Motoren (Das Wirkprinzip entspricht dem einer Gleichstrommaschine ohne Kollektor. Der Rotor ist mit aufgeklebten Permanentmagneten bestückt und der Stator besteht aus mehreren Elektromagneten, die in Abhängigkeit von der Lage des Rotors über eine elektronische Brückenschaltung bestromt werden, was den Kollektor erübrigt. Bei modernen Elektronikmotoren ist die gesamte Elektronik im Motor untergebracht. Hauptmerkmale: kompakte Bauweise, Durchmesser und Länge im mm- bzw. cm-Bereich, Leistung Milliwatt bis 1 000 Watt, Drehzahlen bis 10 000 min-1, kein Bürstenfeuer und damit keine Funkstörungen, robust und wartungsarm, Standzeiten bis 20 000 h im Dauerbetrieb. Wirkungsgrad und Leistungsdichte sind wesentlich höher und die Geräuschabstrahlung ist erheblich niedriger als bei Induktionsmotoren. Da Elektronikmotoren jedoch infolge der erforderlichen Läuferdrehwinkelerfassung, Ansteuerelektronik und der Permanentmagnete teuer sind, erfolgt ihr Einsatz vor allem in höherwertiger Gerätetechnik, wie für Festplatten- und Lüfterantriebe in der Computertechnik, in der Medizingerätetechnik und im Industriebereich in Vorschubantrieben an Werkzeugmaschinen oder in Roboterantrieben. Weitere Anwendungsgebiete für Elektronikmotoren lässt das Elektroauto erwarten)

www.servotechnik.de/fachwissen/motoren/f_beitr_00_305.htm

www.zeitlauf.de/online_shop_produktauswahl.html

www.aud24.net/PDF/AD103751

www.aud24.net/PDF/AD911003



Elektronische Bremsgeräte

→ Electronic Injection Brakes (dienen zum verschleißfreien Stillsetzen von Drehstrom- und Wechselstrom-Asynchronmotoren für Motorleistungen bis weit über 100 kW, die gefährliche Maschinen mit langen Auslaufzeiten [großen Massen] antreiben oder die aus anderen Gründen [Reduzierung von Umrüstzeiten] ein rasches Stillsetzen erfordern. Der Motor wird dazu vom Netz getrennt und die Ständerwicklungen werden über das Bremsgerät mit Gleichstrom erregt. Die Asynchronmaschine arbeitet dabei im generatorischen Betrieb und die in den drehenden Teilen vorhandene kinetische Energie wird im Motor in Wärme umgesetzt. Bremsmoment und Abschaltzeit sind in der Regel getrennt einstellbar)

www.ph8.nl/upload/catalog/4/14855/8/Frenomat%20D.pdf



Elektronische Kurvenscheibe

→ Electronic Cam Disk (zur Koordination komplexer Mehrachsbewegungen in zyklisch arbeitenden Maschinen dienten bislang mechanische Kurvenscheiben. Für jeden zu steuernden Bewegungsablauf war dazu eine Kurvenscheibe auf einer zentral angetriebenen Welle, der sogenannten Königswelle, untergebracht. Diese mechanische Lösung bietet jedoch wenig Freiheitsgrade und wird den Anforderungen moderner Produktionsanlagen nicht mehr gerecht. Im modernen Maschinen- und Anlagenbau wird daher zunehmend die mechanische Kurvenscheibe durch elektronisch geregelte Antriebe, d. h. durch die sogenannte elektronische Kurvenscheibe ersetzt. Dabei werden die Führungsgrößen für die komplex zu steuernden Bewegungsabläufe in Achspositioniersteuerungen elektronisch generiert und über Servoantriebe umgesetzt. d. h., an die Stelle mechanisch erzeugter Bewegungen über Kurvenscheiben und Hebel treten programmierbare Funktionen, die direkt mit den bekannten Programmiersprachen nach IEC 61131-3 beschrieben werden, wobei für diese Bewegungsfunktionen Funktionsbausteine gemäß den Festlegungen der PLCopen zur Verfügung stehen)

www.sew-eurodrive.com/download/pdf/10539808.pdf

www.fh-meschede.de/public/bechtloff/dwnl/folien.pdf

www.fh-meschede.de/public/bechtloff/hmi2k.html



Elektronische Nockensteuerungen

→ Electronic Cam Controls / Electronic Cam Controllers (Elektronische Nockensteuerungen bzw. Nockenschaltwerke dienen wie ihre mechanischen Vorgänger [siehe Nockensteuerungen] dazu, in Maschinen funkionelle Einheiten in fester Abhängigkeit von Maschinenpositionen zyklisch zu steuern, d.h. ein-/auszuschalten. Anstelle der mechanischen Nockenscheiben enthalten sie eine Recheneinheit, der die aktuellen Maschinenpositionen über einen Winkelgeber direkt zugeführt werden. Jeder Ausgang der Steuerung entspricht praktisch einer Nockenbahn, wobei sich für jeden Ausgang beliebig viele Nocken programmieren lassen. Die Programmierung selbst erfolgt entweder über eine integriertes Bedienfeld oder mittels PC über eine PC-Schnittstelle. Ein besonderer Vorteil der elektronischen Nockensteuerungen ist die problemlose, auch maschinengeschwindigkeitsabhängige Totzeitkompensation)

http://donar.messe.de/exhibitor/hannovermesse/2011/E44120/broschure-nockensteuerungen-ger-78404.pdf

www.digitronic.com/nockenschaltwerke/downloads/deutsche-handbuecher.html%20

www.deutschmann.de/de/produkte/elektronische_nockensteuerungen

www.digitronic.com/fileadmin/media/ftp/dc16.pdf > Abschnitt 2



Elektronische Welle

(siehe Gleichlaufregelungen)



Elektronisches Einstellrad

(Synonym für Elektronisches Handrad)



Elektronisches Handrad

→ Electronic Handwheel (im Bedienfeld CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen eingebautes, kleines Handrad, mit dem in der Betriebsart "Einrichten" jede Achse, wie früher über mechanische Handräder üblich, über die Steuerungselektronik manuell verstellt werden kann. Solche "Elektronische Einstellräder" sind spezielle inkrementale Drehgeber, die für den Einbau in Bedientafeln oder in transportable Einheiten ausgelegt sind)

www.einfach-cnc.de/elektronisches_handrad.html

www.euchner.de



Elektropneumatik

→ Electropneumatics (Elektropneumatische Systeme bestehen aus einem elektrischen bzw. elektronischen Funktionsteil zur Eingabe und Verarbeitung elektrischer Signale und einem Pneumatik-Leistungsteil zur Steuerung des Druckluftstroms über elektrisch betriebene Ventile [Magnetventile] sowie Aktuatoren, beispielsweise Pneumatikzylindern zur Umwandlung der pneumatischen Energie in mechanische Bewegungsenergie. Die Magnetventile bilden dabei die Schnittstelle zwischen Signal- und Leistungsteil. Im Gegensatz zu rein pneumatischen Steuerungen erlauben elektropneumatische Steuerungen speziell beim Einsatz von SPS für die Signalverarbeitung wesentlich komplexere Funktionen)

www.vcb.de/VCB-ContentB/mechatronik/basiswissen/gdep/gdep01q01/files/script.pdf

www.jursitzky.net/Pneumatik/Elektropneumatik_Inhalt.htm

www.youtube.com/watch?v=_qNMpBMth8M



ELM

Electrical Link Modul (Buskomponente für den Einsatz in drahtgebundenen Netzen)



ELM

Electronic Load monitoring → Elektronische Lastüberwachung (Erstens: Bei manchen Linearaktuatoren beispielsweise überwacht ein eingebauter Mikroprozessor alle kritischen Parameter und schaltet den Aktuator im Bedarfsfall ab. Das heißt, er stoppt die Bewegung in der Endlage sowie im Falle einer Blockierung bei halbem Hub , unter Überlastbedingungen oder bei zu hoher Einschaltdauer. Zweitens: elektronisches Lastüberwachung-System der Firma Lütze für die selektive Absicherung einzelner DC 24 V-Stromkreise mit jeweils unterschiedlichem Ausschaltverhalten. Das heißt, bei Überlast oder Kurzschluss wird ohne Rückwirkung auf die Versorgung ausschließlich der fehlerhafte Strompfad abgeschaltet)

www.thomsonlinear.com/website/com/eng/download/document/Electrak_Pro_Series_brde.pdf

http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/upload/article/l__tze_tk3_03.pdf

www.elektrotechnik.vogel.de/stromversorgung/articles/97027



ELV

Extra Low Voltage → Kleinspannung (Spannung, die die Grenzwerte der
IEC/TS 61201 von AC 50 V bzw. DC 120 V nicht überschreitet. Bei elektrifiziertem Spielzeug und in feuchten Räumen [Schwimmhallen, Sauna] sind maximal AC 25 V bzw. DC 60 V zulässig. Nach DIN VDE 0100-410 wird zwischen SELV, PELV und FELV unterschieden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung



EMAS

Eco-Management and Audit Scheme → Gemeinschaftssystem der Europäischen Union für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung

http://ec.europa.eu/environment/emas/index_en.htm

www.emas.de



Embedded CNC

→ Eingebettete CNC (CNC-Funktionalität softwaremäßig eingebunden in andere Steuerungsstrukturen z.B. SPS oder PC-basierte Steuerungen)

www.igas.de/ENC55.pdf



Embedded Motion

(der Begriff "Embedded Motion" kennzeichnet ein Antriebsanwendungsfeld, bei dem in mittleren bis sehr hohen Stückzahlen mechanische, hydraulische oder pneumatische Antriebe durch applikationsspezifisch entwickelte und optimierte, elektronisch gesteuerte Elektromotoren [AC-Motoren, BLDC-Motoren, SR-Motoren] ersetzt werden und oft eine Vernetzung der Antriebe erforderlich ist. Motoren und Leistungselektronik bilden dabei in der Regel eine konstruktive Einheit. Beispiele sind die Brake-by-wire- und Steer-by-wire-Aktuatoren in Pkw und Lkw, Pumpen- und Ventilsteuerungen in der Heizungs-, Klima-, und Lüftungstechnik sowie Hilfsantriebe in Haushaltsgeräten, im Maschinenbau und in der Medizintechnik)

www.maccon.de/de/technologien/embedded-motion.html



Embedded NT

(für den Einsatz in Embedded Systems aus Windows NT weiterentwickeltes Betriebssystem)



Embedded PC

→ Eingebauter, eingebetteter Personal Computer (modular aufgebauter, sehr kompakter Industrie-PC, der in Schaltschränken oder auf Hutschienen untergebracht werden kann. Er enthält nur die Komponenten, die für eine spezielle Anwendung unmittelbar gebraucht werden, wie CPU mit Netzteil, Embedded-PC-Betriebssystem, Systemschnittstellen, Feldbusschnittstellen, Busklemme. Monitor und Bediengeräte sind in der Regel nicht vorhanden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Embedded-PC



Embedded Systems

Systeme mit eingebetteten Computerfunktionen (unter dem Begriff embedded chips, embedded microprocessors, embedded controller, auch embedded logic oder embedded devices fasst man die Vielzahl der Computerapplikationen zusammen, die nicht in die klassische Datenverarbeitung einschließlich der PC-Technik einzuordnen sind, wie man sie z. B. in Telekommunikationsanlagen, Zugangskontrollsystemen, in intelligenten Sensoren und Aktuatoren, Busbaugruppen sowie in vielen Geräte- und Maschinensteuerungen und anderen Anwendungen findet. In allen Fällen handelt es sich um eine meistens mikrocontrollerbasierte Steuerungs-Hardware, die für die Lösung eines speziellen Problems, Beispiele siehe oben, vorgesehen ist. Sie verfügt über aufgabenspezifische Ein-/Ausgabeeinheiten und die Software, mit der sie arbeitet, ist als Firmware in einem Festwertspeicher hinterlegt. Die Rechenleistung liegt meistens weit unter der von PC)

http://de.wikipedia.org/wiki/Eingebettetes_System



EMC

Electromagnetic CompatibilityElektromagnetische Verträglichkeit (EMV)



EMC

Electromagnetic Cylinders → Elektromagnetische Zylinder



EMK

Elektromotorische Kraft → Electromotive Force (Historische Bezeichnung für die Quellenspannung einer elektrischen Spannungsquelle. D. h., der Begriff bezeichnet keine Kraft im physikalischen Sinn, sondern eine elektrische Spannung. Sie entspricht der im unbelasteten Zustand an den Klemmen einer elektrischen Spannungsquelle messbaren Leerlaufspannung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotorische_Kraft



Empfindlichkeit

→ Sensitivity (in der Messtechnik gemäß DIN 1319 definiert als „Änderung des Wertes der Ausgangsgröße eines Messgeräts [auch Sensors] bezogen auf die sie verursachende Änderung des Wertes der Eingangsgröße")



EMR

Electromechanical Relay → Elektromechanisches Relais



EMR-Anlage

Elektro-, Mess- und regeltechnische Anlage → Electrical, Instrumentation and Control System



EMS

Electric Monorail SystemEinschienenhängebahn (EHB)



EMSR-Technik

Elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik → Electrical, Instrumentation and Control Technology, EI&C-Technology



Emulation

Nachbildung (der Verhaltensweise eines Geräts, z. B. eines Computers oder Druckers auf einem anderen Gerät)



EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit



EMV-Anforderungen

→ EMC Requirements (die Sicherstellung der EMV in technischen Geräten und Systemen erfordert bei den dabei eingesetzten Komponenten einerseits die Begrenzung elektromagnetischer Störaussendungen, damit der Betrieb anderer Betriebsmittel nicht beeinträchtigt wird und andererseits die Gewährleistung einer angemessenen Störfestigkeit gegenüber Störgrößen, sodass die Geräte in der am Einsatzort existenten elektromagnetischen Umgebung bestimmungsgemäß betrieben werden können. Entsprechende EMV-Schutz-Anforderungen sind qualitativ, d. h. in verbaler Form in den verschiedenen EMV-Richtlinien und im EMVG, § 4 formuliert und für die praktische Umsetzung in quantitativer, d. h. mess- und prüftechnisch erfass- und nachweisbarer Form in den EMV-Fachgrundnormen bzw. den EMV-Produktnormen und EMV-Produktfamiliennormen hinterlegt. Speziell für drehzahlveränderbare elektrische Antriebssysteme finden sich die EMV-Anforderungen entsprechende Testmethoden in der DIN EN 61800-3 (VDE 0160-103)



EMV-Arbeit

→ EMC Work (Sicherheit, Verlässlichkeit und effektive Nutzbarkeit moderner elektrischer und elektronischer Betriebsmittel und damit ausgestatteter Systeme werden entscheidend durch das vorhandene EMV-Qualitätsniveau mitbestimmt. Die wirtschaftliche Bewältigung dieses Problems setzt eine zielgerichtete, bereits im Planungsstadium beginnende EMV-Arbeit voraus. D. h., EMV-relevante Vorstellungen und Anforderungen müssen ebenso wie die anderen Komponenten des für ein bestimmtes Produkt anvisierten Entwicklungsziels zunächst im Pflichtenheft verankert und anschließend im Zug des Entwurfs-, Gestaltungs- und Realisierungsgeschehens zielgerichtet verwirklicht und nachgewiesen werden. Die Verantwortung für das Erreichen der geforderten EMV-Qualitätszielstellungen liegt dabei in jedem Fall bei den produktionsvorbereitenden und produktionsdurchführenden Abteilungen in der Regie des jeweiligen Themenverantwortlichen. Da ein wesentlicher Teil der anfallenden EMV-Arbeiten sehr eng mit den anderen Arbeiten zur Schaffung eines Erzeugnisses verflochten ist, muss er vom Fachpersonal dieser Bereiche geleistet werden. Dieses muss demzufolge über entsprechende EMV-Grund- und Spezialkenntnisse verfügen.
In Bezug auf die Organisation und Überwachung der EMV-Arbeiten ist es erforderlich, dass zumindest in größeren Firmen ein auf die Fragen der EMV spezialisierter Mitarbeiter tätig ist, dem die Koordinierung, Durchsetzung und Kontrolle der gesamten betrieblichen EMV-Arbeit obliegt, die entsprechend den für die Entwicklungs- bzw. Projektierungsaufgaben zu erarbeitenden EMV-Programmen durchgeführt wird, der darüber hinaus die Funktion eines Fachberaters ausübt, EMV-Einsatzerfahrungen sammelt und auswertet, EMV-spezifische Entwicklungstrends beobachtet und der in Zusammenarbeit mit Kunden für die Formulierung technisch und wirtschaftlich begründeter EMV-Anforderungen verantwortlich ist)



EMV-Lexikon

→ EMC Glossary

www.demvt.de  > Fachlexikon



EMV-Maßnahmen

→ EMC Measures (sind erforderliche Tätigkeiten, die darauf gerichtet sind, die EMV-gerechte Gestaltung von Geräten und Systemen im Zug der Konzipierung, Entwicklung, Projektierung und der nachfolgenden technischen Realisierung gesetzesgerecht/normgerecht zu verwirklichen und in der anschließenden Betriebsphase die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu überwachen und ggf. durch geeignete Wartungsmaßnamen zu konservieren. Das bedeutet im Einzelnen:

Praktisch erprobte EMV-Maßnahmen speziell für elektrische Antriebssysteme bezüglich Erdung, Verkabelung, Spannungsversorgung, Schaltschrankaufbau sowie für den Einsatz von Filtern und Entstörkomponenten bei Umrichtern finden sich auf folgender Website)

www.sew-eurodrive.de/download/pdf/10530401.pdf



EMV-Normen

→ EMC Standards (aktuelle EMV-Normen siehe folgende Website)

www.vde-verlag.de/normen/emv.pdf



EMV-Richtlinie

→ EMC Directive (Richtlinie der EG zur Angleichung der Rechtsvorschriften zu den Fragen der EMV im europäischen Wirtschaftsraum [EWR], um darin den freien Verkehr mit den von ihr erfassten Produkten zu ermöglichen. Die bislang geltende EMV-Richtlinie 98/336/EWG war seit 1996 verbindlicher Bestandteil der EG-Richtlinien, die bei der CE-Kennzeichnung von Produkten zu beachten sind. Anwendungserfahrungen und damit im Zusammenhang erkannte Mängel führten zu einer Neufassung. Diese wurde 2004 veröffentlicht [Richtlinie 2004/108/EG] und ist seit dem 20. Juli 2007 anzuwenden) Volltext siehe:

www.ce-zeichen.de/klassifizierung/emv-richtlinie.html



EMV-Wächter

→ EMC-Guard (Zusatzfunktion im Master des AS-Interface. Das analoge Signal auf der Busleitung wird kontinuierlich überprüft. Störungen in den Pausenzeiten des Signals werden erfasst und gemeldet, sobald sie ein bestimmtes Maß überschreiten. Dadurch können mögliche Probleme bereits in einem frühen Stadium, das noch nicht zu Telegrammwiederholungen führt, erkannt werden. Darüber hinaus sind kritische Situationen leichter zu analysieren, z. B. Störungen, die zyklisch mit dem Ablauf eines Prozesses verbunden sind, wie das Starten eines Motors)

www.bihl-wiedemann.de/deutsch/press/articles/nmgen_d.html



EMVA

European Machine Vision Association → Europäische Gesellschaft für industrielle Bildverarbeitung

www.emva.org



EMVG

Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten → German EMC Law (das EMVG regelt auf Basis der jeweils geltenden EMV-Richtlinie sowohl den Schutz der Funk- und Telekommunikationsdienste sowie den Betrieb elektrischer Geräte untereinander vor elektromagnetischen Störungen und auch den freien Wettbewerb elektrische Geräte auf dem europäischen Binnenmarkt. Zur Gewährleistung dieses Schutzes ist im Gesetz festgelegt, dass elektrische/elektronische Geräte einerseits keine unzulässig hohen Störemissionen verursachen dürfen und dass sie andererseits eine ausreichende Störfestigkeit haben müssen. Von der Betrachtung ausdrücklich ausgeschlossen sind dabei Komponenten und Einrichtungen, welche als Waffen, Munition und Verteidigungsmaterial entwickelt werden. Darüber hinaus gelten auch für Kraftfahrzeuge und deren elektronische Unterbaugruppen, für Medizinprodukte, für Produkte in den Bereichen der Luft- und Raumfahrt sowie für Telekommunikationsendgeräte für die EMV andere Richtlinien, Gesetze und Spezifikationen. Nach der Neufassung der EMV-Richtlinie [2004/108/EG] erfolgte im Februar 2008 die Novellierung des EMVG, nunmehr das "Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln". "Betriebsmittel" ist dabei in Anlehnung an die neue EMV-Richtlinie der Oberbegriff für die vom EMVG erfassten Objekte, das sind einerseits "Geräte" und andererseits "ortsfeste Anlagen")

www.zam-memmingen.de/download/emvg%202008.pdf

www.gesetze-im-internet.de/emvbg/index.html



EN

Europäische Norm



EnAS

Energieautarke Aktor- und Sensorsysteme → Self powered Actor and Sensor Systems (Verbundprojekt im Rahmen des BMWi-Förderprogramms "next generation media". Zielstellung war dabei die Erarbeitung eines Konzepts zur intelligenten energieautarken Vernetzung von Produktionsanlagen. Dabei wurden neuartige, energieautarke Funksensoren und Aktuatoren für den industriellen Einsatz, insbesondere für Bauteile aus dem Bereich der Fabrik- und Prozessautomatisierung, definiert, entwickelt und durch Testaufbauten verifiziert)

www.energieautark.com



Encoder

→ Drehgeber, Kodierer, Verschlüssler (in der Informationstechnik ist ein Encoder ein hardware- oder softwarebasiertes System [Programm] zur Konvertierung von Daten, um z. B. eine bestimmte Informationsmenge schneller über einen langsamen Transportweg zu bringen oder um zur Abspeicherung weniger Speicherplatz zu benötigen. In beiden Fällen wird dabei eine Datenmenge bei gleichbleibendem Informationsgehalt reduziert [komprimiert]. Anschließend, also am anderen Leitungsende bzw. nach dem Auslesen der abgespeicherten Daten, ist dann der umgekehrte Vorgang [Dekomprimieren] erforderlich, um das ursprüngliche Datenformat wieder herzustellen. Dies geschieht mittels eines Decoders [Entschlüsslers]. In der Industrieautomation bezeichnet ein Encoder einen Messwertgeber auf optischer, elektrischer oder magnetischer Basis, beispielsweise einen Drehgeber [Winkelsensor, Winkelgeber, Winkelkodierer] oder einen linearen Weggeber. Das sind elektromechanische Präzisionsgeräte, die eingangsseitig anliegende analoge Weg- oder Winkelwerte in elektrische digitale Ausgangssignale umsetzen)

www.globalencoder.com/xist4c/web/Products_id_1002_.htm

www.directindustry.com Suche: Encoder

www.waycon.de/pdf/RA.pdf

www.megatron.de

www.hengstler.de



Endschalter

→ Limit Switch (auch Endlagenschalter oder Grenzschalter sind Sensoren, die beim Erreichen einer bestimmten Position eines zu bewegenden Maschinenteils ein Signal auslösen, in dessen Folge die weitere Bewegung in dieser Richtung gestoppt wird. Hardware-Endschalter erfassen die Position des zu bewegenden Maschinenteils direkt. Software-Endschalter dagegen sind Programmteile in der Bewegungssteuerung, die eingelesene Gebersignale auf Überschreitung einzuhaltender Grenzwerte überwachen und bei Überschreitung in den Programmablauf direkt eingreifen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Endschalter



Energie

→ Energy (Aus Sicht von Naturwissenschaft und Technik ist Energie eine physikalische Größe und Maß für die Fähigkeit Arbeit zu verrichten. Ihre SI-Einheit ist das Joule [1 Joule = 1 Newton-Meter = 1 Volt-Ampere-Sekunde = 1 Watt-Sekunde]. Energie kann weder erzeugt noch verbraucht werden. Nur ihre Umwandlung, Transport und Speicherung ist möglich. Alle Geräte, Machinen und Anlagen, die landläufig als `Energieerzeuger´ oder `Energieverbraucher´ bezeichnet werden, sind korrekt betrachtet, Einrichtungen, die Energie aus einer Energieform in eine andere umwandeln, wie z.B. ein Elektromotor, der elektrische Energie zum größten Teil in mechanische Energie aber auch zum Teil in Verlustenergie umsetzt. In der Summe bleibt dabei die Energiemenge gleich.
Wichtige Energieformen sind die elektrische, magnetische, mechanische, thermische und chemische Energie.

www.bine.info/hauptnavigation/publikationen/publikation/was-ist-energie/energie-in-der-geschichte

www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/energie/wasistenergie

de.wikipedia.org/wiki/Energie



Energieeffiziente Antriebe

→ Energy-efficient Drives (In Industrieanlagen entfallen rund zwei Drittel des Energiebedarfs auf Antriebe. Steigende Energiekosten, nachhaltiges Wirtschaften und Gesetzgebung [EuP-Richtlinie, EBPG-Gesetz] zwingen auch im Bereich der Antriebstechnik zu mehr Energieeffizienz. Markante Ansatzpunkte dafür sind:
• Einsatz von Energiesparmotoren, d.h. von Motoren mit gegenüber Normmotoren verbessertem Wirkungsgrad.
• Einsatz drehzahlgeregelter Antriebe bei teillastbetriebenen Maschinen, z.B. bei Pumpen, Lüftern und Kompressoren, die noch mit mechanischen Drosseln und Ventilen zur Mengenregelung des Förderstroms betrieben werden.
Energierückgewinnung durch Netzrückspeisung der Bremsenergie bei Antrieben, in denen große Massen häufig abgebremst werden müssen, wie in Zentrifugen-, Fahr- und Hubwerksantrieben.
• Einsatz dyamischer Energiespeicher [siehe DES] zur Pufferung der Bremsenergie in umrichtergespeisten Drehstromantrieben. Er überimmt die Aufgaben eines Bremswiderstands, ohne die zu absorbierende Energie in Verlustwärme umzuwandeln.
• Einsatz von Torquemotoren zur Vermeidung von Getriebeverlusten.
Zur Bestimmung des erzielbaren Energieeinsparpotentials, zur Errechnung von Amortisationszeiten für denkbare Optimierungskonzepte und zu weiteren Fragen der Energieoptimierung bei Antrieben siehe SinaSave, EOA und LCE)

www.automatisierungstage.de/n_programm.shtml > Energiesparpotentiale in der Antriebstechnik

www.unibw.de/eit61/aktuelles/eaa-kolloquium/eaa-kolloquium-ht2008/vortrag-brandes-2008

www.siemens.com/sustainability/pool/umweltportfolio/industrie-broschuere_de.pdf

http://files.messe.de/abstracts/43361_0704_14301500_Krieger_Siemens.pdf

www.automation-valley.de > Suche: Energieeffiziente Antriebe

 



Energieeffiziente Produktion

→ Energy-efficient Production (Seit die Kosten für Strom, Gas und andere Energieträger drastisch steigen, immer strengere Umweltauflagen oder auch eine angestrebte Zertifizierung nach der Energiemanagement-Norm DIN EN 16001 immer drängender in den Vordergrund treten, geht es darum, in allen Fertigungsbereichen maximale Wertschöpfung mit geringstmöglichem Energieaufwand zu erzielen. Dazu sind die Aspekte der Energieeffizienz in allen Produktionsbereichen konsequent umzusetzen)

www.energieeffiziente-produktion.siemens.com

www.maschinenmarkt.vogel.de/energieeffizienz

www.energieeffiziente-produktion.de



Energieeffizienz

→ Energy Efficiency (für die Realisierung von Produktionsprozessen sowie für die Herstellung dazu erforderlicher Arbeitsbedingungen [Beleuchtung, Belüftung, Heizung, Klimatisierung] muss Energie aufgewendet werden. Unter Energieeffizienz wird verstanden, dass ein gewünschtes Ergebnis im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens mit möglichst geringem Energieeinsatz erreicht wird, d. h. unnötiger Energieverbrauch durch schlechte Maschinenwirkungsgrade, ineffiziente Betriebsweise und Auslastung von Maschinen und Anlagen aber auch der sorglos verschwenderische Umgang mit Energie vermieden werden. Dies ist erreichbar durch entsprechende technische Maßnahmen [z.B. Einsatz energieeffizienterer Maschinen, Geräte und Verfahren, Einsatz von PROFIenergy in auf PROFINET basierenden Produktionsanlagen, Nutzung verfügbarer Möglichkeiten der Energierückgewinnung, thermische Sanierung der Gebäudesubstanz] sowie organisatorische Maßnahmen wie z.B. Motivation der Mitarbeiter zu mehr Energiebewußtsein, was sich neben einer Entlastung der Umwelt ganz entscheidend auch positiv auf die Kostenbilanz eines Betriebes auswirkt)

www.automatisierungstage.de/n_programm.shtml > IT-powered Automation

www.automatisierungstage.de/n_programm.shtml > Energiesparpotentiale

www.wupperinst.org/uploads/tx_wibeitrag/energieeffizienz_definition.pdf

www.energie-lexikon.info/energieeffizienz.html

www.industrie-energieeffizienz.de

www.energyoffice.org



Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe

→ Industrial Energy Efficiency (Initiative zur effizienten Stromnutzung getragen von der Deutschen Energie-Agentur GmbH [dena], gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Wesentliche Ziele zur Unterstützung nachhaltigen, ressourcenschonenden Wirtschaftens dabei sind
• die Aufmerksamkeit der Endverbraucher in allen Verbrauchssektoren auf das Thema effiziente Energienutzung zu lenken,
• die Bekanntheit und Verbreitung energieeffizienter Stromanwendungstechniken in allen Applikationsbereichen zu erhöhen,
• durch die Vorstellung neuer Entwicklungen und einschläglicher Produkte zur Energieeffizienz beizutragen sowie
• den Endverbrauchern in allen Verbrauchsektoren begreiflich zu machen, dass sie durch effiziente Energienutzung einen Beitrag zur Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen leisten)

www.initiative-energieeffizienz.de/initiative/ziele.html



Energieführungsketten

→ Energy Chains / E-Chains / Drag Chains / Cable Chains (E-Ketten oder E-Kettensysteme sind flexible Vorrichtungen aus Stahl oder Kunststoff, die unter Einhaltung der jeweils zulässigen Biegeradien flexible elektrische Energie- und Informationskabel sowie pneumatische oder hydraulische Leitungen ummanteln, führen und schützen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo bewegte Maschinenteile mit Energie, Information, Flüssigkeiten oder Gasen zu versorgen sind)

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=84&s=0&1=28

www.igus.de/default.asp?PAGE=EnergyChains

www.kabelschlepp.de



Energiemanagement

→ Energy Management (ist die vorausschauende, organisierte und systematisierte Koordinierung von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie in einem definierten Organisationsbereich zur Deckung der Anforderungen unter Berücksichtigung technischer, ökologischer und ökonomischer Zielsetzungen [geringfügig modifiziert nach VDI 4602 Blatt 1]. Seit 2009 existiert hierzu die Norm DIN EN 16001 Energiemanagementsysteme, deren Ziel es ist, Organisationen beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz zu unterstützen)

www.industrie-energieeffizienz.de/energiemanagement.html

www.lilien-carre.de/medien/divers/Energiemanagement.pdf

www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/1384667.pdf



Energiemanagementsystem

→ Energy Management System (Ein Energiemanagementsystem erlaubt die Energieversorgung eines oder mehrerer Objekte in Unternehmen energetisch, ökonomisch und ökologisch nach vorgegebenen Kriterien zu optimieren, d.h. um Energie bei Einhaltung spezifizierter Randbedingungen kostengünstig einzusetzen. Die Anforderungen an ein solches Systeme, das Unternehmen in die Lage versetzen soll, den Energieverbrauch unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen systematisch und kontinuierlich zu reduzieren, finden sich in der DIN EN 16001 "Energiemanagementsysteme - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung". Die Norm soll auf alle Arten und Größen von Organisationen Anwendung finden und auch unterschiedlichen geographischen, kulturellen und sozialen Randbedingungen Rechnung tragen. Um die Anwendung zu erleichtern, entspricht ihre Struktur der DIN EN ISO 14001 "Umweltmanagementsysteme - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung")

www.lilien-carre.de/medien/divers/Energiemanagement.pdf

www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3959.pdf

www.energiemanagementsystem.net

www.demaxx.de/_/faq-ems---.html

www.dekra.de/de/din-en-16001



EnergieMSP

Energiebedarfsoptimierte Motorspindel und angepasster elektrischer Antriebsstrang (Vom BMBF gefördertes Forschungsvorhaben. Zielstellung: den Energieverbrauch des Gesamtsystems Hauptspindel in einer Werkzeugmaschine zu reduzieren bzw. die Effizienz des Gesamtsystems zu verbessern)

www.energiemsp.de



Energierückgewinnung

→ Energy Recovery / Energy Recuperation / Energy recycling (Vor dem Hintergrund sich verknappender energetischer Ressourcen, steigender Energiepreise und der Klimaproblematik repräsentiert sich die Energierückgewinnung als ein leistungsfähiges Mittel im Bemühen um höhere Energieeffizienz. Grundsätzlich geht es dabei darum, bei der Realisierung industrieller Prozesse anfallende Verlustenergien durch geeignete Verfahren dem Energiekreislauf wieder zuzuführen. Dies ist möglich durch
• Nutzung von Abwärme der unterschiedlichsten Quellen mittels thermoelektrischer Wandler sowie durch
• Rückspeisung von Bewegungs- bzw. Bremsenergie ins Netz [siehe Infeed Technology und Matrixumrichter] oder
• ihre Zwischenspeicherung in dynamischen Energiespeichern [DES, Doppelschichtkondensatoren] zur raschen Wiederverwendung im gleichen System)



Energiesparmotoren

→ Energy-Saving Motors (Motoren mit gegenüber Normmotoren verbessertem Wirkungsgrad. D. h., ein Energiesparmotor gibt die gleiche mechanische Antriebsleistung ab wie ein vergleichbarer Normmotor, verbraucht dazu aber weniger elektrische Energie. Die Effizienzsteigerung wird im Wesentlichen durch Verwendung hochwertigerer Bleche mit geringeren Verlusten, durch den Einsatz von Kupfer anstelle von Aluminium für die Kurschlusskäfige und durch die Optimierung des Luftspalts in Verbindung mit aufwendigeren Produktionstechniken erzielt. Die Anschaffungskosten sind dadurch zwar im Vergleich zu normalen Asynchronmotoren höher, jedoch wird dies durch den besseren Wirkungsgrad während des Betriebs schnell ausgeglichen. Berechnung des Energieeinsparpotenzials beim Einsatz von Energiesparmotoren ermöglicht die bei Siemens kostenlos downloadbare Software SinaSave.Weitere Effizienzsteigerungen sind durch umrichtergespeiste Motoren mit Permanentmagnetrotoren zu erwarten)

www2.nord.com/cms/de/product_catalogue/ie2_motors/cp_ie2_motor.jsp

www.sema-verband.ch/fachberichte/Energiesparmotoren.pdf

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=101

www.schorch.de/html/d,141,000.htm

www.energie.ch/energiesparmotor



Energietacho

→ Energy Tachometer (Systemkomponente des TCO-Reporter, die es, auf Basis einer Vielzahl dafür erfasster, relevanter Steuerungsparameter erlaubt, den Energieverbrauch bei Werkzeugmaschinen nicht nur für einzelne Maschinenkomponenten auszuweisen, sondern auch den produzierten Werkstücken zuzuordnen. Aus der Kenntnis dieser Einzelverbräuche lassen sich, ganz im Sinne der Initiative Blue Competence, beachtliche Energieeinsparungen erzielen)

http://idw-online.de/pages/de/news386325



Energy Harvesting

→ wörtlich: Energie ernten bzw. sammeln ("Energy Harvesting" bezeichnet eine Technologie zur Gewinnung der für den Betrieb einer Einrichtung, z. B. eines Sensors benötigten Energie aus der unmittelbaren Umgebung. Sie macht sich in der Umgebung anfallende mechanische [Schwingungen, Vibrationen], thermische [Wärmegefälle], Licht- oder chemische Energie zunutze und erlaubt damit den Aufbau energieautonomer Systeme, die kabel- und batterielos arbeiten. Durch Kombination von Energy Harvesting mit elektronischen Funktionseinheiten, deren Betrieb nur geringe Energie erfordert, ergeben sich damit zahlreiche neue Anwendungen im Bereich der Industrieautomation, der Medizintechnik, der Kraftfahrzeugtechnik und in vielen anderen Anwendungsfeldern)

www.cedrat.com/index.php?id=503&L=2&no_cache=1

www.harvesting-energy.de

www.imtek.de/meh



Energy-Saving Motors

Energiesparmotoren



Engineering

→ Ingenieurwesen / Ingenieurarbeit (tätigkeitsspezifisch betrachtet charakterisiert Engineering die systematische, wissenschafts- und erfahrungsbasierte Ingenieursarbeit im Zug der Schaffung neuer Produkte. d. h., die Anwendung wissenschaftlicher und praktischer Erkenntnisse, Konzepte und Methoden beim anforderungsgerechten, pflichtenheftbasierten Konzipieren, Entwerfen, Entwickeln und Konstruieren effizienter Hard- und Software-Produkte, Geräte, Maschinen, Systeme, Anlagen und Prozesse. Die Bestrebungen bei allen Engineering-Prozessen gehen dabei grundsätzlich dahin, die Planungszeiten für Projekte zu verkürzen, die Qualität der Gesamtplanung zu erhöhen, Projektrisiken rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu beherrschen sowie ein zentrales auf alle beteiligten Gewerke übergreifendes projektbezogenes Dokumentenmanagement zu ermöglichen.
In Verbindung mit entsprechenden Attributen dient der Begriff Engineering aber auch zur Charakterisierung bestimmter Fachgebiete, wie Automation Engineering [Automatisierungstechnik], Electrical Engineering [Elektrotechnik], Mechanical Engineering [Maschinenbau], Power Engineering [Energietechnik], Plant Engineering [Anlagenbau], Process Engineering [Verfahrenstechnik], oder spezieller Arbeitsfelder, wie Software Engineering, Compliance Engineering, CAE, Concurrent Engineering, Control Engineering, Design Engineering, Functional Engineering, Reliability Engineering, Requirements Engineering, Simulation Based Engineering, Systems Engineering, Useware Engineering, Virtual Engineering u.a.)

www.ntd-engineering.de/mod_was-ist-engineering.html

en.wikipedia.org/wiki/Engineering



EnMS

Energiemanagementsystem → Energy Management System



EnOcean Alliance

(weltweiter Zusammenschluss führender Unternehmen aus der Gebäudebranche, um innovative Automatisierungslösungen für nachhaltige Gebäudeprojekte zu realisieren. Kerntechnologie ist dabei die batterielose EnOcean-Funktechnologie, die zunehmend auch im Industrieumfeld bei energieautarken Sensoren und drahtlosen Schaltern zur Anwendung kommt)

www.enocean-alliance.org



EnOcean-Funktechnologie

→ EnOcean Wireless Technology (batterielos arbeitende Funksensorik, die Signale erfasst, aufbereitet und in Form kurzer Funksignale - die Übertragung eines Telegramms dauert insgesamt 0,7 ms - an eine spezielle Empfangseinheit sendet. EnOcean verwendet die Frequenzbänder 315 MHz und 868 MHz und kann Funksignale über Entfernungen bis zu 300 m übertragen. Zur Erhöhung der Übertragungssicherheit wird jedes Telegramm innerhalb von 40 ms zufallsgesteuert zweimal wiederholt. Aufgrund dieser schnellen und kurzen Mehrfachaussendung können Hunderte von Sendern parallel auf engstem Raum auf derselben Funkfrequenz arbeiten. Die für den Betrieb erforderlich elektrische Energie - sie beträgt 30 µWs je Einzeltelegramm - wird mittels Energy Harvesting aus der vor Ort verfügbaren Umgebungsenergie gewonnen)

www.openautomation.de/files/oa_4_2010_enocean.pdf

www.enocean.com



Entity

→ Entität (aus philosophischer Sicht: Sammelbegriff für alles in der konkreten oder abstrakten Welt Existierende bzw. Seiende wie Gegenstände, Lebewesen, Geschehnisse oder Gedankengebilde. Aus mehr praktischer Sicht sind Entitäten individuelle, bezüglich ihrer Attribute eindeutig identifizierbare Einheiten wie Dinge, Personen, Ereignisse, Prozesse oder Begriffe der realen oder virtuellen Welt. Speziell in der Informatik steht Entität als Synonym für Informationsobjekt, dem Informationen zugeordnet werden)

de.wikipedia.org/wiki/Entität_(Informatik)



Entscheidungsbäume

→ Decision Trees (sind handhabungsfreundliche grafische Darstellungen zur Veranschaulichung von Entscheidungsregeln. Graphentheoretisch gesehen bestehen sie aus Knoten, die durch gerichtete Kanten miteinander verbunden sind. Alle Knoten beinhalten einen Test auf ein einziges Attribut, während die Kanten in Abhängigkeit vom jeweiligen Testergebnis auf einen Folgeknoten verweisen. Jeder Entscheidungsprozess beginnt im Wurzelknoten des Entscheidungsbaums und verläuft in Abhängigkeit von den verschiedenen Attributkonstellationen über seine verschiedenen Äste bis zu einem Endknoten, auch als Blattknoten bezeichnet, der das Entscheidungsergebnis repräsentiert. Die praktische Darstellung eines Entscheidungsbaums ähnelt allerdings in vielen Fällen weniger der landläufigen Vorstellung von einem Baum als vielmehr einem auf dem Kopf stehendem Strauch)

www.google.de/imghp?hl=de&tab=wi&q=Entscheidungsbaum

http://linawolf.de/fileadmin/user_upload/papers/Baum.ppt

de.wikipedia.org/wiki/Entscheidungsbaum



Entscheidungstabellen

→ Decision Tables (sind tabellarische Hilfsmittel zur übersichtlichen Darstellung komplexer Entscheidungsregeln. D. h. von Regeln, die angeben, welche Aktionen beim Vorliegen eines bestimmten Erfüllungsmusters von vorgegebenen Bedingungen auszulösen sind. Sie haben grundsätzlich einen vierfeldrigen Aufbau. Im linken oberen Teil sind im sogenannten Bedingungsteil alle als Voraussetzung für die Auslösung bestimmter Aktionen zu überprüfenden Bedingungen untereinander aufgelistet. Daneben, im rechten oberen Tabellenteil, dem sogenannten Bedingungsanzeigeteil, werden spaltenweise die möglichen Bedingungs-Erfüllungskonstellationen gelistet. Im linken unteren Teil der Entscheidungstabelle, im Aktionsteil, ist die Gesamtheit der bedingungsabhängig auszuführenden Aktionen aufgeführt und im rechten unteren Tabellenteil, dem Aktionsanzeigeteil, geht aus einer vereinbarten Markierung hervor, welche Aktionen beim Vorliegen einer speziellen Bedingungs-Erfüllungskonfiguration auszulösen sind. Entscheidungstabellen werden zur Entscheidungshilfe sowohl von personellen Entscheidungsträgern als auch als Mittel zur Programmstrukturierung in der Software-Entwicklung genutzt)

www.dataunit.de/produkte/Entscheidungstabellen.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Entscheidungstabelle

www.meport.net Indexliste



Entstörkondensatoren

→ EMI Suppression Capacitors (Kondensatoren, die leitungsgebundene hochfrequente Störgrößen gegen Masse ableiten oder kurzschließen und damit im Sinne eine Entstörwirkung ihre Ausbreitung verhindern. Sie stehen als X-Kondensatoren und Y-Kondensatoren als Einzel- und Kombinationsbauelemente zur Verfügung)

www.elektro-kahlhorn.de/Entstoerkondensatoren---21_188_88.html

de.wikipedia.org/wiki/Entstörkondensator



Entstörmodule / Entstörglieder

→ EMC Suppression Modules / Transient Suppression Devices / Snubbers (für elektromagnetische Geräte. Über den Erregerwicklungen elektromagnetisch betätigter Komponenten, wie Relais, Luftschütze, Elektromagnete, Schwingmagnete, Hydrauliksteuermagnete, Bremslüftmagnete, elektromagnetische Kupplungen, Federdruckbremsen, Motoren u. ä. Einrichtungen, und damit gleichzeitig auf den zu diesen Betriebsmitteln führenden Ansteuerleitungen können besonders beim Abschalten Überspannungen entstehen, die mit hohen Spannungsanstiegsgeschwindigkeiten [0,1 V/ns bis 20 V/ns] ein Vielfaches der Nennbetätigungsspannung erreichen. Für den Fall, dass solche Geräte in enger räumlicher Konfiguration und funktioneller Verknüpfung mit elektronischen Betriebsmitteln arbeiten, ist es aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit erforderlich, die zu erwartenden Abschaltüberspannungen mit geeigneten Schutzbeschaltungen möglichst unmittelbar am Entstehungsort, d. h. direkt an den Erregerwicklungen zu bedämpfen. Wesentliche Elemente solcher Schaltungen sind Dioden, Metalloxidvaristoren [MOV], TAZ-Dioden sowie Widerstände und Kondensatoren. Praktisch kommen sie in Form von kleinen kompakten Entstörbausteinen direkt an den Klemmen der zu entstörenden Betriebsmittel zur Anwendung)

http://onlineshop.murrelektronik.com/mediandoweb

www.contra-brno.cz/html/Download/kontakt.pdf

www.luetze.de Produkte > Entstörtechnik

www.schaltungsbuch.de/contactors007.html

www.finder.cz/comuni/pdf/S99DE.pdf



EOA

Energietechnische Optimierung von Antriebssystemen → Energy Optimization of Drive Systems (im Energieoptimierungsservice EOS von Siemens enthaltenes antriebsspezifisches Optimierungskonzept. Darin werden nach einer Abschätzung des Energieeinsparpotenzials ineffiziente elektrische Antriebe unter technischen sowie ökonomischen Gesichtspunkten identifiziert und die mögliche Energiekostenersparnis exakt ermittelt. Danach erfolgt auf Wunsch die technische und organisatorische Umsetzung der erarbeiteten Optimierungsmaßnahmen)

www.pua24.net > more@click: PA118151



EOCB

Electrical Optical Circuit Board → Hybride elektrisch-optische Schaltungsträger (Leiterplatten in denen neben elektrischen Lagen zur Signalübertragung zusätzlich eine optische Lage als Inlay mit in den Laminatverbund integriert ist, die in Planartechnik hergestellte Polymerwellenleiter zur Übertragung optischer Signale enthält)



EPA

Electrostatic Protected Area / ESD-Protected Area → elektrostatisch bzw. ESD-geschützter Bereich (durch spezielle Vorkehrungen geschützter Bereich, wo elektrostatisch empfindliche Bauelemente und Bauteile gehandhabt werden können, ohne dass diese durch Entladungen statischer Elektrizität geschädigt werden)



EPC

Electronic Product Code → elektronischer Produktkode [für Handelsobjekte, Transportbehälter, Paletten, Pakete, Stückgüter aber auch Lebewesen] (Elektronisches Etikettierungssystem auf Basis der RFID-Technologie zur Produktkennzeichnung, -identifikation und -verfolgung in Warenströmen. Das System ist leistungsfähiger als die bisher übliche Barcode-Kennzeichnung und wird diese vermutlich ablösen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronischer_Produktcode

www.gs1.org/epcglobal



EPE

European Power Electronics and Drives Association (Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung und Koordinierung des technisch-wissenschaftlichen Informationsaustausches auf dem Gebiet der Leistungselektronik und der elektrischen Antriebstechnik. Sitz: Brüssel)

www.epe-association.org



EPF

Engineering Performance Factor (von der Firma EPLAN Software & Service entwickelter Produktivitäts-Check für den Engineeringprozess in Unternehmen. Mithilfe eines Fragenkatalogs werden sämtliche Phasen im Engineeringprozess, wie Elektrokonstruktion, Schaltschrankbau, Mechanikkonstruktion, Fertigungsintegration und Datenhaltung, erfasst. Auf jede von zwölf Fragen gibt es vier mögliche Antworten, die eine bestimmte Entwicklungsstufe in der jeweiligen Disziplin repräsentieren. Anhand der erreichten Punktzahl lässt sich die Abweichung vom optimalen Prozess erkennen)

www.eplan.de/epf.html



EPIC

Embedded Platform for Industrial Computers



EPLAN

(ECAD/ECAE-Werkzeug für die Elektroprojektierung. Ausbaufähiges Software-Tool zur Erstellung von Stromlaufplänen und daraus generierbaren Unterlagen wie Querverweislisten, Stücklisten, Klemmen- und Kabelpläne, Kostenpläne einschließlich Schaltschrankauswahl und -aufbau. Die Gesamtkonzeption ist an den aktuellen Anforderungen der Mess-, Steuerungs-, Regel-, und Automatisierungstechnik orientiert. Produkt der Firma EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG)

www.eplan.de



EPLsafety

Ethernet Powerlink Safety (offenes, sicherheitsbasiertes, echtzeitfähiges Ethernet-Protokoll für die Fabrikautomation. Zykluszeit bis 100 µs. Erfüllt die Sicherheitskategorie SIL 3 nach DIN EN 61508 (VDE 0803))

www.aud24.net/PDF/AD125653

www.ethernet-powerlink.org



EPROM

Erasable PROM → (mit ultraviolettem Licht vollständig löschbarer PROM)



EPS

Electronic Position Switch → Elektronischer Positionsschalter

www.moeller.net/aktuell/wm0302.jsp



EPSG

Ethernet Powerlink Standardization Group → Ethernet Powerlink Anwender- und Anbietergruppe (2003 von führenden Unternehmen der Antriebs- und Automatisierungstechnik gegründete unabhängige Organisation, die sich der Normung und Weiterentwicklung von Ethernet Powerlink widmet. Seit 2010 bietet die EPSG mit openSAFETY das weltweit erste, auf allen Bussen nutzbare, zu 100% offene Sicherheitsprotokoll an)

www.ethernet-powerlink.org

 



EPTDA

European Power Transmission Distributors Assocation (Größte europäische Organisation von Herstellern und Distributoren für Produkte der Antriebs- und Fluidtechnik. Sie vertritt derzeit über 200 Unternehmen der Branche)

www.eptda.org



Equipment

→ Ausstattung, Ausrüstung (im Fachsprachgebrauch häufig benutzt als Sammelbegriff für Module, Komponenten, gerätetechnische Einrichtungen, Ausrüstungen, Systeme und Subsysteme der verschiedensten Art)



Erde

→ Earth, Ground, Soil (im Zusammenhang mit elektrotechnischen Sachverhalten versteht man darunter das mehr oder weniger elektrisch gut leitende Erdreich, das außerhalb des Einflussbereichs von Erdern oder anderen elektrischen Phänomenen keine Potentialunterschiede aufweist)



Erder

→ Earth Electrode / Ground Electrode [US] (nach DIN 18014: Leitfähiges Teil, das in das Erdreich oder in ein anderes bestimmtes leitfähiges Medium, z. B. Beton, das in Kontakt mit Erde steht, eingebettet ist)



Erdschluss

→ Earth Fault / Ground Fault / Earth Leakage (nicht beabsichtigte elektrisch leitfähige Verbindung eines Außenleiters oder eines betriebsmäßig isolierten Nulleiters zu Erde oder geerdeten Teilen einer Maschine oder einem geerdeten, d.h. mit Schutzleiteranschluss versehenem Gerätegehäuse)

www.elektro-lexikon.de/e/erdschluss.html



Erdschlusswächter

→ Earth Fault monitor (Erdschlüsse in Steuerstromkreisen dürfen keinen unbeabsichtigten Start einer gefährlichen Bewegung verursachen oder das Anhalten einer gefährlichen Bewegung verhindern. Dazu ist nach IEC 60204-1 bei erdfrei betriebenen Steuerstromkreisen ein Erdschlusswächter erforderlich, der entweder einen Erdschluss anzeigt oder bei Auftreten eines Erdschlusses die Maschine stillsetzt)

http://as-interface.net/academy/content/tech/kap6/kap06_25.de.html



Erdungsanlage

→ Earthing Arrangement / Earthing Network / Earthing Installation / Earthing System / Grounding System [US] (Gesamtheit der über Erdungsleiter leitend miteinander verbundenen Erder oder in gleicher Weise wirkender Metallteile, wie Bewehrungen, Kabelmetallmäntel, metallische Rohrleitungen u. Ä. Erdungsaspekte spielen insbesondere im Zusammenhang mit Blitzschutzfragen und der Vermeidung unzulässig hoher Berührungsspannungen eine Rolle)

www.erdungsmessung.com/html/begriffe.html



Erdungsleiter

→ Earthing Conductor (Leiter, der den Körper eines zu erdenden Betriebsmittels mit einem Erder oder mehrere Erder untereinander verbindet, sofern dieser Leiter isoliert in der Erde oder außerhalb derselben verlegt ist)



Ereignisbaumanalyse, EBA

→ Event Tree Analysis, ETA (sie basiert auf Entscheidungsbäumen und stellt Ereignisfolgen mit bedingten Wahrscheinlichkeiten dar. Sie findet Anwendung zur Abbildung komplexer Ereignisabläufe, z. B. von Störungsabläufen. Dabei werden ausgehend von einem auslösenden Störereignis die möglichen Ereignisabläufe bis hin zu den unterschiedlichen Endkonsequenzen dargestellt. Angewendet u.a. im Rahmen von Gefährdungsanalysen zum Aufspüren potentieller Schwachstellen in Systemen oder Systementwürfen)

www.software-kompetenz.org/?15245

http://de.wikipedia.org/wiki/Ereignisbaum



Ereignisdiskrete Systeme

Discrete Event Specified Systems (sind dynamische Systeme, deren Verhalten durch Folgen von diskreten Zuständen gekennzeichnet ist, die sich jeweils beim Eintreten bestimmter interner oder externer diskreter Ereignisse ergeben, z. B. Zielposition erreicht, Grenzwert überschritten, Anlaufvorgang beendet, Zeitvorgabe abgelaufen u. Ä. Typisch für Ablaufsteuerungen)

www.ti.cs.uni-frankfurt.de/lehre/ss05/systemtheorie/v2.pdf



ERF

Elektrorheologische Flüssigkeiten → Electrorheological Fluids (Flüssigkeiten, deren Fließverhalten durch ein elektrisches Feld beeinflusst werden kann)

www.cesma.de/Electrorheological-Fluids-ERF.erf.0.html?&L=1



Ergonomie

→ Ergonomics (Kunstwort, das sich aus den griechischen Wörtern „ergon" [Arbeit] und „nomos" [Regeln] herleitet. Als Teil der Arbeitswissenschaft ist Ergonomie eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Arbeit befasst. Ziel ist einerseits die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Verringerung arbeitsbedingter Belastungen und Gefährdungen, andererseits aber auch, dadurch bedingt, die Produktivität der Arbeitsprozesse und die Qualität der Arbeitsergebnisse zu erhöhen)

www.ergonassist.de/Ergonomie_Einfuehrung_K.htm



ERP

Enterprise Resource Planning → Planung des Einsatzes der Unternehmensressourcen (betrifft sämtliche der Unternehmensleit- und Planungsebene zugeordneten Geschäftsprozesse, d. h. die komplette betriebliche Ressourcenplanung, -optimierung und -verwaltung vom Auftragseingang bis zum Versand der Waren. Diese Prozesse werden heute durch Software-ERP-Systeme unterstützt. Ein bekanntes solches System ist beispielsweise die Softwarelösung SAP R/3. Es gibt jedoch noch andere, von den möglichen Funktionen her weniger umfangreiche Systeme, die in KMU zur Anwendung kommen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Resource_Planning

www.ephorie.de/hindle_erp.htm



ERP

Energy Related Products → Energieverbrauchsrelevante Produkte (solche Produkte sind definiert als „alle Waren mit Einfluss auf den Energieverbrauch bei ihrem Gebrauch". Vgl. ERP-Richtlinie)



ERP-Richtlinie

(Die ERP-Richtlinie [Richtlinie 2009/125/EG ist die Nachfolgerichtlinie der vormaligen sogenannten EUP-Richtlinie [Richtlinie 2005/32/EG]. Sie hat zum Ziel, die Ressourcen schonende, insbesondere energieeffiziente Produktgestaltung durch geeignete politische Instrumente zu unterstützen. Sie bezieht sich [ausgenommen die Verkehrstechnologien] generell auf alle energieverbrauchsrelevanten Produkte, den sogenannten ERPs)

www.eup-richtlinie.at/download/eup_richtlinie.pdf

www.ebpg.bam.de/de/richtlinie/index.htm



Erregerwicklungen

→ Excitation Windings / Field Windings (Wicklungen, die in elektrischen Betriebsmitteln wie Motoren, Generatoren, Elektromagnete, Schaltschütze, Relais, elektromagnetisch betätigte Kupplungen und Bremsen, das zur Funktion erforderliche Magnetfeld [Hauptfeld, Luftspaltfeld] erzeugen, wenn sie vom Erregerstrom [je nach Art des Betriebsmittels Gleich- oder Wechselstrom] durchflossen werden)



Erweiterte Realität

Augmented Reality



ESC

Embedded Systems Conference

www.esconline.com



ESD

Electronic Software Distribution (steht für Marketing und Vertrieb von Software über das Internet)

de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Software_Distribution



ESD

Electrostatic Discharge → elektrostatische Entladung, (korrekt: Entladung statischer Elektrizität. Vorgang des Ladungsausgleichs zwischen festen, flüssigen oder gasförmigen Medien, die unterschiedlich elektrostatisch aufgeladen sind. Er ist meistens von einer Gleit-, Büschel-, Funken- oder auch blitzähnlichen Entladungserscheinung begleitet, kann aber auch ausschließlich leitungsgebunden über eine Kontaktstelle ablaufen, und zwar dann, wenn die Potentialdifferenz vor der Berührung 330 V nicht überschreitet. Bei Funkenbildung können brennbare Gase und Dämpfe oder explosible Gemische gezündet und durch die mit einer Entladung einhergehenden Ströme und Felder elektronische Bauelemente geschädigt, zerstört oder elektronische Betriebsmittel in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Die erstgenannten Wirkungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Brand- und Explosionsschutzes bzw. der technischen Sicherheit, die letzteren dagegen in die Bereiche des Schutzes elektrostatisch gefährdeter Bauteile (EGB) und der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Von besonderer Bedeutung beim Umgang mit elektronischer Gerätetechnik sind die von Personen auf Schaltkreise, Leiterplatten, Bedienelemente, und Gefäßoberflächen im Rahmen von Transport-, Montage-, Prüf-, Bedien-, Reparatur- und Servicehandlungen möglichen elektrostatischen Körperentladungen. Mit folgenden elektrischen Werten ist dabei zu rechnen: Energieinhalt 10 mJ bis 30 mJ, elektrostatische Spannung 0,1 kV bis 20 kV, Entladungsstromstärke bis 30 A (Pulsamplitude, Stromänderungsgeschwindigkeit bis 100 A/ns, elektrische Feldstärke 1 kV/m bis 4 kV/m, magnetische Feldstärke bis 15 A/m in cm-Nähe der Entladung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrostatische_Entladung



ESD

Electrostatic Sensitive Devices → elektrostatisch gefährdete Bauteile (EGB)



ESD-Schutz

→ ESD Protection (um Schädigungen moderner Elektronikprodukte durch Entladungen statischer Elektrizität [ESD] im Rahmen ihrer Herstellung, Lagerung und Transport zu vermeiden, sind eine Vielzahl von Schutzvorkehrungen zu beachten. Näheres siehe folgende Websites)

www.stat-x.biz/data/de/info_download.php

www.warmbier.com/deutsch/esd-schutz



ESD-System

Emergency Shut Down System → Notabschaltsystem



ESDCP

ESD Control Programm → (Maßnahmeplan zur Beherrschung der mit Entladungen statischer Elektrizität [ESD] verbundenen Beanspruchungen elektronischer Bauelemente und Baugruppen in betrieblichen Bereichen)



ESDS-parts

ESD-Sensitive Parts → ESD-empfindliche Bauelemente/Bauteile



ESMG

EUROPEAN SAFETY MANAGEMENT GROUP (unabhängige Einrichtung, die sich europaweit mit der Vermittlung aktuellen Wissens in den Bereichen Anlagensicherheit und Explosionsschutz befasst)

www.esmg.org



ESPE

Electro-sensitive Protective Equipment → berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen [BWS] (Kombinationen von Teilen und/oder Komponenten, die zusammenarbeiten, um in den Gefahrenbereichen von Maschinen für einen Zugangsschutz oder eine Anwesenheitserkennung zu sorgen und damit die Sicherheit von Personen und Maschinen zu gewährleisten, wie Lichtvorhänge, Lichtgitter, Reflexionsscanner, Infrarot-Detektoren, Ultraschallsysteme sowie auf induktiver oder kapazitiver Basis arbeitende Sensorik)



ESR

Electronic Safety Relay → Elektronisches Sicherheitsrelais (ESR kommen zur Überwachung sicherheitsrelevanter Funktionen bei Maschinensteuerungen zum Einsatz)

www.moeller.net/aktuell/wm0103.jsp



EST

Emitter Switched Thyristor → Emitter-geschalteter Thyristor



ESZ

Elektro-Servo-Zylinder → Electro-Servo-Cylinder (hochgenaues Stellglied für Nennkräfte bis 100 kN und Nennhübe bis 500 mm. Arbeitet ohne Hydraulik-Öl. Erzeugnis der Firma Elektro-Mechanik GmbH)

www.emg-automation.com Produkte



ETA

Event Tree AnalysisEreignisbaumanalyse (EBA) /Ereignisablaufanalyse



ETG

Energietechnische Gesellschaft (im VDE)

www.vde.de



ETG

EtherCAT Technology Group → (Vereinigung von Endanwendern aus unterschiedlichen Branchen, Maschinenherstellern und Anbietern von Steuerungstechnik zur Unterstützung und Förderung der EtherCAT-Technologie)

www.ethercat.org



EtherCAT

Ethernet for Control Automation Technology→ (Echtzeit-Ethernet-System. Von Beckhoff entwickelte Ethernet-Lösung für die Industrieautomation. Erstmalig zur Hannovermesse 2003 vorgestellt. Dank der optimalen Nutzung der Ethernet-Bandbreite können mit EtherCAT auch kleine Datenmengen effizient übertragen werden. Extrem kurze Zykluszeiten und hohe Übertragungsleistung sind die Folge. Beispielsweise können mit EtherCAT 1000 beliebig verteilte digitale I/O in 30 µs abgefragt werden und das lesend und schreibend im Vollduplex. Für 200 Analogwerte werden 50 µs benötigt und 100 Achsen werden in 100 µs kontrolliert. EtherCAT ist besonders geeignet für schnelle PC-basierte Steuerungstechnik gut zu schneller PC-basierter Steuerungstechnik. Der Master benötigt keine spezielle Einsteckkarte und lässt sich mit einer sehr einfachen Schnittstelle auf beliebigen vorhandenen Ethernet-Controllern implementieren. EtherCAT ist auch gut für die kleine und mittlere Steuerungssysteme geeignet und wird dort ganz neue Anwendungsfelder für verteilte IO erschließen)

www.ethercat.org



Ethernet

(Basisband-Bussystem von Xerox, Anfang der 1970er-Jahre ursprünglich für die Verknüpfung von Minicomputern entwickelt. Es basiert auf dem CSMA/CD-
Zugriffsverfahren
. Als Übertragungsmedium dienen Koaxialkabel mit doppelter Schirmung, Twisted-Pair-Leitungen [verdrillte Kupferdoppeladern], Glasfaserkabel und in neuerer Zeit auch Funkverbindungen [Drahtloses Ethernet]. Übertragungsgeschwindigkeiten: 10 Mbps [Ethernet], 100 Mbps [Fast Ethernet] sowie 1 Gbps bzw. 10 Gbps [Gigabit Ethernet]. In naher Zukunft werden Datenraten von 100 Gbit/s bis 400 Gbit/s erwartet. Weit verbreitete Technik zum Vernetzen von Rechnern in einem LAN, seit 1985 genormt [IEEE 802.3 und ISO/IEC 8802-3]. Die Ethernet-Technologie hat sich im Bürobereich allgemein durchgesetzt. Nach Ermöglichung auch sehr harter Echtzeitanforderungen und Anpassung der Gerätetechnik [Buskabel, Patchfelder, Anschlussdosen] an die gegenüber den Bürobereichen wesentlich rauheren Einsatzbedingungen des industriellen Umfeldes dringt sie zunehmend in die Feldbereiche der Automatisierungstechnik vor)

www.ethermanage.com/ethernet/ethernet.html

www.AuD24.net/PDF/AD125651

de.wikipedia.org/wiki/Ethernet



Ethernet Powerlink

(ist eine Erweiterung des Standard Ethernet. Es erlaubt den Datenaustausch unter harten Echtzeitbedingungen bei Zykluszeiten bis herab zu 200 µs und Jitter unterhalb 1 µs. damit ist Ethernet in der Automatisierungstechnik auf allen Kommunikationsebenen von der Leitebene bis zu den IO nutzbar. Ethernet Powerlink wurde durch die Firma B&R Industrie-Elektronik initiiert)

www.ethernet-powerlink.org



EtherNet/IP

Ethernet Industrial Protocol (offener Standard für industrielle Netzwerke, der zyklische sowie azyklische Nachrichtenübertragung unterstützt und mit standardmäßigen Ethernet-Kommunikationschips und physikalischen Medien arbeitet. Automatisierungsgerätetechnik, die typischerweise über Ethernet/IP-Netzwerke kommunizieren sind SPS, Robotersteuerungen, HMI-Systeme und E/A-Adapter)

www.anybus.de/technologie/EthernetIP.shtml

www.auto.tuwien.ac.at/LVA/DA09/CIP.pdf

www.ethernetip.de



ETIM

ElektroTechnisches InformationsModell (ein einfaches Klassifikationsmodell für den elektronischen Austausch strukturierter Marketingdaten elektrotechnischer Produkte. Die Grundidee der Klassifizierung besteht darin, gleichartige oder ähnliche Produkte in Klassen zusammenzufassen und die Artikel einer Klasse über ihre relevanten, objektiven Merkmale zu beschreiben. Das vom Verein ETIM Deutschland e.V. initiierte und getragene Modell baut auf dem in den Niederlanden bereits eingeführten ETIM-Modell des niederländischen Branchenverbandes UNETO auf)

www.etim.de



ETSI

European Telecommunications Standards Institute → Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen
(Gemeinnütziges Institut mit der Zielstellung, europaweit einheitliche Normen im Bereich der Telekommunikation zu schaffen. 1988 auf Initiative der Europäischen Kommission gegründet. Das Institut hat über 600 Mitglieder aus über 50 Ländern, darunter Netzbetreiber, Diensteanbieter, Verwaltungen und Hersteller. Sitz: Sophia Antipolis, Frankreich)

www.etsi.org



EU

Europäische Union → European Union (Sie wurde 1992 mit dem Vertrag von Maastricht gegründet. Sie ist keine weitere selbständige Europäische Gemeinschaft sondern ein Staatenverbund zur Verwirklichung einer immer engeren Vereinigung der nationalstaatlich organisierten Völker Europas)

www.bpb.de/wissen/CPR77D,0,Europ%E4ische_Union.html

http://europa.eu



EU-Richtlinie

EU-Richtlinien → EU-Directives (früher „EG-Richtlinien" aber auch heute noch häufig als solche bezeichnet )

de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_(EU)



EUC

Equipment under Control → Steuerungs- bzw. Regelungsobjekt (teil- oder durch eine Steuerung oder ein Prozessleitsystem geführte bzw. überwachte Einrichtung [Gerät, Maschine, Anlage] zur Gewinnung, Speicherung, Übertragung, Umwandlung und/oder Nutzung von Stoffen, Energien und/oder Informationen in allen technischen und nichttechnischen Bereichen. Falls Fehler im EUC oder vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen zu Gefährdungen mit unvertretbar hohem Risiko führen können, sind Sicherheitsfunktionen erforderlich, um das EUC in einem sicheren Zustand zu Überführen und dort zu halten. Diese Sicherheitsfunktionen werden durch ein oder mehrere sicherheitsbezogene Systeme realisiert, die das EUC entweder ständig überwachen [High Demand Mode oder Continuous Mode der Sicherheitsfunktion] oder nur im Gefahrenfall auf besondere Anforderung hin reagieren [Low Demand Mode der Sicherheitsfunktion)



EUCA

European Union Control Association (gemeinnützige Organisation, die das Ziel hat, den wissenschaftlichen Informationsaustausch und den Technologietransfer zu Fragen der Steuerung von Systemen insbesondere innerhalb der EU zu stimulieren und diesbezügliche Forschungsaktivitäten zu koordinieren)

http://www.esi2.us.es/~euca/



EUP

Energy Using Product → energiebetriebenes Produkt (nach EBPG: Produkt, dem nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme Elektrizität, fossiler Treibstoff oder erneuerbare Energiequellen-Energie zugeführt werden muss, damit es bestimmungsgemäß funktionieren kann, oder ein Produkt zur Erzeugung, Übertragung und Messung solcher Energie, einschließlich von Teilen, denen Energie zugeführt werden muss und die zum Einbau in ein energiebetriebenes Produkt bestimmt sind, als Einzelteil für Endnutzer in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden und getrennt auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft werden können)



EUP-Richtlinie

(Synonym für Ökodesign-Richtlinie)



Europäische Normen / EN

→ European Standards (von einer der drei europäischen Normenorganisationen CEN, CENELEC oder ETSI, ratifizierte Spezifikationen, die von allen Mitgliedstaaten der EU anerkannt und angewandt werden, indem ihnen der Status einer natioalen Norm zuerkannt wird und entgegenstehende nationale Normen zurückgezogen werden. Wird eine EN von einem nationalen Normungsinstitut überommen, wird dies wird durch Voranstellen des Länderkürzels kenntlich gemacht. Beispiel: DIN EN 61131-3. Etwa 85% der europäischen Normen basieren auf Arbeiten der IEC oder sind mit diesen inhaltlich identisch)



Europäischer Wirtschaftsraum

European Economic Area, EEA (im EWR waren bis April 2004 die Mitgliedstaaten der Europäischen Union Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland , Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien sowie die der EFTA angehörenden Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen zusammengeschlossen. 2004 kamen die neuen EU-Beitrittsländer Zypern, die Tschechische Republik, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakische Republik und 2007 die Länder Bulgarien und Rumänien hinzu. Damit umfasst er insgesamt 30 Staaten mit rund 500 Mio. Einwohnern. Somit ist der EWR der größte Binnenmarkt der Welt. Innerhalb des EWR besteht Freizügigkeit für Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen)



EWR

Europäischer Wirtschaftsraum → European Economic Area (EEA)



EWS

Engineering Workstation → Enineering-Komponente, EK (Eine EWS, meist ein PC, dient in einem Automatisierungssystem zur zentralen Konfiguration der Systemfunktionalität, d.h. zur Definition der Funktionen der PNK und ABK durch Verknüpfen und Parametrieren entsprechender Softwarebausteine)

www.zmms.tu-berlin.de/modys/PRLT/PLT009-PLS.pdf

www.christiani.de/pdf/76755_probe.pdf



Expertensystem

→ Expert System (wissensbasiertes System, das auf der Basis von gesammeltem Expertenwissen zur Lösung oder Bewertung artverwandter Problemstellungen beitragen kann)

http://de.wikipedia.org/wiki/Expertensystem



Explosionsgeschützte Motoren

Explosion-proof Motors / Explosion-protected Motors / Flameproof Motors (sind Elektromotoren [Gleich-, Wechsel- und Drehstrommotoren] die den besonderen Anforderungen des Explosionsschutzes genügen. Haupteinsatzgebiete sind Umgebungen, in denen sich explosionsfähige Gas- oder Dampf-Luftgemische bilden oder brennbare Stäube auftreten können wie in vielen Bereichen der chemischen und petrochemischen, der Holz- und Kunststoff-verarbeitenden Industrie, in Bergwerken mit Methan und Kohlenstaub sowie in Betrieben der Landwirtschaft)

www.elektromotor.at/technik/ex_druck.pdf



Explosionsschutz

Explosion Protection (Fachgebiet, das sich mit dem Schutz vor der Entstehung von Explosionen und deren Auswirkungen befasst. Es gehört zum Bereich der Sicherheitstechnik und dient der Vorbeugung von explosionsbedingten Schäden durch technische Produkte, Anlagen und Einrichtungen an Personen und Dingen. In technologischen Anlagen und Bereichen [Räume oder Freigelände] vorzugsweise der chemischen und petrochemischen Industrie, in denen brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube mit Luft explosionsfähige Gemische bilden können, sind zur Gewährleistung des Explosionsschutzes besondere Vorkehrungen zu treffen. Das geschieht

Bei den ex-geschützten Betriebsmitteln sind verschiedene Zündschutzarten, wie die Überdruckkapselung, Vergusskapselung oder Eigensicherheit definiert. Sollen Betriebsmittel in ex-geschützten Bereichen eingesetzt werden, bedarf es einer Zulassung durch eine hierfür vorgesehene Stelle, z. B. die PTB. Im Übrigen sind Hersteller und Betreiber von ex-geschützten Betriebsmitteln in der Pflicht, ihren Verantwortlichkeiten aus dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, GPSG und der Betriebsicherheitsverordnung nachzukommen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Explosionsschutz

www.sui24.net more@click SIK06201

www.explosionsschutz.ptb.de



Extranet

(nach ISO/IEC 2382 Erweiterung eines firmenspezifischen Intranets über die Unternehmensgrenzen hinaus. Damit können Kunden und Zulieferer in das Unternehmensnetz eingebunden werden, ohne dass die Datenkommunikation ungeschützt über das öffentliche Internet laufen muss)