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23.10.2017

Software AG: IoT-Großprojekte beschleunigen die Cloud-Transformation

Die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) hat am Freitag ihre Finanzkennzahlen (IFRS, vorläufig) für die ersten neun Monate und das dritte Quartal 2017 bekannt gegeben. In der Zeit wurden zahlreiche neue strategische Partnerschaften in den Bereichen IoT und Industrie 4.0 erfolgreich abgeschlossen. Hierzu gehört auch Adamos, das neu gegründete Joint Venture mit Weltmarktführern im Maschinenbau wie DMG MORI, Dürr, ZEISS und ASM PT sowie weitere skalierbare IoT-Projekte mit internationalen Großkonzernen. Diese Erfolge sowie die hohe Marktnachfrage unterstreichen die steigende Relevanz der führenden Produkte der Software AG und beschleunigen die Cloud-Transformation.

Die neuen IoT-Partnerschaften legen den Grundstein für ein skalierbares und berechenbareres Geschäft mit exponenziellen und dynamischen Wachstumsraten, die mit jeder zusätzlich verbundenen Maschine, mit jedem Gerät oder Sensor steigen. Deshalb wird die Software AG den IoT-Cloud-Umsatz ab Januar 2018 separat als vierten Geschäftsbereich ausweisen. Damit legt der Konzern den Grundstein für ein dynamisch wachsendes IoT-Geschäft mit wiederkehrenden Umsätzen. Darüber hinaus hat das Unternehmen seinen Jahresausblick bestätigt, der bereits im Vorquartal angehoben wurde. Alle drei Geschäftsbereiche des Konzerns zusammen haben im dritten Quartal ein Umsatzwachstum von jeweils 2 % verzeichnet, dabei stieg das Ergebnis (EBIT) um 1 %. Die operative Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) des Konzerns lag im dritten Quartal mit 32,2 % weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

„Seit Jahresbeginn haben wir unsere Technologieführerschaft in den Bereichen Internet of Things und Industrie 4.0 konstant ausgebaut. Entsprechend ist die Bedeutung der Software AG im globalen IoT-Markt stark gewachsen. Neue strategische Partnerschaften mit globalen Industrieunternehmen verdeutlichen diesen positiven Trend. Mit unserem vierten Geschäftsbereich IoT tragen wir diesen Markterfolgen nun auch ab 2018 Rechnung“, so Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG.
„Für viele unserer Kunden ist IoT zu einem strategischen Element neuer Geschäftsmodelle geworden. Wir antworten mit der Einführung eines neuen Lizenzmodells, das auf der Nutzung unserer Produkte basiert und damit jegliche Einstiegsbarrieren zum Thema IoT eliminiert. Sämtliche IoT-bezogenen Erlöse sind wiederkehrende Umsatzströme, die höchst skalierbar sind, da sie mit jeder zusätzlich verbundenen Maschine und mit jedem Sensor steigen. Damit können wir das volle Geschäftspotenzial auszuschöpfen“, sagt Finanzvorstand Arnd Zinnhardt.

Ausblick 2017
Basierend auf der aktuellen Geschäftsentwicklung bestätigt die Software AG ihren Ausblick, den sie zur Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse angehoben hatte. Für das Gesamtjahr 2017 wird eine operative Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) von 31,0 % bis 32,0 % erwartet. Im Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP) wird unverändert währungsbereinigt mit einem Produktumsatzwachstum zwischen 5 % und 10 % gerechnet. Im Datenbankgeschäft Adabas & Natural wird aufgrund zu erwartender Vertragsabschlüsse am Ende des Jahres mit einer währungsbereinigten Produktumsatzveränderung zwischen -2 % und -6 % im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.