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12.08.2019

Neue Unternehmensstruktur bei Turck

Christian Wolf, Geschäftsführer der Turck-Holding: "Wir wollen in Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können."

Christian Wolf, Geschäftsführer der Turck-Holding: “Wir wollen in Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können.”

Mit einer stärkeren Trennung der Gruppe in die Sparten Automatisierungstechnik sowie Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen will Turck sein internationale Wachstum nachhaltig stärken und das Unternehmen fit machen für die Herausforderungen der Zukunft. So sollen die Entwicklungs- und Produktionskapazitäten mit der Fokussierung auf Technologie-Schwerpunkte an bestimmten Standorten international deutlich ausgebaut werden.

Der etablierte Standort Halver wird bei dem Konzept auch zukünftig als Technologie- und Produktionsstandort für die Automatisierungstechnik eine strategisch wichtige Rolle übernehmen und das Regionalkonzept für Produktion und Logistik umsetzen. Für Europa wird diese Aufgaben der neue Produktionsstandort im polnischen Lublin, der im Lauf des Jahres seinen Betrieb aufnehmen soll, übernehmen. Mit der Umstrukturierung der Produktionsaktivitäten innerhalb Europas, aber auch von Asien zurück nach Europa, lassen sich uneffektive und kostspielige Logistikwege reduzieren.

„Die Konzentration auf die jeweiligen Kerngeschäfte ermöglicht jedem Bereich eine bestmögliche Marktbearbeitung“, sagt Turck-Holding Geschäftsführer Christian Wolf. „Wir werden in den Regionen Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können. Eine wesentliche Voraussetzung dazu ist der Aufbau einer Supply-Chain-optimierten Produktion in jeder Region.“

„Wir stehen im offenen Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat, um diese über Veränderungen in den kommenden Jahren frühzeitig zu informieren“, erklärt Joachim Göddertz, Interims-Geschäftsführer der Werner Turck GmbH & Co. KG in Halver. „Es ist erforderlich, etablierte Strukturen zu überprüfen und, wo notwendig, zu verändern. Nur durch eine dauerhaft wirtschaftliche Produktion, effiziente Lieferketten und einen kundennahen Service sichern wir auch weiterhin internationales Wachstum und damit auch die Zukunft des Standorts Halver.“