A A A
| Sitemap | Kontakt | Impressum | Datenschutz
ETZ Logo VDE Verlag Logo

08.10.2019

Rhebo schützt Energieversorger EWR Netz

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie hatte EWR jüngst ihr gesamtes Leitsystem erneuert und mit Hilfe des IT-Dienstleisters und Rhebo-Partners Corning Services GmbH (ehemals 3M) das Prozessnetz neu aufgebaut. Ziel war die Gewährleistung des stabilen und sicheren Netzbetriebs und damit der Versorgungssicherheit in der Region. Dies wird sichergestellt durch eine saubere Trennung der Leittechnik von der Unternehmens-IT. Für die Leittechnik soll unter anderem ein ganzheitliches Überwachungs- und Cybersicherheitskonzept umgesetzt werden.

Jetzt sichert das industrielle Netzwerkmonitoring von Rhebo die Netztleittechnik der EWR Netz GmbH ab, welche der Dreh- und Angelpunkt für die Steuerung der Energie- und Wasserversorgung in der Region Worms, Rheinhessen, Ried sowie Teilen der Pfalz ist. Das Traditionsunternehmen EWR versorgt die Region seit über 100 Jahren zuverlässig mit Strom. Derzeit beliefert es rund 230.000 Kunden mit über 1,8 Mio. MWh Strom, 64.000 Kunden mit 1,2 Mio. MWh Gas und 15.000 Kunden mit 7.200 Tm³ Wasser pro Jahr.

»Im Zuge der Digitalisierung wird es für uns immer wichtiger, unsere Netzleittechnik effektiv gegen Cyberangriffe sowie technische Störungen zu schützen«, erklärt Rainer Fuhrmann, Leiter Leittechnik bei der EWR Netz GmbH, die Entscheidung für Rhebo Industrial Protector. »Das industrielle Netzwerkmonitoring von Rhebo unterstützt uns gezielt, die Fernwartungs- und Fernwirkzugänge zu überwachen sowie Defekte und Anomalien in der Netzleittechnik zu erkennen, bevor diese zu Störungen in der Energie- oder Wasserversorgung führen«.
»Viele unserer Klienten denken derzeit über die Einführung von Anomaliedetektion nach, um gegen die sich ständig veränderte Bedrohungslage abgesichert zu sein«, bestätigt Klaus Pollak, Product Care Manager bei der Corning Services GmbH. »Der erste richtige Schritt für EWR war hierbei ein Rhebo Industrie 4.0 Stabilitäts- und Sicherheitsaudit, bei dem der Status Quo der Netzleittechnik einer detaillierten Risiko- und Schwachstellenanalyse unterzogen wurde«. Das Audit wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Corning und Rhebo durchgeführt. Dabei wurden insbesondere die Kommunikationsmuster zwischen den Fernwirkanlagen analysiert. »Mit dem Audit konnten wir unsere bestehenden Mischsysteme genauestens überprüfen sowie Sicherheitslücken in der Netzleittechnik identifizieren bzw. verifizieren. Das Netzwerkmonitoring erleichtert uns mit der Echtzeitmeldung von sowohl sicherheitsrelevanten Vorgängen als auch technischen Fehlerzuständen zudem sehr stark die Arbeit«, ergänzt Rainer Fuhrmann.

Für EWR war das Audit jedoch nur der Anfang. In Zukunft wird Rhebo Industrial Protector die Netzleittechnik des Energieversorgers rund um die Uhr auf verdächtige Vorgänge überwachen, die auf Cyberangriffe, Manipulation, Netzwerkstörungen oder Sicherheitslücken hinweisen. Mittlerweile werden 15 % der Stromversorgung Deutschlands durch Rhebo Industrial Protector geschützt.